an
38
Bericht über Häfen am Golf von Persien.
Zeitraum
der Var | Absolutes ] | Absolutes
Beobachtung * Mittel Max. | Min. Mittel Max. | Min.
Wärme
des
Ober-
Aächen-
Wassers
Relative Feuchtigkeit
| Absolutes
Mittel Max. | Min.
Mittlere
Himmels-
| Be-
| deckung
1 Puschehr.
1885
Mai 1—16 |
Sept. 4—30
Oktober
November
Dezember
1886
Januar 64,8 | 70,8
Febr. 1—6 | 64,2
am
34,2
50,5
56,6
39,6
36,1
57,8
°C.
26,6
30,9
27:6
23,1
19,0
"OA
39,3
36,7
32,3
28,6
28,1
| 15,6 | 23,1 | 10,6
15,7
°C
22,7
26,3
21,1
16,6
12,1
°C. 0/0
26,7 70,4
30,8 70,1
26,6 64,0
22,7 70,1
18,9 75,5
16,0 | 79,4
154 | 76,8
Yo
50 2,0
41 0,7
38 1,0
52 2,1
42 2,9
98 | 54 E :
0
85
92
33
94
98
3, In Mohammerah.
1885
Mai 18—31 756,7
Juni 53,3
Juli | 49,8
August 49,7
59,4
58,3
583,0
53,8
52,0
49,9
47,5
45,2
30,2
32,3
34,9
33,4
1,9
a1,3
43,6
45,1
19,9
22,1
27,1
24,4
23,2
23,7
26,6
26,9
57,3
40,9
33,8
32,8
33 28 2,1
97 6 0.1
85 0 00
71 0 0,0
Einige weitere Bemerkungen zur Kennzeichnung der klimatischen Verhält-
nisse auf dem Schat el Arab und dem Karun-Flusse entnehmen wir den vom
späteren Führer des Dampfers „Persepolis“, Kapt. J. Bootfeldt, der Seewarte
zugestellten Aufzeichnungen des Führers des Persischen Polizeibootes „Susa“,
Bootsmann J, D. Kunkel. Die Beobachtungen umfassen die Zeit von Ende
August 1885 bis Ende Juni 1886, während welcher das Boot bis Anfang De-
zember fast imıner in Basrah, später mit wenigen Unterbrechungen in Mohammerah
stationirte. Da meteorologische Instrumente an Bord nicht vorhanden waren,
konnten nur Aufzeichnungen über Wind, Wetter und Strömung gemacht werden.
Die Windnotirungen ergaben für die Häufigkeit der Winde aus den ver-
schiedenen Quadranten folgendes Verhältnifs.
Der Wind kam
im
»
1
m
9
2
ß
„
w
aus W—N, aus N—E, aus E—S,' aus S—W
September 1885 an 24 Tagen, an % Tagen, an 6 Tagen, an 0O Tagen.
Oktober ” „ 26 * m Ar Or
November „0% % w
Dezember „ £ x
Januar 1886 °
Februar #
März x #
April » nA
Mai ” „ 22
Juni “ „ 28
»
”
%
»
„ 2
„0°
„0
k
”
Rn
Diesem zufolge war der Wind in den Monaten September und Oktober,
3owie Mai und Juni fast immer aus dem nordwestlichen Quadranten — den
LOL Tagen mit nordwestlichen stehen nur 20 Tage mit südöstlichen Winden
yegenüber. Bis zum 18. September und vom 5. Juni an wehte der Nordwest-
wind ununterbrochen, In den übrigen sechs Monaten, November bis April,
wechselten nordwestliche und südöstliche Winde miteinander ab. Doch waren
auch dann im Allgemeinen die ersteren noch vorherrschend — 99 gegen
56 Tage; nur in den Monaten Februar und März waren südöstliche Winde
vorwiegend.
Meistens war der Wind leicht; oft wehte er jedoch auch steif und in
Böen. Stürmische Winde wurden im November an 4, im Dezember an 1, im
Februar an 4, im März an 3, im April an 1, im Mai an 2 und im Juni an 8 Tagen
aotirt, Sie kamen von November bis April vorwiegend aus Süd und Südost, im
Mai und Juni aber aus Nordwest. Im letzteren Monat wehte der Wind nur bei