Die harmonische Analyse der Gezeitenbeobachtungen,
sich aber in eine Welle zusammenfassen lassen. Wir wollen diese einfache
Entwickelung nicht weiter ausführen, sondern schliefsen, dafs eine Welle ent-
steht von der Form: ;
; 3Ma® 5 a k
(34) 38 Tr SE L3 cos d3 cos (30 — ws)
Die geringe Gröfse dieser Tide erlaubt uns, den Mondlauf als in einer
kreisförmigen Bahn vor sich gehend anzunehmen, wir setzen also: r = c und
l=8—E&
Da O=t+h—v—(@—v), so ist 30 — Ws — 3X%s — 3 (@d — v), wenn
wir 3 (t + h — 7) — Ws = 3xs setzen, und
cos (39 — ws) = cos 3ys cos 3 (@ — v) + sin 33 sin 3 (x — »).
Es ist nun unter Bezugnahme auf (11):
cos 3 (a@ — v) = 4 cos (@ — »)3— 3 cos (a—r) = A (4 cos P — 3 cos d? cos 1)
cos d3
1 i 1
1 A 1 Sn über
SE (cos 31 + 3 sin d? cos 1) (cos 831 + 8 sin 32 sin 12 cos 1)
1 S 1 3
———— (1 2 1-+ -— sin J? ]
ws BE (1 + 3 cos J?) cos 31 + ä sin J? cos }
Da wir die Exeentricität e vernachlässigt haben, so können wir auch
die Größe gleicher Ordnung sin > J? und ihre Potenzen und Produkte mit
Potenzen von cos > J vernachlässigen; daher fällt das zweite Glied dieses
Ausdrucks weg. Wir erhalten für den Faktor des ersten Gliedes:
1 4-3 cos J2! = 1-4 cos J? 4 2.cos I?’
= 2 [cos lyar sin 2lzı +2 [| cos 22 si 1x *
- ( 2 2 a0. PM
1 „1 1.1
=4 (cos 5" + sin 37) —— 4 cos = J sin = N
439
„1 = 34 sin 3%
1 ; 1
1+3c00sJ?=4 (cs Js + sin 37)
. „1
wovon wir noch sin 5 J° weglassen können, daher:
As 1 1
cos 3 (« — ») = er A cos 31
In gleicher Weise finden wir:
a
sin 3 («x — v) = sin (« — ») (4000 («—) —1)
A J(3 ing +5 JsinJ?2sinle,
= Alı (3 +4 cos J?) sin +7 5 sin J? sin )
wo wieder das mit sin J? multiplicirte Glied wegfallen kann, Ferner:
cos J (8 +4- cos J2) = 3 cos J -} cos J3
1
=4 (cos zz J$ — sin 37)
Wird dies mit
; 1 1
. —_ = 168
sin3 (@« — >) . 330° 3 JS sin 31
and endlich:
woraus:
1 1
cos (39 — u) = —— COS = JO 008 (32 — 3(—8)
Ann. d, Hydr ete., 1984, Heft VI