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Ellice-, Gilbert-, Marshall- und Carolinen-Inseln.
zwischen den Inseln 0S0'20 peilt, und nehme dann diesen Kurs auf, guten
Ausguck nach den Riffrändern haltend. ;
5. Apamama- (Hopper-) I. Folgende geographische Positionen wurden
bestimmt: Die Länge der südlichsten Spitze 175° 53‘ 30“ Ost (angenähert),
die Länge des westlichsten Punktes 173° 42‘ Ost (angenähert), seine Breite
0° 25‘ 30“ Nord.
6. Maraki- (Matthew-) I. Die Länge der nördlichsten Spitze der
Insel wurde angenähert bestimmt auf 173° 15‘ Ost. Der Hauptort liegt auf
der Westseite, ca 1'/2 Sm südlich von der Nordspitze. Ankerplätze konnten
hier nicht gefunden werden; zahlreiche Stromkabbelungen wurden bemerkt und
ein östlicher Strom von %/4 Sm p. h. beobachtet.
7. Makin- (Pitt-) I. Der Hauptort liegt auf der Südwestseite der
nördlichen Insel. Ankergrund ist nicht vorhanden; bis dicht an das Riff wurden
noch über 45m Wasser gelothet.
Wind und Wetter. Das Wetter im Juni war heifs und trocken, der
Wind leicht zwischen Ost und SO. Der Strom war im südlichen Theile der
Gruppe westlich, begann aber nördlich von Apamama nach Norden und Osten
zu setzen.
III. Die Marshall-Inseln, ')
1. Mulgrave-I. Port-Rhin. Die 4,5m- (2% Fad.-) Stelle, welche
die Karte 5 Kblg SO’/2S vom Observationspunkt angiebt, ist von der „Espitgle“
nicht gesehen, obgleich dieselbe ganz dicht an der Stelle vorbeikam und das
Wasser so klar war, dafs man den Grund in 18m Tiefe deutlich sehen konnte.
2. Arhno-Atoll. Zwischen der Ost-Passage und der SW-Spitze der
Nordost-Insel liegt ein ganzes Dutzend kleiner Inseln. Die Ost-Passage ist
1’/2 Sm von der westlichsten derselben entfernt; in der Passage würden bei
Nippzeit-Hochwasser 6m Wasser gefunden. Zwischen der Passage und diesen
[nseln liegen zwei Kanäle, die oft von kleinen Fahrzeugen benutzt werden.
Nach der Aussage der Kaufleute ist die erste „Boot-Passage“ westlich von
High-I. die beste und tiefste aller Passagen.
3. Majuro-Atoll (Arrowsmith-I.). Die Einfahrt in das Atoll ist
angefähr 1'/2 Sm breit, wird aber durch eine flache Korallenbank in zwei
Kanäle getheilt, deren geringste Tiefe 13m ist, während dieselbe auf der Bank
5,5m betragen soll; es scheint jedoch an verschiedenen Punkten weniger Wasser
zu sein. Die Einfahrt ist leicht zu erkennen an einer kleinen Insel auf der
Westseite derselben. Der Westkanal führt dicht bei dieser vorbei, indem das
Riff, auf dem die Insel liegt, seine Westseite bildet. Beim Ansegeln ist dieser
Kanal leichter zu erkennen, er hat aber für Segelschiffe den Nachtheil, dafs er
dei Ostwinden mehr leewärts liegt. Ein Schiff, welches von Osten diesen Kanal
ansteuert, halte die kleine Insel etwas an B-B.-Bug und steuere WzS, bis es
den Kanal sieht; ein SSW-Kurs führt durch denselben. Nachdem er passirt,
halte man auf eine sich hervorhebende kleine Oeffnung in der Insel auf der
Ostseite des Atolls, bis man die weißen Gebäude auf Kjeet-J,?) sieht, und
steuere dann auf den Ankerplatz. Ein Segelschiff, welches bei östlichem Winde
durch den Ostkanal hineinsegelt, mufs dicht um das Riff der Insel an der Ost-
seite der KEinfahrt halten, wenn der Kanal passirt, ebenfalls auf die eben
erwähnte Oeffnung mit OzS-Kurs steuern, bis es die weilsen Gebäude sieht;
dieser Kurs führt dicht bei zwei seichten Stellen vorbei, die aber gut zu sehen
sind, die eine ungefähr 1 Sm vom Eingang, die andere einer schmalen Sand-
zunge gegenüber, 4 bis 5 Sm östlich desselben. Strom. Innerhalb der Lagune
läuft fast beständig ein westlicher Strom; um gegen denselben aufzuarbeiten,
halte man sich an der Nordseite, wo er weniger stark ist. Der Ankerplatz
von Ejeet-I. liegt 9'/2 Sm von der Einfahrt in die Lagune. Auf der 1'/4 Kabllg.
S'/2W von dem südlichen Flaggenmast auf Kjeet-I. gelegenen Untiefe ist eine
Bake errichtet, an welcher, wenn gegen Sonnenuntergang sich in der Lagune
‘) Annalen 1881 S. 525, 1882 S. 147, 1884 S. 374; Findlay’s „North Pacific Ocean
Directory“, 1870 S. 734; Hydrogr. Notices, „Pacific Ocean“, 1873 S. 107, 110, 118; Rosser-Imray’s
„North Pacific Pilot“, Part II, 1870, S. 226.
2) Der Name ist auf der Br. Adm.-Karte nicht angegeben.