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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 14 (1886)

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Kleine Notizen. 
Der hier erhaltene Zeitwerth ist genau derselbe, wie der in der „Con- 
naissance“ auf pag. 787 gefundene, Die beiden Operationen für die Ermittelung 
von n4'“ und m (4 + n.4'), welche ich seitwärts rechts gesetzt habe, sind die- 
jenigen, welche die beiden Hilfstafeln der „Connaissance“ überflüssig machen, 
wie dieselben auf den Seiten 744, 745, 746 747 (Jahrgang 1887) aufgeführt 
sind. Namentlich die erstere der beiden Tafeln (Tafel XI} ist für die Inter- 
polation mit Doppelargument an einzelnen Stellen schon recht unbequem, und 
zwar unvermeidlicherweise, weil sonst der Umfang der Tafel ungebührlich gro(s 
geworden wäre, 
Zu erwähnen ist, dafs im letzteren Beispiele sogar noch vierte Differenzen 
auftreten, wie man sich überzeugt, wenn man das Distanzenschema weiter fort- 
setzt; man findet die sich an die dritte Differenz — 102“ anschlielsende vierte 
Differenz a Wr 
Auch eine solche vierte Differenz kann uoch in Rechnung gezogen 
werden, wenn man die oben gegebene Formel um ein Glied 
A Bf 
ar x 
erweitert, 
Um das hier vorgeschlagene Verfahren wirklich ganz bequem zu ge- 
stalten, müfsten, wie bereits erwähnt, in den Ephemeriden statt der Proporiional- 
Logarithmen der ersten Differenzen diese ersten Differenzen selbst in Bogen- 
sckunden angeseizt gegeben werden; ob das eine oder das andere Verfahren 
vorzüzichen soi, darüber müssen natürlich diejenigen entscheiden, welche häufig 
ähnliche Rechnungen auszuführen haben. 
Kleine Notizen. 7 
1. Ueber den Hafen von Nukualofa auf Tongatabu, Tonga-Inseln, 
berichtet der Kommandant S, M. Kr, „Albatrof“, Kapt.-Lieut. Graf v. Baudissin I, 
dafs die zur Orientirung beim KEin- und Aussegeln in denselben von S. M. 8. 
„Gazelle“ in diesen Annalen 1876, S, 452, gegebene Anweisung noch als um- 
bedingt sicher anzuschen ist. Beim Aussegeln hält man nach dem weiteren 
Bericht S, M. Kr. „Albatrofs“, nachdem das Riff passirt ist, welches deutlich 
erkennbar gegenüber der Kirche liegt, diese in SzO p. K. bis man die Mitte 
der Insel Poloa SWzS peilt, welche Peilung alsdann gehalten, sicher durch die 
Aufsenriffeg führt, auf denen es übrigens sichtbar brandet, Um von außen 
kommend in diese letztere Peilung zu gelangen, geben die Inseln Attataa und 
Mallenoah gute Marken ab, Strömung wurde bei der Ausfahrt nicht beobachtet. 
Das Wasser hatte eine grünlich-schmutzige Färbung, was möglicherweise zu 
dem Vermerk „several coral patches here about“ geführt haben mag. Die in 
der Karte angegebenen Tonnen in der Hafeneinfahrt lagen nicht aus (Nachr, 
f. Seef. 1886, No. 833). 
2. Die Insel Tanna, Neue Hebriden.?) Auf der Reise von Tongatabu 
nach Micko lief S. M. Kr. „Albatrofs“, Kommandant Kapt.-Lieut, Graf v, Bau- 
dissin I, am 25, Januar d, J. die Insel Tanna an, um die in den Segel 
anweisungen über dieselbe gemachten Angaben einer Prüfung zu unterziehen. 
Der im Südosten der Insel gelegene Vulkan wurde bald ausgemacht; demselben 
ontstieg fortwährend Rauch, der sich stofsweise zu dunkelen Wolken ver- 
dichtete, Näher kommend konnte man trotz des hellen Tages sogar glühende 
Gase unterscheiden, 80 dafs angenommen werden kann, dafs er thatsächlich 
noch bei Nacht den guten Leuchtthurm abgiebt, wie ihn Findiay („South Pac. 
Oc.“ 1884, 5. 752) schildert. Von der Südspitze der Insel wurde in 1 Sm 
Abstand von der Küste an dieser entlang gesogolt, um den Sangalie-Anker- 
platz auszumachen. Von den im Findlay zur Ansteuerung angegebenen 
1) Die mit (DD. S.) bezeichneten Notizen sind von der Deutschen Seewartt eingesendet, 
% Findlay’s „South Pacific Ocean.“ 1884, S, 751,
	        
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