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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 15 (1887)

Die Bewölkung im östlichen Theile des Nordatlantischen Oceans. 
411 
vn ———— A 7 
40° 35° 30° 25° 20° 15° 10° 40° 35° 30° 25° 20° 15° 10° 
Westliche Länge 
Westliche Länge 
September 
Dktober 
999 | 862 
45° | 37 | Gm 
3 
| 20° 41 | 42 
25° 
ı 206° | 
50° 
7. 
5,9 
507 
5,9. 
165 
4.3 
9 
797 
7.1 
429 
5,6 
180 
14 
583 
41 
(366 
4.0 
1063 
49 
1361 
nö 5,4 
516 | 869 
57 | 53 
163 413 
50 | 50 
1086 43 
39 | 42 
890 932 
5,8: 69 
399 516 
6,9 | 6,2 
444 1002 
5,2 5.1 
540 | 774 
4,7 4,9 
700 
7,2 
„17 
56 
158 
6.0 
146 
5,2 
82 
3,8 
372 
35 
524 
5,9 
358 
5,1 
205 | 
1 
938 
5,1 
1488 
3,8 
1165 
3.9 
4 
5,7 
389 
64. 
165 
6 | 
358 
50 | 
1870 
5,5 
1098 
g,1 
451 
56 
155 
5,8 
S 
> 
£ 
x 
| 
| 
z 
© 
m 
BR 
© 
zZ 
' 
4,0 
196 
38 
37°) 
4. 
Norember 
Dezember 
( 50° | 
45° | 
| 40° | 
/ 85° | 
| 30° | 
950 
671 | 724 5: 
2.1 7,1 Lo 
253 | 360 | 345 
61 | 62 | 80 
366 | 657 | 159 
57 | 59 | 31 
550 | 681 297 
49 | 49 | 49 
416 
5.1 | 
301 
40 
552 
7,0 
248 
5,8 
350 
0 
729 
dA 
(511 
4.7 
1324 
4,0 
585 1221 
7,1 6,9 
594 | 786 
57 | 68 
367 | 343 
56 | 60 
751 72 
53 | 5,7 
789 
7,6 
351 
70 
364 
5,7 
587 
5,3 
863 
7,0 
156 
5,6 
AG 
5,0 
524 
5,1 
79 
6,9 
359 
6,4 
267 
6,8 
(98 
5,2 
336 
52 
515 
41,9 
680 | 
12 
356 
6,0 
202 
5,7 
394 
5,4 
1049 
| 50 
1055 
49 
821 1279 
59 67 
487 | 410 
54 | 65 
926 | 188 
30 | 55 
324 100 
55 | 55 
3 
x 
© 
Sa 
sa 
£ 
S 
ES 
Zi 
| 
‚ 20° 
50° 
45° | z 
wo | £ 
360 kB 
30° 
25° 
20° 
50° 
45° 
40° 5 
35° ; 
30° ; 
90° 
Die Vertheilung der Bewölkung nach der geographischen Länge ist nur 
wenig ausgesprochen. In den Monaten Januar bis April nimmt sie nördlich von 
10° N-Br meist nach Osten hin ab, nach den Küsten von Afrika und Europa. 
In den übrigen Monaten findet sich dieses Verhalten nicht. Südlich vom 
äquatorialen Kalmengürtel hat im Mai der Osten, in den Monaten September 
bis Februar der Westen des Gebiets die geringere Bewölkung. 
Viel bedeutender und regelmäfsiger sind die Unterschiede in der Bewöl- 
kung nach der geographischen Breite und nach der Jahreszeit. Um diese 
gleichzeitig zur anschaulichen Darstellung zu bringen, bedienen wir uns derselben 
Methode, welche wir kürzlich zur Vorführung der Regenverhältnisse auf dem 
Ocean in diesen Aunalen angewandt haben. Seeleuten ist diese Verknüpfung 
von Jahreszeit und geographischer Breite in einer Darstellung ja schon durch 
Maury’s Monsun-Karte des Indischen Oceans bekannt, deren Linien einen so 
bestimmten Zahlenwerth zwar nicht besitzen, einen solchen aber mit Vortheil 
erhalten könnten. Wie dort, so bezeichnen auch in der folgenden graphischen 
Darstellung die vertikalen Linien die Monate, die horizontalen die Breiten- 
parallele, die Kurven Isoplethen und zwar in diesem Falle Linien gleicher 
mittlerer Bewölkung. Die Zeichnung gilt für den Meridianstreifen zwischen 
20° und 30° W-Lg. Da, wie wir sahen, auch die geographische Länge Ein- 
Auf hat, so könnte das Bild durch den Umstand beeinflulst werden, dafs die 
Schiffe in manchen Monaten und Breiten sich vorwaltend im östlichen, in 
anderen mehr im westlichen Theile des Streifens aufhalten; wir haben deshalb 
aus den Werthen, welche für 20°—25° und 25°—30° W-Lg getrennt vorlagen, 
das arithmetische Mittel ohne Rücksicht auf die Anzahl der Beobachtungen 
genommen, um diesen Einflufs abzuschwächen. Nur bei der Abrundung des 
Mittels auf ganze Zehntel haben wir demjenigen der beiden Werthe, welches 
auf zahlreicheren Beobachtungen beruhte, das Uebergewicht gegeben. Unter 
Re
	        
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