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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 14 (1886)

Deutsche Seewarte. 
Mittel, Summen und Extreme für den Monat Mai 18865 aus den meteorologischen Aufzeichnungen der Normal-Beobachtungsstationen an der Deutschen Küste 
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Die monatlichen Extreme sind für das Barometer den regelmäfsigen Beobachtungen zu den 3 werminen am Tage entnommen und stellen daher nicht die absoluten Extreme dar. Diese waren nach den Aufzeichnungen der Barographen in Memel 769,9mm, 6hp.m. am 2, und 
745,9mm, 6b am. am 15, in Neunfahrwasser 771,5mm;, 12 p.m. am 4, und 743,4mm, 3b am. am 15., in Swinemünde 775,0mm, 9h a.m. am 5. und 745,3mm, 7 p. m. am 14., in Wustrow 775,3mm, 85 am. am 5. und 744,3 mm, 12% p.m. am 13, in Hamburg 775,3mm, 8% am, 
am 5. und 744,1 mm, 8° p.m. am 13., in Keitum 775,2 mm, 9% a. m, am 5. and 742,3mm, 8% p. m, am 13., in Borkum 776,3 mm, 105 am. am 5. und 7414 mm, 4 p.m. am 13. — Die mittlere Temperatur wird auf dreierlei Weise berechnet, als 32 8a. 4+8p.), 3 Ba 4+2p.+8p.) 
and ?/3 (Max. + Min.), Für die Monate September bis April wird der Durchschnittswerth aus der ersten und zweiten, für Mai bis August aus der ersten und dritten Kombination als allgemeines Temperaturmittel angenommen, was dem wahren Mittel sehr nahe entspricht. Für alle 
üibrigen meteorologischen Elemente sind dagegen die Mittelwerthe als blofse arithmetische Mittel aus den 3 Beobachtungs-Terminen berechnet. . 
In der Zusammenstellung für die Dekaden sind als Tage mit Niederschlag alle gezählt, an welchen Regen, Schnee, Hagel oder Graupeln fielen, ohne Rücksicht auf die Quantität; Tage mit blofser Thaubildung sind ausgeschlossen, auch wenn die Thaumenge eine mefsbare Größe 
zrreichte. Als Tage mit starkem Wind sind alle gezählt, an welchen die Geschwindigkeit des Windes wenigstens im Mittel einer Stunde 10m per Sekunde erreichte oder überstieg, Der letzte Theil desselben Horizontal-Abschnitts enthält das Procentverhältnifs der Windrichtungen in den 
drei Dekaden, jedoch für die Stationen an der Ostsee und an der Nordsee in je eine Zahlenreihe zusammengezogen. Hier, wie in der darunter stehenden ebensolchen Tabelle für den ganzen Monat und die einzelnen Stationen ist, um die Lage der Luvseite anzadeuten, von je zwei entgegen- 
gesetzten Winden überall der häufigere durch fetten Druck hervorgehoben, Der letzte Horizontal-Abschnitt giebt für jedes bärgerliche Datum die mittlere Windgeschwindigkeit ohne Rücksicht auf die Windrichtung an, wie dieselbe sich aus den Aufzeichnungen der Registrir-Anemometer 
»rgiebt, bei der Robinson’schen Annahme, dafs der Weg der Schalenmitten !/s des Windweges betrage. (Die Anemometer sind ganz übereinstimmend in derselben Werkstätte konstruirt und möglichst frei aufgestellt.) Das Mittel dieser Werthe. oder die mittlere Windgeschwindigkeit des 
ganzen Monats findet man in der vorletzten Spalte des nächst oberen Horizontal-Abschnitts; daneben ist das Datum der Tage angeführt, an welchen die Windgeschwindigkeit im Mittel mindestens einer Stunde 15m per Sekunde erreichte oder überstieg, 
* Wegen Reparatur des Apparats fehlen die Beobachtungen. Die Direktion der Seewarte 
Dr. Neumayer. 
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