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Full text : Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 16 (1888)

Berechnung der Deviation der Schiffskompasse.

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erst davon getrennt zu werden, wie die Uebersicht des Verlaufs dieser Deviationen
 und ihrer Berechnung ergiebt. Die Inklination für 33° 0‘ S-Br betrug
in dieser australischen Gegend um das Jahr 1802’) etwa 62°, und die Aenderung
der Inklination für 10° Breitenänderung war ebenfas — 10° zu schätzen, womit
die Reduktion der Deviation auf 33° 0‘ S-Br oder — 62° 0’ Inklination
ausgeführt ist. Die beobachteten Deviationen oder ihre Mittelwerthe, wenn
mehrere auf denselben Kompafsstrich zusammentreffen, sind nun geordnet folgende:

Schiffs-Kurs



Nord

NzO
NNO

NOzN

NO
N0zO
ONO
DzN

Ost
IzS
DSO
S0z0
ST8)

SOzS

SSo

S7z0O

Beobachtete Deriation

do fehlt
ji fehlt
 — 1012
Oo E
3 —0 4 {70 Ei
ds —1 46
8 —214|75 =
de fehlt
& —3 0 {53 3
Ö —2 10
 —1 42
3o—4 11
31 —2 31
dz—1 44 11 es
18} X
du—1 4 |Z5 35
0
ds —0 28 f —o 8
01

Schiffs-Kurs.



Süd

SzW
SSW
SWzS
SW
SWzW
WSW
W7zS

West
WzN
WNW
NWzZW
NW
NWzN
NNW

NW

Beobachtete Deviation

a0 v|_ 88
017 fehlt
ds +3 13
da +2 16
+2 43
d21 fehlt
da +3° Z
0a +1 56
d+3 1
Jos fehlt
dag fehlt
Ja7 fehlt
das +2° 17
da +0 56
ds0 fehlt
da: fehlt

Für die weitere Untersuchung der Beschaffenheit der Deviation auf dem
„Investigator“ ist jetzt zunächst die Deviationstabelle zu vervollständigen. Am
besten wird es sein, zuerst da zu bestimmen, da für die 7 andern Hauptstriche
allem Anscheine nach gute Beobachtungen vorliegep. Man könnte sich dazu
der Näherungsformel bedienen:
(N... do = (des + da) — (dag +0) + (do + di) — die = +0° 46

und das Mangelhafte derselben dadurch verbessern, dafs zu den alsdann vorhandenen
 Deviationen auf acht Hauptstrichen, die Deviationen für die in der
Mitte liegenden Zwischenstriche gesucht würden, soweit dieselben überhaupt
noch fehlen. Es fehlen aber‘ nur de, dıe und dso; die übrigen sind. als Beobachtungen
 vorhanden. Darauf gestützt, liefse sich sodann ein verbesserter
Werth von do finden, indem man do für die Mitte zwischen dso und da interpolirte
 mit Hülfe von de, dıo, dıa, dıs, dıa und dıe. Mit dem so verbesserten
Werthe von do könnten darauf die genaueren Werthe für die fehlenden Zwischenstriche
 de, das und dso bestimmt werden, und eine fernere Wiederholung würde
alles zur befriedigenden Uebereinstimmung bringen.‘
Das erwähnte Mangelhafte der obigen Näherungsformel besteht aber
darin, dafs eigentlich

(2) +... do = (das + di) — (das + 08) + (do + dız) — ds +8T+8Z
ist, wenn J und Z die Ko&fficienten des Kosinus des vierfachen und zwölffachen
Kurswinkels bezeichnen, in Beziehung auf die allgemeine Gleichung:

\ E. Walker, Terrestrial and Cosmical Magnetism.. Cambridge 1866. Plate 8-
            
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