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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 13 (1885)

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Eingänge von meteorologischen Journalen ete., Juli 1885, 
am 21. März. Am 5. April gelangte dieses Schiff zur Nordspitze von Lugon 
und am 8. April ankerte dasselbe in der Nähe von Hongkong. 
Nachdem „Paz“ nach Port Arthur versegelt und dort die Ladung ent- 
löscht hatte, besuchte die Bark mehrere andere chinesische Häfen. In Hongkong 
erhielt das Schiff schließlich eine für Europa bestimmte Ladung, mit welcher 
am 14. Februar die Rückreise nach London angetreten wurde. Es war jetzt 
die Zeit des vollen NE-Monsuns und begünstigt von solchem durchsegelte das 
Schiff in rascher Fahrt die China-See. Man kreuzte: 20° N-Br in 113,8° O-Lg 
am 15. Februar, 15° N-Br in 113,4° O-Lg am 17. Februar, 10° N-Br in 109,5° 
O-Lg am 19, Februar, 5° N-Br in 107,2° O-Lg am 21. Februar und gelangte 
am 23, Februar zu dem in 106,6° O-Lg überschrittenen Aequator. In südlicher 
Breite veränderte sich der schwächer gewordene Wind durch N nach NW. 
Man passirte bei demselben durch die Gaspar-Stralse und durch die Sunda-See. 
Am 25. Februar wurde die Sunda-Strafse und am 27, Februar der Indische 
Ocean erreicht. In letzterem mulste man bei darin zunächst noch herrschender 
mäfsiger NW-Briese und später folgendem, leichtem, veränderlichem Zuge bis 
nach 10,8° S-Br in 103° O-Lg vorrücken, bevor es gelang, den SE-Passat an- 
zutreffen, Nachdem derselbe in geringer Entfernung von diesem Punkte am 
3. März durchgekommen war, nahm die Reise wieder einen günstigeren Verlauf. 
Der anfänglich nur schwache Passat trat erst südlich von 19° S-Br kräftig auf 
und endete, nachdem die Bark von ihm bis zum 20. März nach 25,6° S-Br in 
61,4° O-Lg geführt worden war, Als der östliche Wind dort zum leisen Zuge 
abnahm, hatte der Luftdruck einen Stand von 766,0 mm erreicht. Nachdem 
der Wind eine, in wenigen Wachen erfolgende Drehung nach links ausgeführt 
hatte, hielt er sich noch wieder für längere Zeit im östlichen Halbkreise und 
wehte von daher an 2 Tagen in mäfsiger Stärke. Als der Wind am 28. März 
in geringer Entfernung von 30° S-Br und 45,5° O-Lg zum zweiten Male durch 
N gedreht hatte, folgte ein 4 Tage lang anhaltender Westwind. Auch die 
später stattfindenden Veränderungen der Windrichtung erfolgten im Sinne der 
Drehung nach links, wobei sich der Wind für längere Zeit im westlichen Halb- 
kreise hielt. Stürme wurden bei der Umsegelung des Kap der Guten Hoffnung 
nicht angetroffen. Bei mäfsigem, am selben Tage durchgekommenen SE- Winde 
gelangte „Pax“ am 13. April in Sicht des Kap Agulhas und bei frischem 
SW-Wind erreichte die Bark am 16. April wieder den in 10,6° O-Lg über- 
schrittenen Parallel von 30° S. Südlich von demselben hatte man 19 Tage 
zugebracht. Auf der zwischen Sunda-Strafse und Südspitze Afrikas liegenden 
Strecko hatte die Bark: 10° S-Br in 103,3° O-Lg am 29. Februar, 20° S-Br 
in 79° O-Lg am 14. März, 30° S-Br iu 46° O-Lg am 28, März, 90° O-Lg in 
16,2° S-Br am 9. März, 60° O-Lg in 26° S-Br am 21. März und 30° O-Lg in 
33,7° S-Br am 5. April gekreuzt. Die Eleflethor Bark „Xmanuel“, welche am 
18. Februar die Bali-Strafse verlassen und den SE-Passat in 16,8° S-Br und 
107,2° O-Lg am 3. März erreicht hatte, gelangte nach 30° S-Br in 10,5° O-Lg 
am 17. April. Noch ein anderer Mitsegler, die eiserne Bremer Bark „Schiller“, 
welche auf der Reise von Cebuw nach Boston begriffen, sich am 3. März in 
12,8° S-Br und 97,6° O-Lg befunden hatte, überschritt 30° S-Br in 11,2° O-Lg 
am 26, April. Am Mittage des 30. März hatte sich „Pax“ in 30,2° S-Br und 
42,9° O-Lg, „Emanuel“ in 30,7° S-Br und 46.4° O-Lg und „Schiller“ in 27,5° 
S-Br und 46,9° O-Lg befunden. 
Nachdem „Pax“ im Atlantischen Ocean durch dort nördlich von 30° S-Br 
auftretende leichte Westwinde mehrere Tage aufgehalten worden war, gelang 
es am 22. April, den in 23,8° S-Br und 5,6° O-Lg einsetzenden SE-Passat an- 
zutreffen. Als derselbe durchkam, zeigte das Barometer auf einen Stand von 
763,3 mm; dagegen wurde 4 Tage später in etwa 19,5° S-Br und 0,2° W-Lg 
ein höchster Stand von 765,7 mm beobachtet, Bei dem mäßig und beständig 
wehenden SE-Passate legte „Pax“ bis zum 7. Mai die Strecke zu der in 22,8° 
W-Lg überschrittenen Linie zurück. Um zu derselben von 30° S-Br zu gelangen, 
waren 21 Tage erforderlich gewesen. Während dieser Zeit hatte man: 20° 
S-Br in 0,7° W-Lg am 25. April und 10° S-Br in 12,4° W-Lg am 1. Mai 
gekreuzt. Die Bark „Zmanuel“ verliefßs südliche Breite in 24° W-Lg am 8. Mai 
und „Schiller“ that dasselbe in 29,7° W-Lg am 20. Mai. In nördlicher Breite 
wurde „Paz“ bis nach 1,2° N-Br in 23,5° W-Lg vom SE-Passate berleitet.
	        
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