Deutsche Seewarte.
Mittel, Summen und Extreme für den Monat März 1887 aus den meteorologischen Aufzeichnungen der Normal-Beobachtungsstationen an der Deutschen Küste.
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Die monatlichen Extreme sind für das Barometer den regelmäfsigen Beobachtungen zu den 3 Terminen am ‘"age entnommen und stellen daher nicht die absoluten Extreme dar, Diese waren nach den Aufze: ‚-n.en ler -cgraphen in Memel 778,9 mm 9b—10h a. m, am 21.
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175,8 mm, 1b a.m. am 1. und 743,6 mm, 5h—6h p.m. am 23., in Keitum 774,4 mm, 1% a.m. am 1. und 739,4mm, 8b p.m. am 23., in Borkum 775,5mm, 1b-—4h a.m. am 1. und 788,4mm, 5% p.m. am 23.
Die mittlere Temperatur wird auf dreierlei Weise berechnet, als !/2 (8 a. +8 p.), !/s 8a. +2p.+8pP.) und 1/2 (Max. + Min.). Für die Monate September bis April wird der Durchschnittswerth aus der ersten und zweiten, für Mai bis August aus der ersten und dritten
Xombination als allgemeines Temperaturmittel angenommen, was dem wahren Mittel sehr nahe entspricht. Für alle übrigen meteorologischen Elemente sind dagegen die Mittelwerthe als blofse arithmetische Mittel aus den 3 Beobachtungs-Terminen berechnet,
In der Zusammenstellung für die Dekaden sind als Tage mit Niederschlag alle gezählt, an welchen Regen, Schnee, Hagel oder Graupeln fielen, ohne Rücksicht auf die Quantität; Tage mit blofser Thaubildung sind ausgeschlossen, auch wenn die Thaumenge eine mefsbare Größe
erreichte, Als Tage mit starkem Wind sind alle gezählt, an welchen die Geschwindigkeit des Windes wenigstens im Mittel einer Stunde 10m per Sekunde erreichte oder überstieg. Der letzte Theil desselben Horizontal-Abschnitts enthält das Procentverhältnils der Windrichtungen in den
irei Dekaden, jedoch für die Stationen an der Ostsee und an der Nordsee in je eine Zahlenreihe zusammengezogen. Hier, wie in der darunter stehenden ebensolchen Tabelle für den ganzen Monat und die einzelnen Stationen ist, um die Lage der Luvseite anzudenten, von je zwei entgegen-
zesetzten Winden überall der häufigere durch fetten Druck hervorgehoben. Der letzte Horizontal-Abschnitt giebt für jedes bürgerliche Datum die mittlere Windgeschwindigkeit ohne Rücksicht auf die Windrichtung an, wie dieselbe sich aus den Aufzeichnungen der Registrir-Anemometer
zrgiebt, bei der Robinson’schen Annahme, dafs der Weg der Schalenmitten !/s des Windweges betrage. (Die Anemometer sind ganz übereinstimmend in derselben Werkstätte konstruirt und möglichst frei aufgestellt.) Das Mittel dieser Werthe oder die mittlere Windgeschwindigkeit des
zanzen Monats findet man in der vorletzten Spalte des nächst oberen Horizontal-Abschnitts; daneben ist das Datum der Tage angeführt, an welchen die Windgeschwindigkeit im Mittel mindestens einer Stunde 15m per Sekunde erreichte oder überstieg.
1) In Swinemünde fielen die Beobachtungen am 18.—22. aus. . . .
N Für die Ostsee konnte bei Berechnung der procentischen Vertheilung der Winde in der 2. und 3. Dekade Swinemünde nicht berücksichtigt werden Die Dir ek der Seewarte
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