Theorie der Lamont’schen Instrumente zur Beobachtung des Erdmagnetismus. 251
Wird «-—g = 90°, so geht diese Formel über in den Ausdruck für
die erste Lamont’sche und wenn &% = 90° in den für die erste Gauss’sche
Hauptlage. ;
9, Die Axe des ablenkenden Magnets sei senkrecht auf der Verbindungs-
linie seines Mittelpunkts mit dem der Nadel, die Verbindungslinie selbst aber
bilde einen beliebigen Winkel mit dem magnetischen Meridian.
Es sei wieder Men = @, McC_= &, Cc = e, dann ist:
. x‘ (e sin («—p) — x cos («-—)) den Aust
MN Se + x x’ { € cos (x«—g) 4 x sin («—0p)) I
woraus:
M 1 (3 Ms Ms’ 45
2) Xsing = 75 cos (d—(p) [1 = 6 N (6—7 sin (eg )E + ... |
Für a«—g — 0° erhalten wir den Aus-
druck für die zweite Lamont’sche und für
& = 0 denjenigen für die zweite Gauss’sche
Hauptlage.
Wird der Magnet umgelegt, so dafs das
Nordende dorthin kommt, wo jetzt das Süd-
ende ist, so haben ‚wir 180° -+ a statt @ zu
getzen, denn die Wirkung ist dieselbe, als
wenn der Magnet in gleicher Lage zur Linie
Ce auf die entgegengesetzte Seite der Nadel
gebracht würde.
Wenn der Magnet eine beliebige Lage
zur Verbindungslinie seiner Mitte mit der der
Nadel hat, so sei der Winkel, den seine Axe
mit dem magnetischen Meridian bildet, == ß,
dann ist die Ruhegleichung der Nadel:
. . x‘ ( e sin («—0) + x sin (8—)) diram
MX in a Sl e2 + x2 4x2 2ex cos (a—ß) — Zex’ cos («-—0) — Zxx' cos (8—g) |" ;
woraus:
0)
Xsing = ST [ 8 cos («—ß) sin (x—g) — sin (8—0) ]
wenn wir alle. höheren Glieder vernach-
lässigen.
£
Ist x = ß, so. haben wir die Lage 1,
und die Gleichung geht über in Gl. (1) und
ebenso in (2), wenn 8 = 270° + & ist.
BE
3. . Die Axe des Ablenkungsmagnets sei
vertikal zur Horizontalebene durch die ab-
gelenkte Nadel, seine Mitte liege um eine
gewisse Gröfse oberhalb dieser Ebene, und
die Linie von der Mitte der Nadel nach der
Projektion des Magnets in der Ebene bilde
einen beliebigen Winkel mit dem magnetischen
Meridian.
Es sei MM der magnetische Meridian,
ng die freie Nadel, NS der ablenkende
Magnet, Mcn = @, Meck = a, Co = €,
Ck = f, dann ist: