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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 12 (1884)

Eingänge von meteorologischen Jaurnalen ete,, Februar 1884. 
Man beobachtete in ihrer Nähe einen höchsten Luftdruck von 763,8 mm. Nach- 
dem sich der Wind bei fallendem Barometer für einige Tage im nordöstlichen 
Quadranten gehalten hatte, erfolgte am 16. Dezember in etwa 23° S-Br und 
37° W-Lg ein Ausschiefsen des für kurze Zeit stürmischen Windes von NNW 
nach SSW. Der Luftdruck war zur Zeit bis auf 759,3 mm gesunken. Es folgte 
dann bald wieder ein kräftiger SE-Wind, und aus diesem entstand nach einiger 
Zeit ein nordöstlicher Wind. Der Wind bewegte sich eben immer in jenen, in 
diesem Meerestheile so gewöhnlichen Drehungen nach links. Während einer 
derselben ging der vorher wehende frische NE-Wind am 24. Dezember in etwa 
30,5° S-Br und 48° W-Lg in Stille über, auf die, als der abnehmende Luftdruck 
mit 756,3 mm seinen niedrigsten Stand erreicht hatte, ein stürmischer SW-Wind 
folgte. Bei südöstlichem Winde erreichte „Jason“ endlich am 30. Dezember 
den Hafen von Montevideo. Um zu demselben von G7braltar aus zu gelangen, 
waren 55 Tage erforderlich gewesen. In südlicher Breite, wo die Bark: 10° 
S-Br in 32,3° W-Lg am 8. Dezember, 20° S-Br in 35° W-Lg am 14. Dezember 
und 30° S-Br in 47,2° W-Lg am 23. Dezember geschnitten hatte, waren 26 Tage 
verbracht worden. 
Am 2, März ging „Jason“ von Montevideo aus wieder in See, um nach 
Apia zu segeln. Leichte zunächst angetroffene Ostwinde verzögerten den An- 
fang der Reise, und erst nachdem sich am 6. März in der Nähe von 37° S-Br 
ınd 50° W-Lg westliche Winde eingestellt hatten, rückte man schneller vor, 
Am 12, und 13. März wurde unweit 40° S-Br in 33° W-Lg ein ungewöhnlich 
heftiger Sturm überstanden, der aus SE begann, während 4 Stunden durch ganz 
leisen Zug unterbrochen wurde und der später aus nordwestlicher Richtung 
seine gröfste Stärke erreichte. Der Sturm endete, nachdem der Wind sich 
durch W nach SW verändert hatte. Ein niedrigster Luftdruck von 743,6 mm 
wurde beobachtet, als der Sturm aus NW wehte, Am 23. März gelangte 
„Jason“ bei kräftigem NW-Winde zu dem in 41,5° S-Br überschrittenen Meridian 
von Greenwich. Der 23. März war der 21. seit der Abreise verflossene Tag. 
Während dieser Zeit hatte man: 50° W-Lg in 37° S-Br am 6. März, 40° W-Lg 
in 40° S-Br am 10. März, 30° W-Lg in 40,5° S-Br am 13. März, 20° W-Lg 
in 40° S-Br am 16. März und 10° W-Lg in 39,8° S-Br am 20. März gokreuzt. 
In östlicher Länge hielt „Jason“ sich zunächst in der Nähe von 44° S-Br, 
während später zwischen 48° und 49° S-Br nach‘ Osten gesegelt wurde. Der 
heftigste Sturm, den man dort beobachtete, war der welcher am 3, und 4. April 
mnweit 46° S-Br in 40° O-Lg überstanden wurde. Derselbe wehte aus NW 
und war von einem niedrigsten Barometerstande von 732,2 mm begleitet. Im 
Uebrigen verlief die Reise, ohne dafs sich fernerhin Aufsergewöhnliches ereignete. 
Am 7. Mai gelangte die Bark in den Gesichtskreis der kleinen Insel Snares, 
und nachdem „Jason“ auf etwas nördlicherem Kurse bis zum 12. Mai nach 
43,7° S-Br in 178° O-Lg gesecgelt war, wurde ein hoch nördlicher Kurs ein- 
geschlagen. Auf demselben konnte man bei dem, vom letzteren Punkte ab be- 
yinnenden, kräftigen SE Winde für längere Zeit einen recht befriedigenden 
Fortgang erzielen. Bald nachdem der Wind unweit 30° S-Br durch S nach 
SW umgelaufen war, nahm er wieder an Stärke ab, und später herrschte für 
längere Zeit eine schwache und unbeständige südliche Briese. Bei derselben 
wurde der ganze noch übrige Theil der Reise vollendet. Am 27. Mai wurde 
die Insel Opoke erblickt und am 28. Mai auf der Rhede von Apia geankert, 
Es waren bis dahin 87 Tage nach dem Beginn der Reise vergangen. In 
östlicher Länge war vom „Jason“: 20° O-Lg in 44,3° S-Br am 28, März, 50° 
O-Lg in 47° S-Br am 6. April, 80° O-Lg in 46,5° S-Br am 14. April, die 
Länge des Kap Leeuwin in 48,5° S-Br am 22. April und 180° Länge in 41° 
S-Br am 13. Mai; wie 40° S-Br in 179,2° W-Lg am 14. Mai, 30° S-Br in 
173,7° W-Lg am 17. Mai und 20° S-Br in 169,7° W-Lg am 23, Mai über- 
schritten worden. Am 6. April hatte „Jason“ sich in Sicht von Possession 
Island und am 23. Mai von der Inuine-Insel befunden. 
Am 26. Juli, als der nun auf der Reise von Vavaw nach Lissabon be- 
griffene „Jason“ sich in 20° S-Br und 174° W-Lg befand, wurde die Führung 
des meteorologischen Journals fortgesetzt. Die Bark suchte damals bei 
schwachem güdlichem und östlichem Zuge nach Süden hin Fortschritt zu machen. 
Sie fand. nachdem sie bis zum 29, Juli nach 21,2° S-Br in 174° W-Ley ge- 
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