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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 12 (1884)

Einige Bemerkungen über Chronometer, 
Gange. Am 10, Mai 1879 an Bord S. M. 3. „Niobe“. Mitgegeben G, == —5,81°, 
beobachtet: F.00° 
— 5,56 
5,19 
6,46 
8,29 
Auch nach der Rückkehr zur Sternwarte war eine fortgesetzte Acceleration 
bemerkbar, Das Chronometer wurde im Januar 1883 dem Fabrikanten zur 
Reinigung übergeben, Später zeigten sich die Gänge recht gut; es gehört jetzt 
zur II. Klasse (A + 2B = 39°). 
24. Weichert No. 2171 (K. M. No. 118), gewöhnliche Hemmung und 
Kompensation, nach Prüfung auf der Secewarte im Jahre 1877 angekauft. Am 
13. Juni 1879 an Bord S. M. S. „Nautilus“. Mitgegeben G; = — 1,60%, 
beobachtet: 
—1,12° 40,97% —1,43° + 0,605 — 0,53% 
—1,31 4+046 +1,80 -—034 +1,60 
+0,95 4+117 +028 4099 +0,07 
+0,85 +1,06 +048 +027 + 0,3” 
—001 +222 +113 +011 +0,48 
—037 —019 4+010 —161 +0,14 
Am 24. September 1881 wurde das Chronometer der Sternwarte wieder 
überliefert und im Februar 1882 durch den Uhrmacher Schnoor in Kiel ge- 
reinigt. Die Gänge waren darauf ziemlich gut; am 16. August 1882 wurde cs 
an Bord S. M.S. „Gneisenau“ gegeben und gelangte am 8. Januar 1883, das 
Werk ganz mit Schimmel durchzogen, an die Sternwarte zurück. Es wurde 
wieder gereinigt und hat seitdem recht gute Gängo gezeigt. Es gehört jetzt in 
die 1I. Klasse (A + 2B = 44°). 
25. Schnoor No. 1 (K. M. No. 150), gewöhnliche Hemmung und Kom- 
pensation, nach Prüfung auf der Kieler Sternwarte im Jahre 1878 angekauft. 
Das Chronometer wurde, nachdem es auf der Sternwarte gute Gänge gezeigt 
hatte, am 6. Mai 1880 an Bord S. M. S. „Nymphe“ gegeben. Mitgegeben 
GG, =— — 083°, beobachtet: 
— 4,29% 
— 3,30 
— 7,20 
—" 90 
‚37 
3,77 
Am 28. April 1881 wurde es der Sternwarte wieder überliefert. Der 
tägliche Gang war zuerst = — 7,45°, hielt sich dann ziemlich regelmäfsig. Im 
August wurde das Chronometer durch den Fabrikanten gereinigt. Die Gänge 
waren in der Folge gut, im Oktober 1883 wurde es an Bord S. M.S. „Nautilus“ 
egeben. 
SE 26. Knoblich No. 1936 (K. M. No. 180), gewöhnliche Hemmung und 
Kompensation, nach Prüfung auf der Kieler Sternwarte im Jahre 1879 angekauft. 
Die Gänge waren sehr regelmäfsig. Am 6. Mai 1881 wurde das Chronometer 
an Bord S. M.S. „Friedrich der Grofse“ gegeben; weiteres Material fehlt. 
27. Knoblich No. 1943 (K. M. No. 152), gewöhnliche Hemmung und 
Kompensation, nach Prüfung auf der Kieler Sternwarte im Jahre 1879 angekauft. 
Es wurde am 13. Oktober 1879 an Bord S. M. S, „Vineta“ gegeben. Mitgegeben 
GC, = + 0,58%, beobachtet: 
+ 0,395 
+0,93 
+3,97 
A 2,94 
+ 207 
4271 
+0,82 
—052 
083 
1.71 
— 040 
1,44 
— 0,22 
— 0.09 
—010 
—0,10 
— 1,17 
4007 
1018
	        
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