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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 13 (1885)

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Theorie der Lamont’schen Instrumente zur Beobachtung des Erdmagnetismus, 
g gn 
also‘ 
(10) 
A cos (x;—w) __ T? 
1+= cos = sec 
Diese Beobachtungen, in Verbindung mit der Bestimmung des Winkels w 
geben ein Mittel, die Gröfsen a und a: zu bestimmen. 
Die Bestimmung des Winkels w giebt nämlich: 
1 
% 
Zi ) = sin ı 
X (3— 1) = sin 
und die Beobachtung der Schwingungsdauern: 
'<9y 
08 = x 
A — A) = F m 
Ne cos («e—1p) N cos ww 
woraus sich Se und «2 leicht ergeben. 
Beispiel, Am 24. September 1884 wurde in Wilhelmshaven beobachtet: 
1) auf dem Pfeiler des Deklinations-Instruments: t=— 5,2360° ı — 3° 36,3“ 
im Hause für absolute Beobachtungen: T — 4,9431 
woraus sich nach (11) und (12) ergiebt: 
«2 = 333° 7,3‘ 
= =—0,12395 log = —9,09323 n 
Ebenso wurde beobachtet: 
2) am Platze des Horizontal-Intensitäts-Instruments: t‘ == 5,0712* 
= 3°32,9' 
WOTAUS:! 
ag‘ = 311° 18,9 
A A’ 
5 =—0,07829 log == 8,89372 nn 
3) am Platze des Vertikal-Intensitäts-Instruments: tt“ =— 5,5638° 
WW — 3° 92.7‘ 
WOLrAauUS: 
as” — 348° 49,6‘ 
A“ FÜ 
x =—021626 log == 9,33498 n 
Da, wie früher erwähnt, die Hauptmasse des störenden Eisens aus verti- 
kalen Röhren in den oberhalb der Instrumente gelegenen Zimmern besteht, 
deren Nordende also nach unten gerichtet ist, so würden wir in Formel (3) 
180° + « zu setzen haben oder, was auf dasselbe hinauskommt, wir haben £ 
negativ zu setzen, wenn wir mit @2 die Richtung nach der Resultante der 
störenden Massen bezeichnen wollen, Die Resultante liegt aber nördlich und 
östlich von den Instrumenten, die x» müssen also im vierten Quadranten liegen. 
Die obigen Werthe von &2 stimmen ganz leidlich (innerhalb 3°—5°) mit den 
aus der Lage der einzelnen Heizkörper unter der Voraussetzung, dafs der 
Magnetismus derselben der Zahl der Röhren proportional sei, berechneten Lage 
der Resultante. Eine nähere Uebereinstimmung war nicht zu erwarten, da die 
Jetztere Annahme eine ganz Willkürliche ist und aufserdem einige kleinere 
Massen vernachlässigt wurden. 
Die Beobachtung mit einer zweiten Nadel ergab dasselbe Resultat. 
Im folgenden Abschnitt werden wir noch eine andere Methode zur 
Bestimmung von > und «2 kennen lernen, die nur auf der Beobachtung von 
Ablenkungswinkeln beruht,
	        
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