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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 12 (1884)

Einige Bemerkungen über Chronometer. 
Nach der Rückkunft zur Sternwarte zeigte es sowohl vor als nach einer 
im Sommer 1882 durch den Fabrikanten ausgeführten Reinigung sehr gute 
Gänge und wurde im Oktober 1883 an Bord S. M.S. „Nautilus“ gegeben. 
33. Kutter No. 22 (K. M. No. 163), gewöhnliche Hemmung und Hülfs- 
kompensation, nach Prüfung auf der Seewarte im Jahre 1879 angekauft. Es 
wurde am 23. Oktober 1880 von S.M.S. „Gneisenau“ an die Sternwarte ab- 
gegeben, zeigte recht gute Gänge und gelangte am 10. Mai 1881 an Bord 
S. M. Aviso „Grille“, Mitgegeben Gy = 5 306 beobachtet: 
— 4,62 8 
— 4,50 
— 5,09 
Nach Wiederabgabe an die Sternwarte waren die Gänge gut. Es gelangte 
am 16. August 1882 wieder an S. M.S. „Gneisenauw“ und am 8. Januar 1883 
an die Sternwarte zurück. Es wurde, nachdem es recht gute Gänge gezeigt 
hatte, im April 1883 dem Uhrmacher Schnoor in Kiel zur Reinigung über- 
geben und gelangte im August an die Sternwarte zurück. Die Gänge waren 
seitdem nicht besonders gut, namentlich zeigten sich gröfsere Unregelmäfsigkeiten 
bei stärkeren Temperaturschwankungen. Das Chronometer gehört zur III. Klasse 
{A + 2B = 191°). 
34. Petersen No. 76 (K. M. No. 165), Petersen’s Patenthemmung und 
gewöhnliche Kompensation, nach Prüfung auf der Seewarte im Jahre 1879 an- 
gekauft. Es wurde am 23, Oktober 1880 von S.M.S. „Gneisenau“ an die 
Sternwarte abgegeben, zeigte rccht gute Gänge und gelangte am 3. Oktober 1882 
an Bord S. M. S. „Olga“. 
35. Nieberg No, 614 (K. M. No. 166), gewöhnliche Hemmung und Kom- 
pensation, nach Prüfung auf der Seewarte im Jahre 1879 angokauft. Es wurde 
von S. M. S. „Möwe“ am 10. Juli 1880 an die Sternwarte abgegeben und 
golangto am 11. Oktober wieder an S. M. S. „Möwe“ zurück. Mitgegeben 
GG, = — 5,17°, beobachtet: 
—4,985° — 9,41° — 9,03° — 9,38° —12,00° 
—5,18 953 —- 878 — 9,566 —11,75 
— 5,51 9,14 10,00 — 9,61 —11,81 
—6,17 9.13 6,20 — 9,555 — 9,55 
7,02 —9,24 --9,79 — 9,80 
8,225 —912 -- 8,94 —1041 
—9,07 —869 — 71,57 —11,20 
Nach Rückkehr zur Sternwarte wurde es dem Uhrmacher Schnoor zur 
Reinigung übergeben und hat seitdem recht gute Gänge gezeigt. Es gehört 
jetzt zur II. Klasse (A + 2B = 47°). 
36. Petersen No. 75 (K. M. No. 164), Petersen’s Patenthemmung und 
gewöhnliche Kompensation, nach Prüfung auf der Seewarte im Jahre 1879 an- 
gekauft. Es gelangte am 23. Oktober 1880 von S. M.S. „Gneisenau“ an die 
Sternwarte und zeigto recht gute Gänge. Am 3. Juni 1882 an Bord S. M. Brigg 
„Undine“, Mitgegeben Go = — 7,27%, beobachtet: 
—7,61° 
8,36 
— 8,05 
Nach Rückgabe an die Sternwarte waren die Gänge recht gut. Im März 
1883 wurde das Chronometer durch den Fabrikanten gereinigt und hat seitdem 
sehr regelmäfsige Gänge gezeigt; es gehört jetzt zur I. Klasse (A + 2B == 28°). 
37. Ekegren No. 801 (K. M. No. 168), gewöhnliche Hemmung und Kom- 
pensation, nach Prüfung auf der Seewarte im Jahre 1879 angekauft. Es wurde 
am 10. Juli 1880 von S.M.S. „Möwe“ an die Sternwarte abgegeben und ge- 
langte am 11, Oktober an S. M.S. „Möwe“ zurück. Mitgegeben G, = — 3,57, 
beobachtet: —2,32° — 6,22° — 13,17° —13,43° — 16,69% 
—3,48 — 951 —13,04 —13,81 — 16,19 
449 — 9,22 —12,89 13,66 
4,558 — 868 —1625 — 14,53 
455 —1113 —1407 — 15,32 
—5,78 —1151 —12,76 — 16,10 
—475 —1269 —1318 — 16,24 
„As
	        
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