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desgl. x (Q2p—9g) ...
m—q nach 20 Beob.-
Reihen Repert. III
No. 7, S.14.....
Ableitung wahrer Tagesmittel,
XII. Mittlere örtliche Abweichung,
Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept, Okt. Nov. Dez.
0,28 0.17 0.10 0,05 0.15 0,22 0,18 0.17 0.15 0,14 0.19 0,24
0,008 0,010 0.022 0,017 0,038 0,062 0,052 0,035 0,018 0,013 0,017 0,008
0,02 0.03 0,09 0,07 0,15 0,24 0.19 0,15 0,08 005 0.05 0,02
030 0,30 0,19 0,15 0,22 0,26 0,21 0.20 0,21 0,20 0,21 0,27
In den sechs Monaten vom September bis Februar zeigt also die hier
vorgeschlagene Kombination bedeutend gröfsere Sicherheit, als die einfache
Addition einer Korrektionsgröfse an das Mittel aus 8a und 8p, ja es ist diese
Kombination in diesen Monaten sogar jener aus n-—k (n— Min) an Konstanz
überlegen, wie ein Vergleich der Tabellen VIII und XII zeigt. In den sechs
Monaten März bis August bietet hingegen das einfache, ohne Rücksicht auf 2 p
korrigirte Mittel aus 8a und 8p in dieser Hinsicht ungefähr dieselbe Sicherheit,
und wird erst durch die Hinzunahme des Minimums resp. die Kombination
n — k (n — Min) der mittlere Fehler des Resultats in bedeutendem Grade, im
Juni und Juli um etwa 80%, seiner Größe, verringert.
Zur Prüfung der Frage, wie weit die beiden hier vorgeschlagenen
Berechnungsweisen —- mit und ohne Temperaturminimum — übereinstimmende
Ergebnisse liefern, wenn man sie auf beliebige andere Stationen, unter blofser
Berücksichtigung der geographischen Lage, anwendet, wählen wir die Beob-
achtungen der Stationen in Labrador während des Polarjahres aus dem grofsen
deutschen Polarwerk. Da die Beobachtungen am Minimumthermometer in Rama
ganz und in Zoar und Hoffenthal sehr häufig fehlen, so können wir den Vergleich
nur für Nain, Okak und Hebron durchführen; in Okak und Hebron sind dabei
wegen der geringen Uebung und sonstigen Inanspruchnahme der Beobachter
auch andere Fehler nicht ausgeschlossen; dennoch sehen wir, dafs die Ueber-
einstimmung der beiden Berechnungsweisen eine sehr grofse ist, so dafs die
Unsicherheit des Mittels auf einige Hundertstel reducirt wird, während die
Differenz zwischen den Mitteln !/s (8a +8 p) und !s (823 +2p +8p) bis auf
ganze Grade steigt.
Anzunehmende Werthe l x
(nach geogr. Br.)
nach Europa und Kinguaf 6
n — k (n — Min)
Hebron .< q+ce@p—g)-
Difle .......
f n — k (n — Min)
Okak ..i a+c@p-—0g).-
Di
f n —k (n — Min)
Nain...ı a+c@p—g).
\ Die LE
XI. Labrador, Temperaturmittel 1882/83.
Sept. Okt. Nov. Dez. Jan, Febr. März April
016 12 ‚08 ‚06 ‚06 ‚09 210.17
017 „21 ‚23 ‚22 ‚22 ‚21 18 08
Mai Juni Juli Aug.
119 ‚20 22 ‚20
01 — 06 — ‚04 ‚04
—0,22 —4,92 —10,19 —20,03 —23,82 —15,83 —8,12
—0,23 —4,84 —10,08 —20,01 —23,76 — 15,77 —8,15
+ 1— 8— 010— 2— 6— 6+ 383
+0,21 —5,74 —10,73 —21,48 —24,24 —16,07 —7,70 0,37 658 2988 836
0,20 —5,47 —10,60 —21,44 —24,28 —15,87 —7,57 0,38 669 9,93 8,39
+ 1—271— 3— 4+ 4— 20—183+ 1—1410— 5— 3
7,710 082 —512 —11,15 —21,47 —23,54 —15,17 —7,38 110 698 9,97 7,98
7,75 0,89 —512 —11.12 —21,52 —23,64 —15,03 —7,37 1,220 710 10,05 77,92
— B5— 7 0— 34 54 10-— M— 1—10— 12— 8—+ 1
Um eine fernere Probe davon zu haben, wie die oben gewonnenen Gröfsen
sich für einzelne Jahrgänge und auch in höheren Breiten gestalten, wollen wir
hier nur dieselben für die deutsche Polarstation Kingua-Fjord im internationalen
Polarjahr und für Wien im Jahre 1884 aufführen.
deshalb die mittels des Faktors berechnete Korrektion nicht nach der Seite der Qh-Beobachtung,
Kon nach der entgegengesetzten, also in diesen Fällen negativ, an das Mittel 1/2 (8 + 8) anzu-
ringen sel.