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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 16 (1888)

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Kleine Notizen, 
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schrift“, 1887, so kann hier auf jene Aufsätze 
verwiesen werden. Zu berichtigen ist nur. an 
der Darstellung der allgemeinen Wetterlage in 
denselben, dafs nach den jetzt vorliegenden 
synoptischen Karten vom Ocean die Depression, 
die am 15. westlich von Irland lag und am 
16.—17. die zweite Reihe grofser Gewitter- 
Erscheinungen hervorrief, keine andere war, als 
jene, die schon am Abend des 13. die erste 
Reihe erzeugte; in beiden Fällen war die Ge- 
witterbildung an Ausbuchtungen, Rinnen niederen 
Druckes an der Südostseite der grofsen De- 
pression, gebunden, welche, vom südwostlichen 
Frankreich ausgehend, am 13.—14. über Belgien 
nach Norwegen, am 16.—17. über Süddeutsch- 
land nach Galizien fortschritten. Von diesen 
war die erstere, der Druckvertheilung ent- 
sprechend, nur von gauz geringer Abkühlung 
gefolgt, und erst naclı dem 17., als das Haupt- 
minimum sich nach Norden entfernt hatte, traten 
einige kühlere Tage ein. 
(Schlufs folgt.) 
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Kleine Notizen. 
ij. Rhede von Santa Cruz, Teneriffa. 
Die nebenstehende Vertonung von Santa Cruz 
ist von S. M. S. „Prinz Adalbert“, Kommandant 
Kapt. z. See Oldekop, während des Aufenthaltes 
des Schiffes daselbst Anfang Januar d. J. auf- 
genommen. Auf der Rhede lagen zur Zeit nur 
zwei Tonnen; die eine derselben war schwarz 
und stumpf und Jag in O%sS 1,4 Kabllg. vom 
weifsen Molenfeuer, scheinbar zur Bezeichnung 
des im weiteren Ausbau begriffenen Wellen- 
brechers, Die zweite kleinere Tonne, ebenfalls 
schwarz und stumpf, liegt 0SO!/2O von der 
Concepeion - Kirche auf der 5,5 m-Linio (vgl. 
No. 214 d. „Nachr, f. Seef.“ 1884) und dient 
zur Bezeichnung des dort vorspringenden Rilffes. 
Die Positionen der Tonnen wurden durch Winkel- 
messung im Vorbeisegeln festgelegt. Alle übrigen 
Tonnen, die in der engl. Adm.- Karte‘ 1856 
(Tit. VI: 632) eingetragen sind, waren nicht 
vorhanden. Die besten Laudmarken zur Orts- 
bestimmung beim Ansteuern der Rhede sind: 
Fort San Juan mit schwarzen Mauern, der Kirch- 
thurm von Concepeion, der grüne Domthurm, der 
Kirchthurm von Francisco, der auch Nachts an 
dem erleuchteten Zifferblatt zu erkennen ist, der 
graue Molenleuchtthurm, in dessen. Nähe ein
	        
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