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Einige Bemerkungen über Chronometer,
9. Knoblich No. 1937 (K. M. No. 142); gewöhnliche Hemmung und Kompensation;
nach Prüfung auf der Kieler Sternwarte angekauft. Die anfänglich
etwas starke Acceleration wurde durch den Fabrikanten beseitigt. Das Chronometer
gelangte am 15. Oktober 1878 an Bord S. M. S. „Hansa“. Mitgegeben
Go = -+ 1,35, beobachtet:
Go =— + 3,88° 4 8,85° 4 9,98° +9,34° + 9,89° +4 6,78° + 4,03°
+4,71 +963 +10,32 +8,88 --10,02 +5,94 +4,00
+4,02 +911 + 990 4873 49/77 +7,46 +3,85
+541 41-885 +4+10,76 +844 + 9333 4+594 +3,60
4817 +894 + 746 4833 + 7,86 +443 +3,64
+9,00 +9,28 + 851 +9,26 + 618 +4,25
Nach Rückkunft zur Sternwarte waren die Gänge ziemlich gut. Am
22, April 1881 wurde das Chronometer an Bord S. M. Brigg „Rover“ gegeben.
Mitgegeben G, = — 3,60°, beobachtet:
GC = +L64
L 2,08
+ 1,50
Am 24. September wurde das Chronometer wieder der Sternwarte überliefert
und zeigte von da an eine ziemlich starke Acceleration. Es wurde im
Februar 1882 von dem Fabrikanten gereinigt, ging zuerst ziemlich unregelmäfsig,
später etwas besser. Nach der letzten Prüfung gehört es in die
III. Klasse (A +2B =— 63°).
10. Knoblich No. 1940 (K. M. No. 141); gewöhnliche Hemmung und Kompensation,
nach Prüfung auf der Kieler Sternwarte angekauft. Das Chronometer
gelangte am 9, Oktober 1878 an Bord S. M. S. „Prinz Adalbert“. Mitgegeben
GC, = —2,16°%, beobachtet:
G, = — 276° — 1,446 —1,94° — 3,59% —4,71° — 6,89% 5,655 — 5,84
1.12 +0,04 —0,78 — 3,30 5,45 — 7,06 5,05
96 -.007 —249 —3,99 — 5,72 —632 —4,72
89 --055 —251 —411 —589 —613 —542
137 —194 —271 —406 —629 —622 — 5,50
—0,92 —166 —310 —4,19 -— 624 — 547 —4,91
Nach Rückkunft zur Sternwarte waren die Gänge ebenfalls recht regelmäfig,
auch nach einer im Anfange des Jahres 1882 durch den Fabrikanten ausgeführten
Reinigung. Das Chronometer gehört jetzt zur IL. Klasse (A+2B — 38°).
11. Knoblich No. 1941 (K. M. No. 143); gewöhnliche Hemmung und Kompensation;
nach Prüfung auf der Kieler Sternwarte angekauft und am 8. Oktober
1878 an Bord S. M. S. „Bismarck“ gegeben. Weiteres Material fehlt.
12. Knoblich No. 1945 (K. M. No. 144); gewöhnliche Hemmung und Kompensation,
nach Prüfung auf der Kieler Sternwarte, während welcher vorzügliche
Gänge beobachtet wurden, angekauft und am 10, Mai 1879 an Bord S. M. S,
„Niobe“ gegeben. Mitgegeben Gy = -+-2,38°, beobachtet:
GG = + 3,36%
+ 4,43
+5,38
+ 4,64
+5,12
Im Januar 1881 wurde das Chronometer durch den Fabrikanten gereinigt;
sowohl vorher als nachher zeigten sich die Gänge recht regelmäfsig. Am
11. Oktober 1881 gelangte es an Bord S. M. S. „Elisabeth“. Mitgegeben
C, = + 101°, beobachtet:
+ 1,85 2,148 -2,17
+ 1,038 2,28 — 3,09
— 052 1,76 —256
025 —173 —345
0,04 —2,08 — 3,37
—145 — 260
Nach Rückkunft zur Sternwarte wurde das Chronometer dem Fabrikanten
zur Reinigung übergeben und gelangte im Januar 1884 an das Chronometer-Observatorium.
Eine Bestimmung der Gröfse A -}2B konnte nicht mehr ausgeführt
werden; die Gänge zeigten sich sehr regelmäfsig.