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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 15 (1887)

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Mittel, Summen und Extreme für den Monat August 1887 aus den meteorologischen Aufzeichnungen der Normal-Beobachtungsstationen an der Deutschen Kite, 
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Die monatlichen Extreme sind für das Barometer den regelmäfsigen Beobachtungen zu den 3 Terminen am Tage entnommen und stellen daher nicht die absoluten Extreme dar. Diese waren nach den Aufzeichnungen der Barographen in Memel 768,2mm 11% a. m. am 28. und 
740,4 mm, 9b—10h a. m. am 11., in Neufahrwasser 768,6 mm, 41 p, m. am 6. und 745,3 mm, 5h-—7h a, m. am 11., in Swinemünde 769,7mm, 10b—11h a, m. am 6. und 748,9mm, 3b, 4h und 6h p.m. am 10., in Wustrow 769,8 mm, 3h—4%h p.m. am 5. und 748,0mm, 2b p.m, am 10,, in 
Hamburg 770,8 mm, 10% a. m. am 4. und 3h, 7h—9h a,m. am 5. und 751,7mm, 0% p.m. am 10., in Keitum 770,8 mm, 1b—2h p.m. am 4. und 749,4mm, 5h p.m. am 31., in Borkum 771,3mm, 0° p.m, am 4. und ?mm, ?b ?m. am ?.%) 
Die mittlere Temperatur wird auf dreierlei Weise berechnet, als 1/2 (8 a. + 8 p.), 1/3 (8a. +2p.-+8p.) und 1/2 (Max. + Min.). Für die Monate September bis April wird der Durehschnittswerth aus der ersten und zweiten, für Mai bis August aus der ersten und dritten 
Kombination als allgemeines Temperaturmittel angenommen, was dem wahren Mittel sehr nahe entspricht, Für alle übrigen meteorologischen Elemente sind dagegen die Mittelwerthe als blofse arithmetische Mittel aus den 3 Beobachtungs-Terminen berechnet. 
In der Zusammenstellung für die Dekaden sind als Tage mit Niederschlag alle gezählt, an welchen Regen, Schnee, Hagel oder Graupeln fielen, ohne Rücksicht auf die Quantität; Tage mit blofser T’haubildung sind ausgeschlossen, auch wenn die "Thaumenge eine mefsbare Gröfse 
erreichte. Als Tage mit starkem Wind sind alle gezählt, an welchen die Geschwindigkeit des Windes wenigstens im Mittel einer Stunde 10m per Sekunde erreichte oder überstieg. Der letzte Theil desselben Horizontal-Abschnitts enthält das Procentverhältnifs der Windrichtungen in den 
drei Dekaden, jedoch für die Stationen an der Ostsee und an der Nordsee in je eine Zahlenreihe zusammengezogen. Hier, wie in der darunter stehenden ebensolchen Tabelle für den ganzen Monat und die einzelnen Stationen ist, um die Lage der Luvseite anzudeuten, von je zwei entgegen- 
gesetzten Winden überall der häufigere durch fetten Druck hervorgehoben. Der letzte Horizontal-Abschnitt giebt für jedes bürgerliche Datum die mittlere Windgeschwindigkeit ohne Rücksicht auf die Windrichtung an, wie dieselbe sich aus den Aufzeichnungen der Registrir-Anemometer 
ergiebt, bei der Robinson’schen Annahme, dafs der Weg der Schalenmitten !/3 des Windweges betrage. (Die Anemometer sind ganz übereinstimmend in derselben Werkstätte konstruirt und möglichst frei aufgestellt.) Das Mittel dieser Werthe oder die mittlere Windgeschwindigkeit des 
ganzen Monats findet man in der vorletzten Spalte des nächst oberen Horizontal-Abschnitts; daneben ist das Datum der Tage angeführt, an welchen die Windgeschwindigkeit im Mittel mindestens einer Stunde 15m per Sekunde erreichte oder überstieg. 
1) Die Mitteltemperaturen wurden in Keitum nach der Winterformel berechnet, da ein Minimumthermometer noch fehlt, 
3 In Borkum fehlten die Anemometeraufzeichnungen vom 18. 1h p.m. bis 21. 9h a, m. 
’) In Borkum trat am 19. d, M. ein Vertreter für den Beobachter ein, der die Maximum- und Minimumthermometer sowie das Psychrometer bis Ende des Monats augenscheinlich nicht richtig bediente. Die Mittel- 
W Der Barograph hatte in Rarkaum nicht funktionirt vom 30. 8 a. m. bis 31. Ah 50m so. "temperaturen mufsten daher nach der Winterformel herechnet werden.
	        
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