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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 13 (1885)

Ühronometer-Präfung zu Wilhelmshaven im Winter 1884—85, 341 
Kompensationefehlers, B bedeutet wie vorher den gröfsten Unterschied zweier 
auf einander- folgenden Gänge multiplicirt mit 10, während C = 50c die 
Acceleration der zehntägigen Gangsumme ist; die Gröfse ec wird aus den vier 
ersten und letzten Gängen abgeleitet, welche resp. um 115, 105, 95 und 85 Tage 
aus einander liegen. 
Tabelle Il. 
X 
3 
C la-+2B--0l Klasse 
Ehrlich 393 
Bröcking 1063 
Kutter 29 
Eppner 229 
Bröcking 982 
Kunoblich 2028 
Ehrlich 433 
Eppner 233 
Kutter 30 
Eppner 213 
Eppner 216 
Knoblich 2046 
Eppner 215 
'14 
111 
12,2 
174 . 
16,8 
1292 
7,8 7,0 
16,7 FE 
14,2 O0 
18,4 7,4 
18,9 7,4 
20,1 8,8 
23.3 B8 
8 
0,6 
39 
ul 
DO 
28,4 
20,0 
",£ 
1,4 
. 5, 1 
2A 
‚3,1 
33,8 
33,8 
38,3 
41,4 
1, 
X- 
N 
N ; 
IT 
T 
N 
IT 
’ 
3 
4 
+ 0.0028 
— 0,0064 
— 0,0114 
+ 0,0044 
— 0,0031 
— 0,0089 
— 0,0061 
— 0,0219 
— 0,0112 
-+ 0,0094 
ro 
XA 
AL 
ı A 
Ri 
| 
AL 
1 
06 
Rn x 
j 
) 
\ 
=. 
\ | 
Endlich wurde die Klassifikation noch nach der dritten auf S. 254 an- 
gegebenen Methode vorgenommen, nach welcher von B die Gröfse TA subtrahirt 
wird, um den Einflufs des Kompensationsfehlers auf B zu eliminiren; 5 bedeutet 
die Differenz der Temperaturen derjenigen Gänge, welche zur Bildung von E 
benutzt worden sind, T die Amplitude der Temperatur während der Prüfung. 
Das Ergebnifs ist in Tabelle 1II enthalten, 
Tabelle IH. 
Ehrlich 393 
Bröcking 1063 
Kutter 29 
Bröcking 982 
Eppner 229 
Knoblich 2023 
Eppner 233 
Ehrlich 433 
Eppner 213 
Kutter 80 
Eppner 216 
Knoblich 2046 
Eppner 215 
14 
1,1 
22 
‘6,3 
74 
a9 
7 
8,9 
>01 
23.3 
bh 
Be 
A 
5,7 
6,3 
65 
5 
1 
ah 
E 
öl 
72 
9 
5,3 
69 
CC 
"AB AC 
0,3 
0,6 
0,9 
no 
„3,3 
22,8 
25,4 
25,5 
26,6 
26,8 
28,2 
78,0 
28,7 
29,5 
30,8 
33,3 
876 
DA 
45 
3 
0.1 
1A 
d.1 | 
06 | 
25 
| 
3,0 
3 
2.0 
7 
a 5 
) 
5 
} 
) 
4 
3.0) 
15 
Klasse 
I. 
MH 
FE 
A 
Die vorstehenden Tabellen zeigen, wie max sich durch eine Vergleichung 
von Tabelle I und II überzeugen kann, dafs ein nicht ünerheblicher Theil der 
in der ersteren angegebenen Grölsen A von der Acceleration herrührtf und dafs 
daher diese Tabelle kein ganz -zutreffendes Bild von den Eigenschaften der 
Chronometer giebt. Ebenso zeigt ein Vergleich von_B..und.B‘, dafs ein nicht 
ganz. unbeträchtlicher Theil des B (ungefähr !/s oder 12'/2 %) von dem 
Temperaturfehler herrührt und also als unvermeidlich angesehen werden mus. 
Das in den letzten Jahren angesammelte Material gestattet eine Ver- 
gleichung der in den Vorschlägen auf S. 252 und 254 des Jahrgangs 1881 auf- 
gestellten: Grenzwerthe für die einzelnen Klassen mit denjenigen, welche aus 
den für die denselben angehörigen Chronometer berechneten Temperatur- 
Koeffeienten folgen würden; wir beschränken jedoch diese Vergleichung auf 
die Klasse I und II.
	        
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