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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 16 (1888)

a 
‚Rt; 
Der Nebel in Deutschland, insbesondere an den deutschen Küsten, 
Tabelle 3. 
Absolute Nebelwahrscheinlichkeit, 
Borkum. . . 
Keitum . . . + + 
Cuxhaven . . . + +4 
Hamburg . . + + + 
A 
Warnemünde-Wustrow 
Swinemünde . . . 
Cöslin-Rügenwaldermünde 
Neufahrwasser . . . 
Königsberg . . + + 
Memel . . . . 
Münster. . . 
Kassel. . 
Hannover . , 
Berlin . . . 
Breslau. . 
Altkirch . 
Kaiserlautern. . 
Wiesbaden. . . 
Karlsruhe . . . . 
Friedrichshafen . . . 
Bamberg . . +. + 
München . . . . 
Winter 
Frühling 
Sommer 
L [m am | n | m | my x | m] m 
162 10,167/0,153 0,049 '0,028'0,047 10,016 10,004!0,017 
„140. ‚118! ‚118 ‚042 ‚009! ‚041 010: ‚002; ‚007 
173 — | 140) ‚051 — | 012: ‚018, — | ‚005 
266° ‚162| ‚189! ‚077 ‚018; ‚018‘ ‚020 ‚002| ‚006 
160 ‚114! ‚097 ‚043 .007| ‚006 0121| ‚001' ‚00% 
46 — | 107 047 — | 011° 018‘ — | ‚002 
„7 ‚099 ‚082 ‚044 ‚019° 021 010 ‚005' .007 
„109 044 05? — 019 025 — 002 
065 ‚015 ‚038 ‚011 ‚012 000 004' ‚005 
055 026 ‚023 — ‚010 3% — 010 
101 040 ‚035 ‚011 015 01 002‘ .008 
VE 036 ‚034 004 011 ‚001 
Ö ‚023 ‚O2C 004 03 ‚002 
% ‚036 05. ‚004‘ ‚007 ? 
Ge 019 ‚O1: ? 001 ? 
X 023 ‚01. ‚004 006 ‚001 
095 028 3,018 01. 
043 ‚032 J01 ‚006 
‚021 ‚005 Jo1L ? 
‚051, ‚O1 ? 002 
‚060! ‚01€ -- 002| ‚002 
- | ‚061 ‚040/ — | ‚008 ‚028 | 
‚057! ‚0881 ‚0411 ‚002° ? | 009 
r 
Z 
Herbst 
L | IL | I. 
10,072 0,043 0,048 
‚077 ' ‚032 ‚032 
20: — | ‚041 
.191' ‚055! ‚065 
‚077 ı ‚028| ‚015 
065 | — | ‚028 
080! ‚038! ‚028 
XI — | ‚018 
065 ‚O11! ‚011 
04E — | 019 
I3C ‚012‘ ‚009 
‚OTC 013 
101 ‚025 
175 ‚023 
938 ‚007 
‚051 ‚006 
160 ‚047 
080 ‚027 
039 — 005 
072 — 023 
‚068 — ‚018 
2187| — | ‚039 
„130! ‚012: ‚028 
Zu allen Zeiten des Jahres ist die absolute Nebelwahrscheinlichkeit am 
Abend kleiner als am Morgen. Im Frühling und Sommer fällt der kleinste 
Werth der Nebelwahrscheinlichkeit in dem ganzen Gebiete auf den Nachmittags- 
termin, nicht aber so im Herbst und Winter. Zu diesen Zeiten gilt der letzte 
Satz nur für das Binnenland, dagegen liegt an den Küsten der Nachmittags- 
werth zwischen den beiden anderen, und zwar näher bei dem Abendwerthe, — 
Von der täglichen Periode der absoluten Nebelwahrscheiulichkeit werden wir 
uns also folgendes Bild zu machen haben. Von einem kleinsten Werthe am 
Nachmittage wächst der Werth der absoluten Wahrscheinlichkeit während des 
Abends und der Nacht bis zu einem Maximum am Morgen; da ferner die 
Temperaturverhältnisse hier jedenfalls in erster Linie mafsgebend sind, so wird 
man behaupten können, dafs die extremen Werthe im Winter früher als im 
Sommer und an den Küsten früher als im Binnenlande erreicht werden, so dafs 
das Minimum im Herbst und Winter an den Küsten schon vor 2* p. m. eintritt. 
Die Bestimmung der wahrscheinlichen Nebeldauer während der meteoro- 
logischen Jahreszeiten haben wir auf die mittleren Werthe der absoluten Wahr- 
scheinlichkeiten oder besser noch auf den Quotienten aus der Summe aller 
Morgen-, Nachmittags- und Abendtermine mit Nebel und der Anzahl aller Ter- 
mine zu gründen. Diejenigen Stationen, für welche drei tägliche Beobachtungen 
vorlagen, gestatten uns ein, wenn auch nur ungefähres Urtheil über den Einflufs 
der täglichen Periode. Ich stelle daher in Tabelle 4 für diese Orte die 
absoluten Nebelwahrscheinlichkeiten aus drei täglichen Beobachtungen neben 
die aus den Abend- und Morgenterminen allein neben einander,
	        
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