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‚Godeffroy“
„Canopus“
„Rose“
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„Livingstone“
‚Patagonia“
‚Margaretha Gaiser“
‚Felix Mendelssohn“
‚Humboldt“ .
‚Malinche“
„Adolph“
„Peter Godeffroy“
‚Rosa y Isabel“
‚Amanda & Elisabeth“
„Atlantic“
„Shakespeare“
„Triton“
„Pallas“
„Irene“
‚Saturnus“
„Charlotte“
‚Caroline Behn“
‚Hermann“
‚Polynesia“
„Friedrich“
„Juno“
Vierteljahrs -Wetter-Rundschau der Deutschen Seewarte,
4 Beisen von Süd nach Nord.
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1. Reisen von Ost nach West.
Von den in der Tabelle aufgeführten Schiffen, welche im Frühjahr 1884
auf der Reise von Europa nach Nordamerika begriffen waren, trat eine erheb-
jiche Anzahl ihre Ueberfahrt über den Ocean bereits im Monat Februar an und
hatte bei Beginn des hier zu besprechenden Vierteljahres bereits die Hälfte
ihres Weges zurückgelegt. Ein Theil dieser Flotte, nämlich die Schiffe „Amelia“,
„J. W. Wendt“, „Anna“, „Wilhelm“ und „Magdalene“, hatte die Route Nord um
Schottland genommen und hier anfänglich, begünstigt durch die südliche Lage
der Zugstrafse der zur Zeit auftretenden Depressionen, guten Fortgang gemacht,
dergestalt, dafs die Strecke von 10° bis 30° W-Lg in durchschnittlich 6 Tagen
zurückgelegt wurde, Weiterhin hatten die Schiffe jedoch viel mit widrigen
Winden und stürmischem Wetter zu kämpfen. Das Schiff „Anna“, welches am
nördlichsten und infolge dessen der Bahn der jetzt an der Nordseite der Schiffe
passirenden Minima am nächsten stand, hatte vom 1. bis zum 7. März fast
ununterbrochen Sturm aus Südwest bis West mit orkanartigen Schnee- und
Hagelböen und begleitet von sehr schwerer See. Es wurde, nachdem es
40° W-Lg schon am 27. Februar erreicht hatte, so weit wieder zurückgetrieben,
dafs es den genannten Meridian erst am 9. März wieder überschreiten konnte.
Der Kapt. Joh. Menkens bemerkt: „Ein so anhaltend stürmisches Wetter mit
solch furchtbarem Seegange habe ich lange nicht mehr erlebt. Wir halten das
Schiff stets auf dem Buge, auf welchem es noch am besten liegt; trotzdem
arbeitet dasselbe fortwährend ganz fürchterlich“. Am 10., 11, und 12. März
herrschte, herbeigeführt durch die Depression, welche um diese Zeit die Neu-
fundland-Bank überschritt (s. Karte II), abermals sehr schwerer Sturm. „Amelia“,
am 11. in 44° N-Br und 55° W-Lg stehend, notirte: „WNW 11—12, orkan-
artiger Sturm mit feinem Schnee, sehr kalt, das ganze Takelwerk mit einer
dicken Eiskruste bedeckt“. KErheblichen Aufenthalt verursachte auch das in der
Umgebung von Neufundland auftretende Treibeis, iosofern, als die Schiffe, um