Die Staubfälle im Passatgebiet des Nordatlantischen Oceans, 115
zu beobachten war. Am Morgen des 9. in 14,2° N-Br und 194° W.-Lg
Takelung und Segel mit röthlich gelbem Staube bedeckt, aber nicht so
stark wie auf voriger Reise.
Februar 10 in 11,9° N-Br und 19,2° W-Lg: Wind NNW 3; wolkenloser
Himmel, diesige Luft.
Februar 11 in 11,2° N-Br und 18,5° W-Lg: Kein Staub mehr; Abends
starker Thaufall. —
Journal 995. „Taikun“, Kapt. C. R. Pein.
1879 Februar 19 in 10,5° N-Br und 27,8° W-Lg: Sehr diesiges, fast nebeliges
Wetter; die Obermarssegel und die anderen Theile der in derselben Höhe
oder höher stehenden Takelung sind sehr stark mit rothem Staub bedeckt.
Februar 20 in 12,3° N-Br und 29° W-Lg: Sehr viel rother Staub im
Takelwerk. —
Journal 1019. „Germania“, Kapt. 0. Romberg.
1879 Mai 19 in 26,5° N-Br und 36,1° W-Lg: Wind E bis ESE, leicht; diesiges
Wetter; rother Staub in den Segeln; Schmetterlinge und viele Haus-
schwalben beim Schiffe, —
Journal 1036. „Wilhelmine“, Kapt, J. Schäffer.
1879 Juni 15 und I6 zwischen 13° N-Br, 31° W-Lg und 15° N-Br, 33° W-Lg:
In diesen Tagen viel rother Staub. —
Journal D. 116. Dampfer „Montevideo“, Kapt. H. E, Kier.
1879 Juni 15 in 22,83° N-Br und 20,8° W-Lg: Wind NEzN 5. Schon von den
Kapverden her, die am 13. verlassen wurden, sehr trübe nebelige Witterung.
Rundum im Horizonte liegt eine etwa 15° hohe Dunstschicht, während es
im Zenith heiter ist.
Juni 16 in 24,9° N-Br und 188° W-Lg: Wind NE4; diesiges Wetter.
Seit gestern Mittag schon ist Farbe, Takelwerk u. s. w. des Schiffes mit
einem dick aufliegenden, jedoch sehr feinen hellbraunen Staube bedeckt,
Juni 17 in 27,9° N.Br und 16,7° W-Lg (bei Teneriffa): Wind NEzE 4;
sehr diesiges Wetter; in der Kimm von NE durch E bis S steht eine
dichte, etwa 15° hohe graue Bank. Gegen 7° p.m. (in etwa 28,7° N-Br
und 16,1° W-Lg) hebt und vertheilt dieselbe sich allmählich, —
Journal 1031, „Hercules“, Kapt. H. Johannsen. ;
1879 Juni 16 in 15,7° N-Br und 34,3° W-Lg: Wind ENE6—7; seit mehreren
Tagen sehr schmieriges Wetter, Bei Tagwerden war das Schiff ganz mit
röthlichem Staube bedeckt, Sehr dichte Luft; fast keine halbe Meile
weit etwas zu unterscheiden.
Juni 17 in 18,5° N-Br und 35,9° W-Lg: Bei Tagesanbruch fanden wir die
Segel, das Tauwerk und Alles wieder ganz roth von Sandstaub. Vor.
mittags aufhellende Luft. —
Journal 1279. „Orpheus“, Kapt. A. Reiners,
1879 August 29 in 25,8° N-Br und 21,9° W-Lg: Wind NNE 6; trübe, bedeckte
Luft; die Sonne schien durch als glänzend schneeweifse Kugel.
August 30 in 24,2° N-Br und 22,4° W-Lg: Wind NE5; trübe, bedeckte
Luft... Morgens war sämmtliches Tauwerk ganz mit feinem gelbem Staub
überzogen.
September 1 in 19,0° N-Br und 24,8° W-Lg: Wind E6. Eine grofse
Menge Heuschrecken auf dem Schiffe, —
Journal 1128, „Gemma“, Kapt. H. Beenke.
1879 August 30 in 24,2° N-Br und 20,1° W-Lg: Wind NE bis ENE4—5;
rother Staub und Nebel, Einige Schmetterlinge flogen an Bord herum.
Morgens waren Segel und Tauwerk von rothem Staub bedeckt. Vorher
diesige Luft; keine Fernsicht. —
Journal 1146. „Saturnus“, Kapt. J. H. C. Schade.
{880 Januar 3 in 8° N-Br und 32,3° W-Lg: Wind ENE5-—6; sehr diesige
Luft. Sahen rothen Staub in den Segeln.
Jannar 4 in 11,1° N-Br und 33,8° W-Lg: Viel rother Staub in den
egeln. —
Journal 1142. „San Francisco“, Kapt. J. Blanck,
1880 Januar 6 in 21,2° N-Br und 376° W-Lg: Wind NE bis ENE5; diesiges
Wetter, Die Segel färbten sich gelb von der Luft. —