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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 13 (1885)

Kleine hydrographische Notizen. 
‚0°C. 
„2 
A . \ 
Neu-England. . . . 
Mitt], Atlant. Staaten 
Südl. n # 
Florida-Halbinsel , . 
Oestliche Golfstanten. 
Westliche » 
Rio Grande-Thal . . — 
Tennessee. . . . . — 
Ohio-Thal. ‚, . .. 
Untere Secnregion. . 
Obere » ‘a 
Aeufserst. Nordwesten 
Oberes Mississippi-Thal 
Missouri-Thal . . . 
nördl. Theil 
Felsen- mitt] 
. «2 
gebirge | aüdl. ” 
Südliches Plateau. . 
Mittleres Be 
Nördliches „ . R 
Pacifische nördl. Theil A 
Küste ar” n 
südl. „ +C 
Mount Washington. N.H. + 1, 
Pike’s Peak. Colo. . — 0,“ 
1. Nord- a. östliches , — 
deutsches / b. mittleres ,‚ — 
Tiefland | c. westliches , —- 
2, Mittel- | a. Ööstliches 
deutsches <{ b. mittleres . 
Hügelland | c. westliches . — 
N a. Bayern . .— 
Abe b. Württemberg — 
land ce. Baden. . .— 
d.linksrhein.Geb. — 5,6 
4. Dänemark .‚-. . . .--06 
5. Niederlande . . . 
a. nördl., — 1,2 
6. Oesterreich, b. mittl. , — 2,3 
ce. züdl. . — 1,8 
7. Schweiz. . 1,9 
437 
1,0°C, 
"B 
9 
9 
Kleine hydrographische Notizen. © 
1. Tiefenverhältnisse des Suez-Kanals, Korv.-Kapt. Hoffmann, 
Kommandant S. M, Kr. „Möwe“, berichtet über die Tiefenverhältnisse des Suez- 
Kanals Folgendes: 
Nach dem „Röglement de navigation dans le canal maritime de Suez“ 
vom 1. Januar 1884 garantirt die Gesellschaft eine Tiefe von 8m und gestattet 
einen Maximal-Tiefgang von 7'/am. Dies wird auch von den passirenden 
Dampfern fortwährend voll ausgenutzt. Der bei der Durchfahrt S. M. Kreuzer 
„Möwe“ unmittelbar folgende Französische Dampfer „Orient“ hatte vor dem 
Kohlennehmen in Port Said 7,4m Tiefgang und passirte den ganzen Kanal mit 
gleicher Leichtigkeit wie die „Möwe“. Den Englischen Dampfer „dwustral“ sah 
ich von Süden in Port Said mit ca 7,5m (24‘ 5“ engl.) ankommen, letzterer 
sehr lange Dampfer mit einer Rudervergröfserung für die Kanalfahrt versehen. 
Sehr breite Schiffe mit zwei Schrauben werden von den Lotsen als besonders 
unhandlich für die Kanalfahrt bezeichnet, weil sie leichter mit den Tonnen in 
Kollision kommen, Der Lotse nannte das Englische Panzerschiff‘ „Invincible“ 
als das am schwierigsten zu hantirende Schiff, welches er bisher durch den 
Kanal begleitet habe. 
2. (D. S.) Der Salpeterhafen Junin an der Küste von Chile. 
Kapt, D. Mangels von der Deutschen Bark „Fortuna“ berichtet: „Der Salpeter- 
hafen Junin, nach welchem wir im April 1884 von Valparaiso versegelten, ist, 
was die Unbequemlichkeit und die lange Dauer des Löschens und Ladens an- 
betrifft, als einer der schlechtesten der Chilenischen Küste zu bezeichnen. Wegen 
der vielen Surfdays und wegen des grofsen Mangels an Leichtern war es uns 
nur mit grofser Mühe möglich, in 30 Tagen 850 Tonnen Steinkohlen zu landen. 
Die Rhede gewährt gegen die See durchaus keinen Schutz, Der Ankerplatz 
hat eine Wassertiefe von 32 bis 47m (18 bis 26 Fad,) über Sandgrund. Von 
demselben peilt das Zollhaus nicht nördlicher als Ost, und die Stelle, wo der 
y Die mit (D. S.) bezeichneten Notizen sind von der Deutschen Seewarte eingesendet.
	        
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