Kleine hydrographische Notizen,
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Die dem ersten Fischerdorfe vorliegenden White-Klippen sind leicht zu
vermeiden. Anzeichen von dem Bestehen der Otter-Klippe wurden weder beim
Ein- noch beim Auslaufen wahrgenommen. Die Moratäbas-Klippen werden
durch eine weilse Tafel an einem der Uferbäume gekennzeichnet, welche mit
schwarzen Buchstaben die Inschrift trägt: „Rocks off here“, Bei der Spitze
Mao Dougall ist in gleicher Weise eine Tafel angebracht mit: „Rocks, keep
this side“,
Die weitere Fahrt im Flusse bietet, nachdem man von der 2! Faden-
bank klar ist, keine besonderen Schwierigkeiten. Als Ankerplatz wurde der
Ort nordöstlich von der auf der Karte mit einem Anker bezeichneten Stelle
des Zusammenflusses des Quop- und Sarawak-Flusses, etwa 0,5 Kabllg. dwars
von den Kohlendepots (Antimony Stores der Karte), gewählt. .
Ueber die Betonnung des Flusses von der Burney-Spitze aufwärts nach
Kuching ist zu bemerken („Hydr. Nachr.“, 1880, 42/291): Die Inschrift auf der
Spitze Zree fehlt. Auf der Spitze Junction befindet sich eine Planke mit der
Aufschrift: „Rocks, Keep mid river“. Dieselbe Aufschrift befindet sich oberhalb
eines Erdhügels dwars von den Bintawak-Klippen, an einem Baume des linken
Ufers. Die frühere Bake der Kiesbank (rechtes Ufer) ist durch zwei Pfähle
ersetzt; an dem einen steht: „Steer across river“, auf dem andern „New
Channel“, mit einer Hand, welche gegen eine nächst dem linken Flufsufer auf-
gestellte Bake zeigt. Die letztere ist eine Dreifufs-Bake, die zwei Tafeln
(stromauf- und -abwärts) mit der Aufschrift „Hug this outside“ trägt, Hier
angelangt, bemerkt man am rechten Ufer zwei Pfähle; auf dem einen liest man
die Worte „New Channel Mark“, und eine Hand zeigt nach der vorerwähnten
Bake; auf dem andern steht „Hug This Shore“, Schliefslich trifft man noch
etwas weiter am rechten Ufer die Aufschrift „Rocks, Keep mid river“,
Die Wassertiefen auf dieser Strecke sind nach Angabe des Führers des
Dampfers „Ranee“ vollkommen genügende; genannter Dampfer macht die Fahrt
Kuching-Singapore und hat bei einem Tiefgang von 4,3 m (14 Fuls) noch nie
Grund berührt. Die Anmerkung der Karte: „Between Renard Point and
Sinjinkat village the mid Channel depths aro reported to be only from
3—31/ fathoms at low water (Septbr. 1881)“ wurde nicht bestätigt gefunden,
da die Lothungen beim Auslaufen bei Stauwasser, Ebbzeit, nicht unter 71,3 m
(4 Faden) ergaben.
Am rechten Flulsufer gegen Kuching sind zwei Bootswerften und ein
Stapel. Der Anlegeplatz für den regelmälsigen Dampfer ist ein großer, breiter
Holzdamm vor dem Waarenlager,
Lotsen zum Ein- und Auslaufen, sowie für die Fahrt im Flusse sind
nicht zu bekommen.
Der Stromwechsel trat ein:
3. März 6'/a* p. m.
4. „ Ola & m., 62/4" a. m., 0%4 p. m. und 7'/* p. m.
5. 0 m 7 ” 1 ” » 79/4 N
6. nn 1a n Ta m Mm „8 %
71. 2 8)
Der gröfste Unterschied zwischen Ebbe und Fluth betrug 5m.