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Theorie der Lamont’schen Instrumente zur Beobachtung des Erdmagnetismus,
g gn
also‘
(10)
A cos (x;—w) __ T?
1+= cos = sec
Diese Beobachtungen, in Verbindung mit der Bestimmung des Winkels w
geben ein Mittel, die Gröfsen a und a: zu bestimmen.
Die Bestimmung des Winkels w giebt nämlich:
1
%
Zi ) = sin ı
X (3— 1) = sin
und die Beobachtung der Schwingungsdauern:
'<9y
08 = x
A — A) = F m
Ne cos («e—1p) N cos ww
woraus sich Se und «2 leicht ergeben.
Beispiel, Am 24. September 1884 wurde in Wilhelmshaven beobachtet:
1) auf dem Pfeiler des Deklinations-Instruments: t=— 5,2360° ı — 3° 36,3“
im Hause für absolute Beobachtungen: T — 4,9431
woraus sich nach (11) und (12) ergiebt:
«2 = 333° 7,3‘
= =—0,12395 log = —9,09323 n
Ebenso wurde beobachtet:
2) am Platze des Horizontal-Intensitäts-Instruments: t‘ == 5,0712*
= 3°32,9'
WOTAUS:!
ag‘ = 311° 18,9
A A’
5 =—0,07829 log == 8,89372 nn
3) am Platze des Vertikal-Intensitäts-Instruments: tt“ =— 5,5638°
WW — 3° 92.7‘
WOLrAauUS:
as” — 348° 49,6‘
A“ FÜ
x =—021626 log == 9,33498 n
Da, wie früher erwähnt, die Hauptmasse des störenden Eisens aus verti-
kalen Röhren in den oberhalb der Instrumente gelegenen Zimmern besteht,
deren Nordende also nach unten gerichtet ist, so würden wir in Formel (3)
180° + « zu setzen haben oder, was auf dasselbe hinauskommt, wir haben £
negativ zu setzen, wenn wir mit @2 die Richtung nach der Resultante der
störenden Massen bezeichnen wollen, Die Resultante liegt aber nördlich und
östlich von den Instrumenten, die x» müssen also im vierten Quadranten liegen.
Die obigen Werthe von &2 stimmen ganz leidlich (innerhalb 3°—5°) mit den
aus der Lage der einzelnen Heizkörper unter der Voraussetzung, dafs der
Magnetismus derselben der Zahl der Röhren proportional sei, berechneten Lage
der Resultante. Eine nähere Uebereinstimmung war nicht zu erwarten, da die
Jetztere Annahme eine ganz Willkürliche ist und aufserdem einige kleinere
Massen vernachlässigt wurden.
Die Beobachtung mit einer zweiten Nadel ergab dasselbe Resultat.
Im folgenden Abschnitt werden wir noch eine andere Methode zur
Bestimmung von > und «2 kennen lernen, die nur auf der Beobachtung von
Ablenkungswinkeln beruht,