Ortebestimmung aus beliebig vielen Höhen.
33
Die Bedingungsgleichuugen aus den einzelnen Beobachtungen werden
damit:
d= c08%z.dg + sin z. dA cos
— Gi = -- 100,dgp-— 0,08, di cos
3 = +100 — 0,08
65 = + 0,99 — 0,10
+ 56 = 4 0,98 — 0,19
+ 100 = +0,97 — 0,24
+11 = +0,97 — 0,26
+ 129 = + 0,96 — 0,28
+ 97 = + 0,96 — 0,29
T 139 = +0,94 — 0,33
272 = + 0,94 — 0,34
»”= cosz.dg + 8inz. di cos @
— 108 = 4 044.0 - 0,90, dicosgp
174 — +4. 0,44 90
123 = 4045 "90
55 = 4+-0.45 89
87 = —- 0.46 39
166 = + 0,58 1,81
76 = +0,73 069
221 = +0,79 +0,61
— 176 = +0,80 Too
— 299 =— to 0,60
Man sieht hieraus, dafs die vier letzten Beobachtungen eigentlich etwas
besser zur Breitenbestimmung hätten verwendet werden können, als zur Längen-
bestimmung, weil die Azimuthe schon kleiner als 45° waren; für die weitere
Auflösung nach den Bedingungsgleichungen ist es aber vollkommen gleichgültig.
Die Multiplikation einer jeden ESS An mit dem Koefficienten der
unbekannten Gröfse (mit Rücksicht auf die Vorzeichen) ergiebt nun für beide
Beobachtungsreihen nach der Multiplikation und Summirung der einzelnen
Gruppen:
+4+ 749 = +942.dp-—2.11.dieosg | — 261 = —211.dp +0,59.044 008 @
— 950 = +3,76 + 4,45 —1097 = +4,45 +6,24
201 = +13.18.dyp +2,84.02000g# | —1358 = +2,84 .dgp +6,83.dicosgp
and die Resultate der Elimination aus diesen beiden Endgleichungen werden
folgende:
de = +21,35“%; g4+dp — —48° 10“ 21“ = —48° 039“ die gesuchte
Süd-Breite,
di cos g == —3“ 26,2”
di=--5 8%; 1+d2=— —75°16°0%— 58" = —75°21' 8“ die gesuchte
West-Länge.
Nachdem somit die wahrscheinlichste Lage des Beobachtungsortes ge-
funden ist, kann es noch ein Interesse haben, die übrig bleibenden Fehler zu
untersuchen und daraus die Sicherheit des Resultats zu schätzen. Die erforder-
lichen Verbesserungen der einzelnen Beobachtungsresultate und die daraus
SENSE Höhenkorrektionen ergeben sich nämlich jetzt. der Reihe nach,
wie folgt:
de
+1V DR
+0 24
+1 26
—0 36
— 1 22
—1 55
—1 53
—1 20
—2 6
A DR
Mitt«-ı
dh = de cosz
WW 2 sin"
A 14 44"
+0 41
1%
—0 31
—0 58
—0 52
—0 15
—0 51
8 9
—— (V
ya
ai
di cos &
| dh = dicos sin z
„91 34 008%
DB m 11 260 — 3%
—0 18 —0 212 —0 2
—1 43 ı—1 9 — 0 53
—3 35 h—2 24 — 1 58
-—2 41 —1 48 | —1 25
NM 1 1—0 1 +0 11
24 |—1 36 —0 51
55 1+2 37 +1 53
‚2 71+1 25 +1 8
+7 22 |45 ® +3 21 _
Mittel = +0‘ 1“
Es scheint hiernach, dafs die Höhen durchschnittlich nur um 3“ zu grofs
heobachtet wurden. alco ein konstanter Fehler so gut wie gar nicht vorhanden
dA