Auflösungen fĂŒr das Zweihöhenproblem.
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As â871°515' A'= 496°471,2 A'â A = 184° 38,7
de = +191.dgâ + 12,26 dh + 12,34 dhâ
dt = +0.10.deâ + 150dh + 0.48 dhâ.
Die Unsicherheit dieser Breitenbestimmung bei so ungĂŒnstigen Azimuth-VerhĂ€ltnissen
wird durch die Gröfse der Differential-Koefficienten schon genĂŒgend
angezeigt. Nach Douwesâ Methode hĂ€tte sich aber durch einige Wiederholungen
auch gar nichts erreichen lassen, im Gegentheil wĂŒrde man sich immer weiter
von dem wahren Werthe der Breite entfernt haben, denn eine zu grofs angenommene
Breite giebt die durch Wiederholung berechnete Breite noch gröĂer,
und eine zu klein angenommene Breite giebt sie noch kleiner, bis bei fortgesetzter
Verkleinerung auch bald das Unmögliche durch die Rechnung selbst
(Cosinus gröfĂser als 1) hervortreten wĂŒrde. Die Entfernung von der wahren
Breite erfolgt dabei nicht in geometrischer Progression, da m nicht konstant
bleibt, sondern sich mit gröfserer Aenderung der Breite selbst bedeutend Àndert.
Hat man sich nÀmlich gar zu weit von den benachbarten Werthen der wahren
Breite entfernt, wodurch die Daten der Beobachtungen selbst nicht mehr angenÀhert
genug mit einer solchen Breite zu vereinigen sind, so kann das berechnete
m = rd auch nicht mehr als angenÀhert richtig gelten, Nimmt man bei den
wandelbaren VerhÀltnissen im obigen Falle z. B. die geschÀtzte Breite um einen
ganzen Grad zu grofs an, also â=â 15° 2â, so findet sich zwar nach der Formel
m = +1,01, und wenn dies richtig wĂ€re, so mĂŒfste das berechnete = wâ
werden. Die Rechnung nach Douwes giebt aber 9 = 15° 14â. Im Vergleich
mit der oben gefundenen wahren Breite # â 14° 2â ist also deâ = â 60â und
de = â72', mithin = B = = â 41,20. Wenn nun die Formel
nahe genug dasselbe ergeben hÀtte, so wÀre die Verbesserung der Breite noch
möglich gewesen, wÀhrend sich mit dem Werthe m = +1,01 nichts anfangen lÀfst.
Geht man noch einen Grad weiter mit der geschÀtzten Breite, nimmt also
gâ=â 16° 2â, so ergiebt sich nach Douwesâ Methode Folgendes:
goâ = -} 16° 2â sec 0,01723
11 15âa.m. h= 75° 23,0âsin 967636 d = +13 0 sec 0,01128
4 15 p.m. hâ= 31 48,8 sin 52715,4 (A) 0,02851
5 0 44048,2 . . . 0... . 4,64393
U âĂ)=230 ...... â . , , cosec 0,21555
â+ =1 30543. 20.00.0000. 2 sin !/2 (tâ+t) 4,88799
t=059 5,7. . 3,51930 = log sin vers t
(A) 0,02851
3,49079 . . 3095,9
h sin 96763,6
(@-â d) cos 99859,5 .
â 3° 2,3â = (gâ0d0)
18 0,0 Zz$
16 23 = @
Dies könnte, fĂŒr sich betrachtet, vielleicht noch nicht die wahre Breite
sein, falls sich nÀmlich beide Sonnenörter ganz in der NÀhe desselben Vertikalkreises
befĂ€nden, wo m = -+ 1,00 wĂŒrde und hier nahe in Uebereinstimmung
Pâ
damit =â. Die Formel giebt aber m = +0,71, wonach dp â 1_ı =â
N m
Da=07 und somit wird der gefundene Werth vo + de =â 16° 2,3â 4 0,7â â 16°3,0*
als zweite mögliche Auflösung der Aufgabe nebst den zugehörigen richtigen
Stundenwinkeln t = â0* 59" 5,7° + 0,4 â= â 0159â 5,3° und t' = +4" 0" 54,7%.
WĂ€re das obige @â nicht zufĂ€llig schon nahe als die richtige Breite angenommen
worden, so hĂ€tte sich hier bei dem gĂŒnstigeren Werthe von m = + 0,71 auch
aus andern benachbarten Werthen von 16° 3â die wahre Breite bestimmen lassen;
und sogar durch Wiederholung nach Douwes, freilich bei langsamer Konvergenz,
wÀre dies zu erreichen gewesen, wodurch sich dieser zweite Auflösungs-Ann.
d. Hyadr, ete., 1884, Heft X.