Einflufs der Feuchtigkeit der Luft auf den Gang der Chronometer.
Mitgegeben
An Bord beobachtet
A 4 92B
Bröcking No. 857
+ 3,458
-&,8u
1-3,58
+3,27
1-3,45
1-4,46
‘4,86
+- 5,01
- 5,06
5,18
‚5,00
4,85
3,97
-1,91
‚-2,89
4-2,30
42,20
‚- 2,02
+2,19
+2,84
+2,24
49,23
720
Knoblich No. 1943
(dichtes Gehäuse)
+ 0,668
+ 1.20
+191
+1,70
41,89
+2,33
+2,85
+2,14
+3,16
+3,46
+3,00
2.3,49
4.2,82
+2,34
+2,46
+212
+217
+2,56
+3,31
+3,59
+3,04
492,64
16,1
Eppner No. 161
— 1,918
—2,34
— 2,51
— 2,52
— 92,48
— 1,97
x
—
— 1.05
L,.L
— 2,22
— 2,50
— 2,42
— 2,59
— 3,25
—8R3
44
Das Chronometer mit dichtem Gehäuse hat demnach die geringsten Un-
regelmäfsigkeiten im Gange gezeigt, dann folgt das zur III. Klasse gehörige
Chronometer Eppner No. 161, während das zur I. Klasse gehörige Chronometer
Bröcking No. 857 sich am wenigsten gut bewährt hat.
Während des Sommers 1885 wurden zwei Chronometer mit dichtem Ge-
häuse (Bröcking No. 779 und 854) an Bord S. M. S. „Niobe“, zwei weitere
(Cox No. 1387 und Eppner No. 218) an Bord S. M. Panzerschiff „Bayern“ und
sins (Bröcking No. 913) an Bord S. M. Brigg „Musquito“ gegeben.
An Bord S. M. S. „Niobe“ befand sich aufser den beiden genannten
Chronometern noch ein drittes (Bröcking No. 922), ohne dichten Verschlufs,
Bezeichnen nun wie oben A +2B die mafsgebenden Zahlen, nach welchen, wie
bisher gebräuchlich, die Chronometer ihrer Güte nach rangirt werden, so
kommen nach der vorhergehenden Untersuchung die Chronometer in nach«
etehende Reihenfolge:
Bröcking No. 854 ‘dichtes Gehäuse) . . . .
Bröcking No. 922 (gewöhnliches Gehäuse) . .
Bröcking No. 779 (dichtes Gehäuse) . . +© -
A+2B
19,9°
39,5
72.0
Aus den zahlreichen an Bord gemachten Zeitballbeobachtungen haben
sich für die drei Chronometer folgende Gröfsen für die auf + 15° C. reduecirten
Gänge ergeben: