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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 14 (1886)

Datum | 
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Uhrzeit 
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IB 
Breite 
Nard 
300 940.74 
916 78 
Nagasaki 
Meteorologische Verhältnisse auf einigen Südsee-Inseln., 
Länge 
Wind 
Temperatur Temperatur 
des der 
Wassers | Imft 
Or ; 
In 
SSE 2 
127° 43,0 
16,8 
19,5 
215 
21.1 
1.1 
20,5 
19,7 
19,8 
18,6 
20,6 
195 
19,5 
18,8 
18,5 
18,5 
16,97 
20,8 
22,0 
22.1 
1 P 
O1 RR 
“ 
& 9 
1940 O1 90V 
&. 
D9,4 
21.” 
22, 
318 
20,5 
19,6 
19,0 
18,6 
SW 45 
493 
Stromversetzung 
N79°E. 1714 Sm iu 24 
Kein Strom 
Speecif, 
Gewicht 
des 
Wasser 
1.0270 
1.0270 
Meteorologische Verhältnisse auf einigen der Südsee-Inseln, 
nach den Beobachtungen von Kapt. E. Niemann, 
Schiff „Bernhard Carl“. 
(Mittheilung von der Deutschen. Seewarte) 
Der Führer der Deutschen Bark „Bernhard Carl“, Kapt. E. Niemann, 
hat während seines Aufenthaltes in Apia vom 8. Juni bis 13. Juli, in Jaluit 
vom 6. bis 15. August,') in Ponape vom 3, bis 10. September und in Yap vom 
5. bis 17. Oktober 1884 an jedem Tage viermal meteorologische Beobachtungen 
angestellt. Für gewöhnlich sind hierzu die Stunden: 8" a. m., 12° m., 4" p.m. 
and 8" p.m. gewählt worden, oft aber auch etwas andere Zeiten. Von der 
Bearbeitung sind alle solche Beobachtungen ausgeschlossen worden, welche zu 
weit von den genannten Stunden abweichen. Die Instrumente, welche Kapt. 
Niemann zum Beobachten gebrauchte, gehören der Seewarte, und ihre Kor- 
rektionen sind bekannt. Der Luftdruck ist in der folgenden Abhandlung auf 
0° Temperatur reduecirt und die Temperatur der Luft in Graden Celsius aus- 
gedrückt. Die Richtung des Windes ist rechtweisend und die Stärke deaselben 
nach Beaufort’s Skala gegeben. 
In Apıa war die vorherrschende Windrichtung am Tage eine östliche 
bis südöstliche, die Stärke mäfsig bis frisch. In der Nacht waren Windstillen 
und flaue Landwinde ziemlich stark vorherrschend. Für 8 Uhr Morgens und 
8 Uhr Abends ergaben 50%, beziehungsweise 53%, aller Beobachtungen 
Windstillen. Meistens setzte, nachdem es bis 8 Uhr windstill gewesen war, 
zwischen 9 Uhr und 10 Uhr Vormittags die Seebriese ein, welche bis 5 oder 
6 Uhr Abends dauerte. In der Regel erlangte der Wind seine gröfste Stärke 
zwischen 11a. m. und 12" m. Im Allgemeinen war die Windstärke nur gering; 
im Mittel betrug dieselbe 2,3 der Skala. 
In Jalkuit vertheilte sich die Windrichtung mehr über alle Quadranten 
des Kompasses; am häufigsten wehten jedoch nördliche bis nordwestliche und 
danach südöstliche Winde. Windstillen kamen hier nicht so zahlreich als in 
Apta vor. Angaben über das Auftreten von Land- und Seewinden sind nicht 
yemacht worden. 
DH Siehe diese Annalen 1883. Seite 439.
	        
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