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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 13 (1885)

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Sydney- und Mary-Insel in der Phönix-Gruppe. 
fort von Malden Island und kam später nach Sydney Island, Dieser große 
Zeitverlust war nur eine Folge der in der Chartepartie enthaltenen Klausel 
„to load by turn“. Kann diese Klausel aus der Chartepartie fern bleiben, so 
sind die Frachten für Guano während der guten Jahreszeit — Mai bis Ende 
November — annehmbar. Hat man bei der Sydney-Insel auf Ladung zu warten 
und will keinen Hafen anlaufen oder nicht unter Segel bleiben, so thut man 
wohl daran, auf dem Ankerplatz der „Agustina“, bei der Mary-Insel, eben 
südlich der Einfahrt zur Lagune, zu ankern. 
Fische, Schildkröten und Eier sind auf den Inseln der Phönix-Gruppe 
in grofsen Massen vorhanden. Es wird abgerathen, auf dem Riff nach Muscheln 
zu suchen, weil es unter diesen eine geben soll, deren Berührung, so lange das 
Thier lebt, tödtlich wirken kann. 
„Agustina“ lag bis zum 21. Februar 1884 unter der Sydney-Insel und 
trat dann, beladen mit Guano, die Reise nach Hamburg an. Die Ladung wurde 
in Booten von 1—2 Tonnen Gröfse an Bord geschafft. Infolge der mitunter 
hohen Dünung mufste das Einnehmen der Ladung, das im Ganzen einen Aufent- 
halt von 59 Tagen in Anspruch nahm, an vielen Tagen unterbrochen werden, 
beispielsweise während der ganzen Zeit vom 29. Januar bis zum 12. Februar. 
Das Wetter war vielfach böig, unbeständig und selbst einige Male stürmisch. 
Am Morgen des 7. Februar arbeitete das Schiff bei einem Oststurm, der in 
Böen die Stärke 8—9 erreichte, fürchterlich in den Ketten. 
Die Windrichtung war fast ausschliefslich nordöstlich und nur an etwa 
8 Tagen nordwestlich, in ganz vereinzelten Fällen südwestlich.“ 
Die folgenden Strombeobachtungen auf dem Ankerplatz bei der Sydney- 
Insel sind von Kapt. Zimdars niedergeschrieben: 
Datum 
1883 Dez. %8 
„ 9 
„ 30 
1884 Jan. 3 
| 
3 | 
3 
' 
4 
?1 
22 
»% 
3 
»q 
„8 
Febr. 
Stunde 
3b p.m. 
2—5h p. m, 
11b a.m. 
12h m, 
2h p. m. 
8b a. m. 
4h p, m. 
8h a, m. 
3h 8a, m. 
12h m, 
12b m. 
;h pm. 
4h p.m. 
3h a, m, 
iQh m, 
3h a m. 
5h 8, m. 
7h a. m, 
h a. m, 
‘bh 8, m. 
A pm. 
4 pm. 
3h p.m. 
!h pm. 
4b p.m,. 
3h a, m. 
3h p.m. 
12b Bo, 
3b a, m, 
Ah a. m. 
3b a. m. 
12h m, 
7h p.m, 
3b pm, 
12h m. 
12b m. 
12h m, 
ih p.m. 
Th 30% p. m. 
12h m, 
‚ 5b y.m. 
Wind 
41 
SE 
N 
NE 
ENE 
NW 
NE 
NE 
NNE 
NE 
NNE - 
NNE 
NNE 
NNE 
N © 
Windsti' 
NE | 
Y 
NNE 
NE 
ENE 
3E 
N 
NE 
NE 
ENE 
ENE 
R 
NNE 
NNE 
NNE 
NE 
5W 
NE 
NF 
"6 
NE 
NE 
Strömung 
SSW, stark 
Nördlich 
SSW, 1,5 Sm die Stunde 
5SW, stark 
Nord, 1,25 Sm die Stunde 
5, stark 
T, stark 
SSW, stark 
>SW, stark 
5SW, stark (2,75 Sm die Stunde) 
IT, stark, zunehmend 
is 3,25 Sm in der Stunde 
N, stark, 3,75 Sm die Stunde 
N, abnehmend 
SSW 
SSW 
N, stark 
SW 
N 
3SW, durchkommend 
SSW, stark 
N 
SW 
7 
7, stark 
Tr, stark 
NW, stark 
N, abnehmend 
3SW 
N 
N 
SSW, stark 
S5SW 
SSW 
SSW 
°T, stark 
", abnehmend 
SSW
	        
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