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Mittel, Summen und Extreme für den Monat Januar 1887 aus den meteorologischen Aufzeichnungen der Normal-Beobachtungsstationen an der Deutschen Küste.
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Die monatlichen Extreme sind für das Barometer den regelmäfsigen Benbachtungen zu den 3 Terminen am Tage entnommen und stellen duher nicht die absoluten Extreme dar. Diese waren nach den Aufzeichnungen der Barographen in Memel **) ?mm ?h ? m, am ? und
748 8mm, 2h—5h p. m. am 22, in Neufahrwasser 777,5mm, 10% a. m. am 15. und 745,4 mm, 1% a. m. am 7, in Swinemünde 775,4mm, 11h a. m. am 15. und 741,9mm, 1% a. m. am 7., in Wustrow 774,8mm, 1% a. m. am 1. und 740,4mm, 5b a. m. am 6., in Hamburg 775,1 mm,
Ih am. am 1. and 738,6mm, 1" u, 4P a. m. am 6., in Keitum 777,2 mm, 1" a m. am 1. und 737,2mm, 5" a.m. am 6., in Borkum 775,2mm, 1% a.m. am 1. und 734,8 mm, 4h—5b a. m, am 6. und im Dezember 1886 776,8mm, 5h—7b p.m. am 31 und 720,3 mm, 5h u, 7h a. m. am 9.
. Die mittlere Temperatur wird auf dreierlei Weise berechnet. als !/2 (3a. +8 p.), Vs (3a. +2p.+8p.) und !/2 (Max. + Min.). Für die Monate September bis April wird der Durchschnittswerth aus der ersten und zweiten, für Mai bis August aus der ersten und dritten
Kombination als allgemeines Temperaturmittel angenommen, was dem wahren Mittel schr nalıe entspricht. Für alle übrigen metenralogischen Elemente sind‘ dagegen die Mittelwerthe als blofse arithmetische Mittel aus den 3 Beobachtungs-Terminen berechnet. N
In der Zusammenstellung für die Dekaden sind als Tage mit Niederschlag alle gezählt, an welchen Regen, Schnee, Hagel oder Graupeln fielen, ohne Rücksicht auf die Quantität; Tage mit blofser Thaubildung sind ausgeschlossen, auch wenn die ‘Chaumenge eine mefsbare Gröfse
erreichte. Als Tage mit starkem Wind sind alle gezählt, an welchen die Geschwindigkeit des Windes wenigstens im Mittel einer Stunde 10m per Sekunde erreichte oder überstieg, Der letzte "Theil desselben Horizontal-Abschnitts enthält das Procentverhältnils der Windrichtungen in den
irei Dekaden, jedoch für die Stationen an der Ostsee und an der Nordsee in je eine Zahlenreihe zusammengezogen. Hier, wie in der darunter stehenden ebensolchen Tabelle für den ganzen Monat und die einzelnen Stationen ist, um die Lage der Luvseite anzudeuten, von je zwei entgegen-
gesetzten Winden überall der häufigere durch fetten Druck hervorgehoben. Der letzte Horizontal-Abschnitt giebt für jedes bürgerliche Datum die mittlere Windgeschwindigkeit ohne Rücksicht auf die Windrichtung an, wie dieselbe sich aus den Aufzeichnungen der Registrir-Anemometer
ırgiebt, bei der Robinson’schen Annahme, dals der Weg der Schalenmitten !/3 des Windweges betrage. (Die Anemometer sind ganz übereinstimmend in derselben Werkstätte konstruirt und möglichst frei aufgestellt.) Das Mittel dieser Werthe oder die mittlere Windgeschwindigkeit des
ranzen Monats findet man in der vorletzten Spalte des nächst oberen Horizontal-Abschnitte: danehen ist das Datum der Tage angeführt, an welchen die Windgeschwindigkeit im Mittel mindestens einer Stande 15m ver Sekunde erreichte oder überstieg.
Die kursiv gedruckten Zahlen bei Borkum geben die Beobachtungen pro Dezember 1886.
Yogen Stillstehens der Uhr fehlten die Stundenmarken dee Anemometers in Barkum, and es konnte nnr die mittlera tägliche Geschwindiekeit dee Windes henhachtet waordar
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