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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 12 (1884)

Kinige Bemerkungen über Chronometer, 
angekauft. Es wurde am 27. September 1880 an Bord S.M.S. „Hertha“ ge- 
gebon, Mitgegeben G; = — 2,285, beobachtet: 
269° —11,95° —15,17* —- 15,60° 
247 —14710 —1470 — 1421 
3,04 —15,70 — 15,5% 
— 541 — 1521 — 15,04 
659 —1557 — 15,54 
9,29 —14/76 — 15,99 
— 10.11 —1549 — 16,41 
Nach Wiederabgabe an die Sternwarte wurde das Chronometer dem 
Fabrikanten zur Reinigung übergeben und gelangte im März 1883 an die Stern- 
warte zurück, Die Gänge sind seitdem leidlich gewesen; das Chronometer 
gehört jetzt zur II. Klasse (A + 2B = 465). 
43. Kuoblich No. 1952 (K. M. No. 194), gewöhnliche Hemmung und 
Hülfskompensation, nach Prüfung auf der Seewarte im Jahre 1880 angekauft. 
Es wurde am 14. September 1882 von S.M.S. „Luise“ an die Sternwarte ab- 
gegeben. Auf der Reise waren die Gänge folgende. Mitgegeben Gy = —0,24°, 
beobachtet: 
—0,23° +1,68° +4- 0,66% 
+0,25 4+246 +0,45 
+0,69 +284 0,00 
+0,96 +137 +0,68 
+161 +087 — 0,14 
Auf der Sternwarte waren die Gänge recht gut, und das Chronometer 
wurde am 4. Mai 1883 an Bord S. M. Aviso „Grille“ gegeben. Mitgegeben 
Ga = —1,83°, beobachtet: 
2,775 
2,43 
2,44 
1.90 
2.13 
1,72 
Es wurde darauf dem Fabrikanten zur Reinigung übersandt und gelangte 
im Januar 1884 an das Chronometer-Observatorium; die Gänge sind seitdem 
regelmäfsig gewesen; eine neue Bestimmung der Gröfse A + 2B hat noch nicht 
ausgeführt werden können. 
44. Ekegren No, 806 (K. M. No. 185), gewöhnliche Hemmung und 
Kompensation, nach Prüfung auf der Seewarte im Jahre 1880 angekauft. Es 
wurde am 27. September 1880 an Bord S. M. S. „Hertha“ gegeben. Mitgegeben 
Go = -+- 0,66%, beobachtet: 
—0,06° 4+1,10° — 344° — 4,90° 
+1,30 4+055 —405 — 6,74 
+1,00 +055 —461 — 6,73 
+126 —157 —454 —5,12 
1304 -—357 —380 — 512 
+251 —355 —519 
Nach Wiederablieferung zur Sternwarte wurde das Chronometer von dem 
Uhrmacher Schnoor in Kiel gereinigt. Später waren die Gänge, namentlich 
während der Kompensations-Untersuchung, nicht besonders gut; das Chrono- 
meter gehört jetzt zur III. Klasse (A + 2B = 144°). 
45. Bröcking No. 919 (K. M. No. 190), gewöhnliche Hemmung und 
inverse Hülfskompensation, nach Prüfung auf der Seewarte im Jahre 1880 an- 
gekauft. Die auf der Sternwarte beobachteten Gänge waren einigermafsen gut, 
doch sprang im November 1882 die Feder, und es wurde durch den Fabrikanten 
eine neue eingesetzt. Seitdem ist das Chronometer gut gegangen; es gehört 
zur I. Klasse (A + 2B = 33°). 
46. Ehrlich No. 363 (K. M. No. 181), gewöhnliche Hemmung und Hülfs- 
kompensation für Kälte, nach Prüfung auf der Seewarte im Jahre 1880 an- 
gekauft. Nachdem es gute Gänge gezeigt hatte, wurde es am 7. Oktober 1881 
an Bord S. M.S. „Carola“ gegeben. Mitgegeben G; = — 5,87%, beobachtet:
	        
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