Nummer der Lothung
) Breite
Ort l Länge
a WW YV. Greenw.
Tiefe
5)
109
'50
300
200
400
500
700
300
300
1000
2000
3000
A000
5000
7400
Tiefseelothungen der „Romanche“ im Atlantischen Ocean 1882—83. A)
Tabelle IL
135
2
5
5
5
9° 48’ S 42°46'S |
52° 20.2wl 40° 13'W
34° 23’ S
35° 2 W
24° 52‘ S
20° 13’W
21°46‘ S
17° 40°W
16°55S
17° 32'W
11° 16‘58
18° 35W
3°12‘ 8
18° 11 W|
0°11‘8S
18° 15W
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15,5 -
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de
16
7,6
5,6
7
3,6
4,6
SC
19,6
9,5
19,5
19,5
6,6
5,3
49
6
8,5
°C
— 205
— 20,2
— 120,15
— 120,1
— 119,9
— 65
— ‚3,0
vu
71,0
21,3
20,7
20,5
17,2
45
11,7
22,5
22,5
72,6
21,6
‘6.1
47
u
—
°C.
28,8
23,5
19,6
14,7
12,5
N
67
2,7
‘1,0
3.3
zZ]
— |
d
7,0 '
1.7
4.2
3,9
5,9
4,6
4,1
3,7
10,5
34
7,9
4,5
34
65
38
6,6 |
4,4
7.1
4.1
4,0
73
4,4
66
45
3,92
_
m
35
39|
28
»
2,5
3,2
f:
06] 0,2 |
Der Salzgehalt wurde nach der von M, Bouquet de la Grye in den
„Annales de chimie et do physique“ angegebenen Methode‘) bestimmt, die Dichtig-
keit mit Hülfe des Densimeters von Alvergniat gemessen,
Figur 1 der Tafel 13 veranschaulicht die Temperatur der Luft, des
Wassers und das specifische Gewicht des letzteren an der Oberfläche bei der
Aus- und Rückreise zwischen den Parallelen von 46° Nord und 54° Süd,
Die Figur 2 zeigt einen Schnitt durch den Südatlantischen Ocean vom
25, Breitenparallel bis zum Aequator, also senkrecht zum Aequatorialstrom.
Auf Figur 3 sind die Lothungen zusammengestellt, welche südlich vom
Aequator in nahezu gerader Linie von „Challenger“, „Gazelle“ und „Romanche“
ausgeführt worden sind. Dieser, durch die Meridiane von 8° und 30° West
begrenzte Schnitt hat die Richtung von OSO nach WNW, ungefähr gleich der
des Aequatorialstromes. Die mit dem Miller-Casella-Thermometer gemessenen
Temperaturen sind der Tiefe entsprechend verbessert worden.
Die in Bezug auf Temperatur, specifisches Gewicht und Salzgehalt des
Oberflächenwassers angestellten Beobachtungen sind zwar nicht in hinreichend
kleinen Intervallen von Zeit und Ort und nicht in genügender Zahl gemacht
worden, um die allgemeinen Gesetze über Vertheilung der Temperatur, der
Dichtigkeit und des Salzgehalts an der Oberfläche des Oceans abzuleiten, sie
gestatten indels, sich Aufschlufs über den gegenseitigen Zusammenhang zu ver-
schaffen, welcher zwischen diesen einzeluen Elementen an den Beoobachtungs-
orten besteht,
Bei der während der Mitte des nordischen Sommers (18. Juli bis 5. Sept.)
1882 gemachten Ausfahrt nahm die Temperatur der Luft progressiv zu, blieb
höher als diejenige des Wassers, und wich von letzterer um so mehr ab, je
mehr man sich dem Wendekreis näherte. Auf 24° N-Br erreichte die Luft-
temperatur ihr Maximum zu 27° und behielt dies bis zum 18. Parallel; hierauf
1) Annales de chimie et de physique 1882, Bd. XXV, pag. 433, „Recherches sur la chloruration
de T’eau de mer“,
Ann. A. Hydr. etc. 15894. Heft IX.