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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 13 (1885)

628 
Datum 
1. Febr. 
9. Febr. 
2. Fehr. 
4. Febr. 
5. Febr. 
6. Febr. 
Beobachtungen von Luft- und Wassertemperaturen. 
Breite 
Länge 
Uhrzeit 
t ) t—T | T—T‘ 
°C 
°C 
1° 18‘ 8 
34.° 53° W 
10 I 
12 
16 
18 
gl 
26,8 
26,9 
27,0 
27,0 
27,0 
27,0 
27,0 
3.1 
—0.1 
—08 
—08 
—0,7 
—0,3 
0.0 
2,4 
2,2 
92,7 
2,8 
2,3 
2,0 
Mittel 
26,96 
—0,30 
2.40 
15° 30 SS 
36° 58° W 
D 
8 
101/2 
2 
1614 
18 
\Tittel 
26,9 
26,9 
26,7 
26,9 
26,8 
25,5 
— 0,1 
—0,1 
41,7 
0,8 
0,8 
0,2 
2,8 
2,0 
bc 
L6 
26,54 
9.40 
1,85 
19° 48' S 
88° 42° W 
b 
8 
9 
‘2 
14 
16 
18 
\Vittel 
24,3 
25,7 
25,4 
25,2 
25,9 
26,0 
25,9 
J,1 
0,8 
„6 
1, 
1,8 
21 
» 
a1 
7.0 
1,8 
1,6 
25.48 
0,60 
1,82 
24° (WS 
40° 33‘ W 
51/9 
3 
„0 
12 
14 
16 
Mittel 
25,0 
26,0 
25,8 
25,7 
25,8 
26,0 
25.80 
ee 
4 
Ds 
0,5 
0,8 
LO 
1,85 
92,9 
2,9 
2,8 
9,87 
279 SS 
40° 1W 
51/2 
8 
WW 
2 
„4 
L61/4 
18 
Mittel 
24,4 
24,5 
24,5 
25,2 
26,4 
26,7 
26,3 
26 
0,2 
—0,5 
—0,1 
+4+1,4 
2,0 
2,0 
0,97 
2,8 
R7 
R.3 
4.7 
3,5 
4,3 
25,43 
8.72 
30° 13‘ 8 
47° 52' W 
Ö 
N 
24,7 
25.0 
24,8 
25,2 
24,7 
24,8 | 
924,87 
6 
27 
11 
0,9 
0,7 
41 
0,85 
8 
7 
7 
©) 
2,9 
3,7 
2,9% 
LO 
14 
16 
18 
Mittel 
Bemerkungen 
N-Monsun 
N-Monsun 
N-Monsun 
SE-Passat 
SE-Passat 
SE.Passat 
Aus der Tabelle ist ersichtlich, dafs die "Temperatur des Wassers fast 
immer höher ist als die der unteren Luftschichten, nur selten und während der 
heifsesten Tageszeit gewinnt letztere die Oberhand, Der Unterschied wäre 
noch gröfser geworden, wenn die Beobachtungen Nachts fortgesetzt wären. An 
den beiden Ausnahmetagen, dem 31. Januar und 1. Februar, waren auch die 
Verhältnisse aufsergewöhnliche. An ersterem Tage trat das Schiff in den an 
der Brasilianischen Küste während des südlichen Sommers herrschenden und 
durch die Nähe der durch die vertikalen Sonnenstrahlen stark erhitzten Land- 
massen erzeugten nördlichen Monsun. Am 30. Januar hatte leichter SE-Wind 
geherrscht, während der Nacht wurde es still, und bei Sonnenaufgang setzte 
ein leichter Ostwind ein, der allmählich nach Norden ging und den ganzen Tag 
über mit einer nicht gröfseren Geschwindigkeit wehte, als das Schiff nach Süden 
dampfte, so dafs auf dem Dampfer keine Luftbewegung gespürt wurde, und an 
Deck bei der ungestörten Wirkung der Sonnenstrahlen sich eine enorme Hitze 
entwickelte, welche die darüber befindliche Luft, deren Temperatur gemessen
	        
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