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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 15 (1887)

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Kinflufs der Feuchtigkeit der Luft auf den Gang der Chrunometer., 
Behandelt man die Beobachtungen nach der Methode der kleinsten 
Quadrate in der Weise, dafs man jeden Gang durch eine Gangformel in folgen- 
der Art darstellt: 
+ g= go + a(t—15°) + E5(t—15°)? + cT, 
wo £ die Temperatur und 7 die Zahl der seit Mai 23. verflossenen Tage be- 
zeichnet, so ergicht sich folgendes Resultat: 
g = + 6,66° — 0,0953 (&—15°) — 0,0555 (&—15°)* — 0,2485 7. 
Die Vergleichung dieser Formel mit den Beobachtungen crgiebt folgenJes 
Resultat: 
Berechnete 
Gänge 
+ 6,408 
+6,21 
+5,37 
44,72 
+5,21 
1-4,92 
4,61 
+ 4,07 
+3,48 
— 0,09 
+1,48 
+2,56 
12,70 
+2,52 
4 1,98 
Beobachtete Rechnung 
Gänge —Beobachtung 
+ 4,208 
+4,20 
+3,60 
+2,80 
+7,50 
- 7,40 
760 
37 
A551 
+ 1,00 
+0,30 
+0,20 
+0,30 
+0,70 
+ 1,50 
Summe der Quadrate der übrigbleibenden Fehler 
81.62. 
Die Gänge werden demnach sehr schlecht dargestellt, und nach den bis- 
herigen Auschauungen würde dieses Chronometer als ganz unbrauchbar an- 
geschen worden müssen. 
Nehmen wir nun aber in die Rechnung noch ein von der relativen 
Feuchtigkeit abhängendes Glied, indem wir die Gänge etwa durch folgende 
Gleichung darstellen: 
9 = 9% + a(t—15°) + d(—15°)? + cT + d(H—55), 
wo H die relative Feuchtigkeit der umgebenden Luft in Procenten ausdrückt, 
so ergiebt sich das nachstehende merkwürdige Resultat: 
Jg = +4 1.92° + 0,0873 (t - 15°) — 0,0170 (t - 15°)? -— 0,1540 T + 0,2240 ( H—55). 
Berechnete 
Gänge 
+ 4,258 
+3,99 
+3,42 
+3,05 
'- 7,66 
71,56 
„7,48 
- 7,86 
-7,21 
-1.01 
‚0,48 
0,29 
+0,61 
+1,36 
Beobachtete 
Gänge 
+ 4,208 
4 4,20 
'- 3,60 
+ 2,80 
„7,50 
- 1.40 
1.60 
2,40 
- 71,30 
+ 1,00 
+0,30 
+0,20 
{0.30 
+ 0,70 
+ 1,50 
Rechnung 
— Beobachtung 
"1,058 
— 21 
— 0,18 
+0,25 
+0,16 
+0,16 
— 0,12 
— 0,04 
— 0,09 
+0,01 
— 0,04 
+0,28 
+0,02 
— 0,09 
— 0.14 
Summe der Quadrate der übrigbleibenden Fehler 
— 0,392. 
Neben der überraschenden Uebereinstimmung zwischen den beobachteten 
und berechneten Gängen fällt hier zunächst der grofse Unterschied zwischen
	        
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