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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 15 (1887)

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Veber den Einflufs der Rotation der Sonne auf den Erdmagnetismus, 
geitdem die Kaiserlich Königliche Centralanstalt für Meteorologie und Erd- 
magnetismus den Magnetographen besitzt, für Wien und die beiden Polarstationen 
Jan Mayen und Fort Rae anzuführen. 
Wien Jan Mayen Fort Rae 
20. Nov. Dekl. 1° 6 4° 5' 11° 25 
17. Nov { H.-Int. 0,00238 0,00797 0,02081 C.G. 8. 
° " \ V.-Int. 0,00234 0,00661 0,00980 
Tabelle I. 
Täglicher Gang der Deklination. 
Winter | Sommer 
Jan Mayen 
Wien 
Winter | Sommer 
Jh a. m. 
2 
0 
— 3,4° 
— 81 | 
—121 1 
—12,1 | 
—13,2* 
— 51 
— 70 
— 56 
"95 
— 8,8 
—12,3 
—17,9 
—21,1* 
—19,9 
=—18,7 
13,3 
— 9,9 
mh: 
— DA 
—12 
— 0,9 
—05 
—03 | 
—0& 
—03 
— 0,4 
—0.7 
I 
2 
7 
“+ 
„0 
an 
— 0,9’ 
— 14 
— 1,4 
— 1,9 
—3,1 
—41 
nm #3 
8 
» 
® 
wm 
+ 
5 
3 
IO0 
il 
Mittag 
ibp. m.) 
2 
3 
— 
1 
1.0 
hr 
> 
5 
2 (} 
“+ 
3 
X *) 
26 
3 
22 
9,9 
10,7 
10,2 
R,7 
23 
4,5 
20 
5, 
20 
a1 
12,7 
5,8 
9,7 
20,1 
19,0 
10,0 
5,0 
— 1,8 
1,4 
v-R 
Dr 
— 0,3 
—12 
— 1.1 
—2,1* 
— 1,8 | 
— 1,6 
4Q 
5 
x 
—_ DR 
—04 
m 6 
— 0,7 
—0,7 
— 1,0 
9 
IO0 
11, 
Mittern. 
Mine Lo9°9542 | 1498 19044@ | 
41,9 
Winter = Sg DT SE 
Sommer — — Mai + Juni + Juli 
3 
Ampl.= | 264 | 412} 51' | 10,6 
Hierbei mufs berücksichtigt werden, dafs die Gröfßfsen für Wien aus den 
wirklich höchsten und kleinsten Werthen abgeleitet wurden, während die ent- 
sprechenden Zahlen für die beiden Polarstationen nur den stündlichen Daten 
entnommen sind, und daher in Wirklichkeit die absoluten Aenderungen an den 
beiden Orten noch gröfser gewesen sein werden. Wir sehen ferner in Wien 
und Jan Mayen einen bedeutenden Unterschied in den Winter- und Sommer- 
Amplituden. Dieselbe beträgt: 
Wien Jan Mayen 
im Winter 5,1‘ 26,4‘ 
im Sommer 10,6‘ 41,2’, 
sie ist demnach im Sommer viel gröfser als im Winter, was wir wohl nur in 
der verschiedenen Stellung der Erde gegen die Sonne begründet finden können, 
Die tägliche Amplitude zeigt auch in verschiedenen Jahren. verschiedene 
Werthe, die aber nicht unregelmäßig um einen gewissen Mittelwerth schwanken, 
sondern von einem gröfsten Werthe ganz regelmäfsig von Jahr zu Jahr ab-
	        
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