Vermessungsbericht S. M. Kbt. „Hyäne“,
371
ab, und werden daher höchst wahrscheinlich spätere Messungen weitere Differenzen
ergeben. Die in den angegebenen Peilungen angestellten Lothungen ergaben:
1. Richtung Ariadne-Huk: auf 20m Entfernung 4,5m Tiofe, auf 30m
Entfernung 4,5m Tiefe, auf 40m Entfernung 14,5m Tiefe. ;
2, Richtung 0OY N: auf 35m Entfernung 11m Tiefe, auf 45m Entfernung
15m Tiefe, ;
_ 38. Richtung NO0zO: auf 80m Entfernung 4,5m Tiefe, auf 90m Entfernung
5m Tiefe, auf 100m Entfernung 9m Tiefe.
Auch hierbei zeigen die Messungen nur im allgemeinen eine Ueberein-
stimmung. Es ist nämlich der immerwährenden Dünung wegen auch bei den
möglichst genauen Messungen nicht gut angängig, das Loth genau auf den Punkt
der vorhergehenden Messung zu werfen, und können zudem bei der Bildungs-
weise der Korallenbänke in Entfernungen von 1—2m Differenzen in der Wasser-
tiefe von einem Meter oder mehr recht wohl vorkommen. Die Resultate der
angestellten Pegelbeobachtungen sind in der folgenden Tabelle zusammen-
gestellt:
Datum
1883
Dez. 3
4
5
BR
7
zz
3
10
il
12
13
14
15
16
17
»
18
Mond-
kulmination
obere = 0
untere = u
u 2b 52m p, m,
u3 41 ”
u4 30
u5 18
u6 7
u6 58
u 7 50
u8 45
u9 43
au1l04
u1145 am
o0 16
o1 16
o2 13
583 6 ,
a3 56
Hochwasser
10h —m 8, m.
1—
12 —
0 45 p. m.
‘1 30
2 30
3 30
4 30
5 30
6 30
7 15 am
BB —
8 45
9 30
10 15
Niedrigwasser
2b 30m p. m.
3. 30 »
4 30 »
5 30
5 30 am.
7 30
8 30
9 30
Nicht
beobachtet
(Pegel versetzt)
1ih 30m a, m.
12 — »
0 30 p. m.
1 35
2 15
3 —
3 30
Mond-
Auth-
Intervall
6b 19m
6 30
6 492
BB 88 -
6 832
6 40
6 45
6 47
6 46
6 45
6 59
G 44
6 82
k
6 24
5 19
]
Pegel ı Pegel
bei bei [| Pegel-
Hoch- Niedrig- Differenz
Wasser Wasser
N
m
2,15
m
1,40
2,20
2,15
0,75
0,80
D,80
0,75
2.70
0.73
033
n.80
0,75
0,80
2,05
',05
1,00
1,05
1,55
1,40
1,45
2,18
1,35
2,15
1,40
9290
1,15
1,20
0,70
2.90
92,95
0,85
2,10
2,10
2,10
2.10
2.05
2,80
1,25
1,80
1,30
1,30
1,20
1,15
1,15
1.12
1,07
1,05
1,00
0,95
0,90
D,80
0,95
0,98
1 ‚00
2.00
1,05
1,95
Rhede von Mataatu. Sawaii.!) Die Bucht von Mataatw ist bei der
gröfsen Gleichförmigkeit der Buchtenbildungen an der Nordseite Sawait’s nicht
leicht auszumachen. Von Osten her, der Küste entlang segelnde Schiffe finden
es hinter der am nördlichsten erscheinenden flachen, mit Kokospalmen bestandenen
Spitze liegend.
Aus offener See kommend, bringe man den westlichsten der dem Ufer
am nächsten liegenden Hügel in die Peilung SzO und steuere mit dieser Poilung
als Kurs das Land an.
4) Unter Mitbenutzung eines Berichts S. M. S. „Carola“,
1879, pag. 620.
Siehe auch „Ann, d, Hydr. ete.“,