accessibility__skip_menu__jump_to_main

Volltext : Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 13 (1885)

316

Theorie der Lamont’schen Instrumente zur Beobachtung des Erdmagnetismus.

Ersetzen wir die (in Theilen des Radius ausgedrückten) Winkeländerungen
dan‘ und d(a:”—g) durch die Skalenablesungen, so haben wir zu substituiren:
N dU__ N
das = — a und d(a1”— gg") = sd wenn N“ die Skalenablesung
ist, welcher die Normalstellung der Nadel, welcher wo“ und (a1“-—@“)o zugehören,
 entspricht, und solange die Aenderungen der Winkel nicht gröfser sind,
als dafs Bogen und Tangente vertauscht werden können; ist dies nicht zulässig,
so ist die bekannte Reduktion vorzunehmen (8a). Man erhält alsdann:
— Xo sin 1“ ka“ sin (a1 —g)\S nt — N
28) IY = a sin(01”—' 0 [= a (l —2 Xo sin «1” ) 2a”
un—N „u dAX
=— COS Fo 9a + sin go 5
Ist dio Nadel senkrecht auf der Verbindungslinie der Deflektoren und
nach Westen abgelenkt, so liegt a1‘ im vierten Quadranten und aı“ — ‘= 270°.
Die Formel (28) geht dann über in:
R “ HH... N —N ” aX
SS = [es ga a za) Hein go“ %]
wenn wir mit Lamont (4. Supplementbaud S. 125) setzen:
a X)“ sin (a1 — 3
a=— (2 sin «1 )
Der Ausdruck (28a) weicht von dem von Lamont*) gegebenen nur
durch den Faktor q ab, dessen Nothwendigkeit erst später von ihm erkannt
 ‚wurde.
. Sind die Variationen der Vertikal-Intensität grofs, so kann man nach
folgender Formel rechnen. .
Für die Normalwerthe ist:
Xo sin go” = — Ko sin (e1“— po + k“ sin Ha“ — pp)
für irgend welche andern Werthe von X und Y ist:
X sin (god) == — (Ko -+a1dY) sin ((e— po + Ker—g")) + K sinUe— a + Aa —p")
WOoraus8:
sin (go Hd”) “ 4
mdY = —Ky X — —(- — SL +2" 008 ((e1”— po d(ar”—
i sin ((m“—gp' or dlan—g)) ( —%
und wenn hierin
U sin Po —_ u Hm!
— Ko" = Som (a1 — po BEN eos %
eingesetzt wird:
(30) adY — X 7 1
sin (o01“-—‘ 9 sin ((a1” —g")9-+ Kar")
— Ak“ sin (— 2% + > d(es“—p*)) sin + d(«1”— 0")
X. sin go X sin (go-+dp“)
sin («1 —@")9 sin ((e1“— 2% + d(«1—g"))
i 3 4 vzi 1 di s 1 4
X sin (ago zz de“ p'9) sin za“
wenn der Werth von k“ aus (29) eingesetzt wird.
Ist (ax1“—g')o = 90° oder = 270°, so geht dies über in:
@D adY = a Xpsinge EX GE X (19) 008 pg sin der“ g")
Das obere Vorzeichen gilt für (g1“-—@“)o = 90°, das untere für (a1—dg"),
= 270°; im ersteren Falle ist die Nadel nach Osten abgelenkt und go“ liegt im
vierten Quadranten, im zweiten ist die Ablenkung nach Westen und 0“ liegt
im ersten Quadranten, |
Die Bestimmung der Koöffcienten geschieht in derselben Weise wie für
das Horizontal-Intensitäts-Instrument mit dem Unterschiede, dafs in Formel (18)
und (19) die Gröfse auf der linken Seite mit q multiplicirt erscheint, man also

9)

12) Handbuch des Erdmagnetismus, S. 215.
            
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.