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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 12 (1884)

AN 
Die harmonische Analyse der Gezeitenbeobachtungen. 
und in dem Punkte e: 
M 
7 Me 
Die erstere dieser Kräfte wird in der Richtung EM, die letztere in der 
Richtung eM ausgeübt. Ziehen wir me parallel mit ME, so ist die Anziehung 
in € ausgeübt in der Richtung em: 
= M_ ‚ME 
(Me)? Me 
Mir 
(Me) 
__ M KEe 
(Me)? Me’ 
Diese letztere Kraft, welche in der Richtung der Schwere wirkt, kann 
vernachlässigt werden, da sie zur Erzeugung der Fluth nichts beiträgt. 
Die störende Kraft in dem Punkte e ist nun offenbar der Ueberschufs 
der in der Richtung em wirkenden Anziehung im Punkte e über die ihr parallele 
Anziehung im Punkte E, oder es ist störende Kraft in e: 
und in der Richtung Ee: 
__M.r M 
= 
und zwar wirkt dieselbe parallel der Richtung EM. 
Zerlegen wir diese störende Kraft in zwei andere, von denen die eine 
in der Ebene des Kanals, die andere quer zu demselben wirkt, so wollen wir 
die letztere vernachlässigen, weil in unserer Voraussetzung die Breite des 
Kanals gegenüber seiner Länge als unbedeutend angenommen wird und daher 
in der Richtung der Breite derselben keine wahrnehmbaren Tiden entstehen 
können. Die erstere wird aber: 
r 1 
= M My cos MEH 
r 1\. 
=M (Me sin ß 
Diese Komponente wirkt parallel der Richtung EH, wir haben sie daher, 
um zu unserer fiutherzeugenden Kraft zu gelangen, noch einmal in zwei Kom- 
ponenten zu zerlegen, von denen die eine, eben die gesuchte flutherzeugende 
Kraft, in der Tangente an e, die andere in der Richtung Ee wirkt. Die letztere 
kann wieder, als in der Richtung der Schwere wirkend, vernachlässigt werden, 
und es ist demnach die flutherzeugende Kraft im Punkte e: 
r 1\. . 
=M (= — =) sin # sin HEe 
r 1\. z & 
=M (m) sin 8 un . 
. Um Me zu finden, denken wir uns von e aus eine Senkrechte eF auf 
ME gefällt, so ist: 
Me? = MF2 + eF2 
= (r — a cos eEM)? + (a sin eEM)? 
==72.92 ra cos eEM + a? 
Denken wir uns die Linien Ep, Ee und EM bis ans Himmelsgewölbe 
verlängert, so wird dort ein sphärisches Dreieck entstehen, dessen Seiten 
pe = 90° Me = Z-MEo und pM — Z-pEM = ß sind, während der zwischen pe 
und pM eingeschlossene Winkel epM — Z-eEH==7 ist, daher: 
cos Me = sin pM cos epM 
cos MEe = sin 8 co8 » 
und: 
Me? — ® _ Qra sin ß cos 7 + a® 
Dies in (1) eingesetzt und (Me)-? bis auf die zweite Potenz entwickelt, 
giebt die flutherzeugende Kraft im Punkte e: 
2 
= sin S sinn en sin ß cos % Sr + B . EZ
	        
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