Die Bewölkung im östlichen Theile des Nordatlantischen Oceans.
411
vn ———— A 7
40° 35° 30° 25° 20° 15° 10° 40° 35° 30° 25° 20° 15° 10°
Westliche Länge
Westliche Länge
September
Dktober
999 | 862
45° | 37 | Gm
3
| 20° 41 | 42
25°
ı 206° |
50°
7.
5,9
507
5,9.
165
4.3
9
797
7.1
429
5,6
180
14
583
41
(366
4.0
1063
49
1361
nö 5,4
516 | 869
57 | 53
163 413
50 | 50
1086 43
39 | 42
890 932
5,8: 69
399 516
6,9 | 6,2
444 1002
5,2 5.1
540 | 774
4,7 4,9
700
7,2
„17
56
158
6.0
146
5,2
82
3,8
372
35
524
5,9
358
5,1
205 |
1
938
5,1
1488
3,8
1165
3.9
4
5,7
389
64.
165
6 |
358
50 |
1870
5,5
1098
g,1
451
56
155
5,8
S
>
£
x
|
|
z
©
m
BR
©
zZ
'
4,0
196
38
37°)
4.
Norember
Dezember
( 50° |
45° |
| 40° |
/ 85° |
| 30° |
950
671 | 724 5:
2.1 7,1 Lo
253 | 360 | 345
61 | 62 | 80
366 | 657 | 159
57 | 59 | 31
550 | 681 297
49 | 49 | 49
416
5.1 |
301
40
552
7,0
248
5,8
350
0
729
dA
(511
4.7
1324
4,0
585 1221
7,1 6,9
594 | 786
57 | 68
367 | 343
56 | 60
751 72
53 | 5,7
789
7,6
351
70
364
5,7
587
5,3
863
7,0
156
5,6
AG
5,0
524
5,1
79
6,9
359
6,4
267
6,8
(98
5,2
336
52
515
41,9
680 |
12
356
6,0
202
5,7
394
5,4
1049
| 50
1055
49
821 1279
59 67
487 | 410
54 | 65
926 | 188
30 | 55
324 100
55 | 55
3
x
©
Sa
sa
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S
ES
Zi
|
‚ 20°
50°
45° | z
wo | £
360 kB
30°
25°
20°
50°
45°
40° 5
35° ;
30° ;
90°
Die Vertheilung der Bewölkung nach der geographischen Länge ist nur
wenig ausgesprochen. In den Monaten Januar bis April nimmt sie nördlich von
10° N-Br meist nach Osten hin ab, nach den Küsten von Afrika und Europa.
In den übrigen Monaten findet sich dieses Verhalten nicht. Südlich vom
äquatorialen Kalmengürtel hat im Mai der Osten, in den Monaten September
bis Februar der Westen des Gebiets die geringere Bewölkung.
Viel bedeutender und regelmäfsiger sind die Unterschiede in der Bewöl-
kung nach der geographischen Breite und nach der Jahreszeit. Um diese
gleichzeitig zur anschaulichen Darstellung zu bringen, bedienen wir uns derselben
Methode, welche wir kürzlich zur Vorführung der Regenverhältnisse auf dem
Ocean in diesen Aunalen angewandt haben. Seeleuten ist diese Verknüpfung
von Jahreszeit und geographischer Breite in einer Darstellung ja schon durch
Maury’s Monsun-Karte des Indischen Oceans bekannt, deren Linien einen so
bestimmten Zahlenwerth zwar nicht besitzen, einen solchen aber mit Vortheil
erhalten könnten. Wie dort, so bezeichnen auch in der folgenden graphischen
Darstellung die vertikalen Linien die Monate, die horizontalen die Breiten-
parallele, die Kurven Isoplethen und zwar in diesem Falle Linien gleicher
mittlerer Bewölkung. Die Zeichnung gilt für den Meridianstreifen zwischen
20° und 30° W-Lg. Da, wie wir sahen, auch die geographische Länge Ein-
Auf hat, so könnte das Bild durch den Umstand beeinflulst werden, dafs die
Schiffe in manchen Monaten und Breiten sich vorwaltend im östlichen, in
anderen mehr im westlichen Theile des Streifens aufhalten; wir haben deshalb
aus den Werthen, welche für 20°—25° und 25°—30° W-Lg getrennt vorlagen,
das arithmetische Mittel ohne Rücksicht auf die Anzahl der Beobachtungen
genommen, um diesen Einflufs abzuschwächen. Nur bei der Abrundung des
Mittels auf ganze Zehntel haben wir demjenigen der beiden Werthe, welches
auf zahlreicheren Beobachtungen beruhte, das Uebergewicht gegeben. Unter
Re