Einflufs der Feuchtigkeit der Luft anf den Gang der Chronometer.
Bröcking No. 854
(dichtes Gehäuse)
Bröcking No. 922
Bröcking No. 779
(dichtes Gehäuse)
Mitgegeben
- 1,258
— 8,158
— 1,12s
An Bord beobachtet
+ 1,87
+ 1,79
+ 1,87
+ 1,82
+ 1,81
+ 2,1
+ 1,68
+2,21
+ 1,69
4 1,80
+ L61
8,72
8,08
— 9,58
—10.65
— 8,48
— 8,56
— 8,19
— 8,50
— 7,79
— 7,45
— 8,10
8,16
— 0,77
+ 0,13
— 0,33
— 0,34
— 0,35
- 0,50
0.41
1,05
-0,71
1,51
“,34
1,70
A +292B
21,2
792,0
36,3
=”
Die Gänge der beiden mit dichtem Gehäuse versehenen Chronometer sind
demnach bedeutend regelmäfsiger gewesen, als die des dritten Chronometers,
und kaum merklich unsicherer, als sie auf dem Lande beobachtet sind, ‚trotz
der vielfach wechselnden Umstände der Schiffsbewegung während einer 4'/%-
monatlichen Reise.
Die an Bord S. M. Panzerschif „Bayern“ gegebenen Chronometer waren
folgende:
A+2B
Knoblich No. 1948 (gewöhnliches Gehäuse). . 35,0°
Cox No. 1387 (dichtes Gehäuse). . . . . . 596
Eppner No. 218 (dichtes Gehäuse). .. . - 67,6
Die Beobachtungen an Bord ergaben folgende Resultate:
Mitgegeben
An Bord beobachtet
A LSB
Knoblich No. 1948
— 6,708
— 6,00
— 4.13
— 3,64
— 3,50
— 4,40
4,79
B9,4
Cox No, 18387
{dichtes Gehänse)
— 92,648
|
— 1.40
— 3.17
— 1,06
— 101
— 1,37
— 1,37
41.1
Eppner No. 218
fdichtes Gehäuse)
+ 6,658
+ 7,28
+ 7,25
+ 7,00
+7,14
+ 7,75
+ 8.00
321
Die beiden zur III Klasse gehörigen und mit dichtem Gehäuse versehenen
Chronometer haben sich demnach besser bewährt, als das zur I. Klasse gehörige
und mit gewöhnlichem Gehäuse versehene Chrouometer.
Das an Bord S. M. Brigg „Musquito“ geführte Chronometerjournal ist
noch nicht an das Observatorium gelangt. Dafs das hermetisch verschlossene
Anı. d Hrydr. ete., 1887. Heft XI.