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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 11 (1883)

Eingänge von meteorologischen Journalen etc., August 1883. 
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Auf dem letzten Reiseabschuitt verursachten die zunächst angetroffeuen, 
ungewöhnlich schwachen und veränderlichen Westwinde eine uennenswerihc Ver 
zögerung der Fuhrt. Nachdem jedoch leichter Westwind sich am 17. November, 
in der Nähe von 41° S-Br und 77,o 4 W-Lg, nach 8 verändert hatte, nahm die 
Reise wieder einen rascheren Verlauf. Man segelte dann bis zum 21. November 
zur Rhede von Valparaiso. Die Reise war von Lizard ab in 81 Tagen voll 
endet worden. 40° S-Br im Grofsen Осени hatte die Bark in 77° W-Lg am 
17. November überschritten. 
Nachdem „Teutonia“ in Valparaiso entlöscht worden war, ging sie am 
19. Dezember wieder in Sec, um in Ballast nach San Blas zu Vorsegeln. Der 
in der Nähe der Küste angetroftene, leichte südwestliche Wind veränderte sich 
am nächsten Tage, indem er gleichzeitig auffrischte, nach SE und wurde Passat. 
Von diesem mäfsigen, beständigen Winde begünstigt, nahm die Reise daun für 
längere Zeit einen recht befriedigenden Verlauf. Nachdem 6° S-Br überschritten 
worden war, wurde der Passat schwächer, und als „Teutonia“ am 6. Januar 
1883 nach 1,2° S-ßr in 109,1° W-Lg gelangt war, gerieth sie in Stille, auf die 
nach kurzer Zeit leichte westliche Briese folgte. Bei dieser letzteren passirte 
die Bark am 7. Januar den Aequator in 109,6° W-Lg. Auf dem Wege zu dem 
selben hatte man: 30° S-Br in 74,2° W-Lg am 20. Dezember, 20° S-ßr in 88° 
W-Lg am 26. Dezember und 10° S-Br in 100,2° W-Lg am 31. Dezember gekreuzt. 
Als der in nördlicher Breite m&feig und beständig wehende SW-Wind „'Teutonia“ 
bis zum 10. Januar nach 6,5° N-Brin 109,7° W-Lg geführt hatte, sank derselbe 
zum leisen Zuge herab, und auf diesen folgte wieder nach kurzer Zeit der rasch 
auffrischende NE-Passat. „ Teutonia“ segelte darauf bis zum 18. Januar nach 
19,5° N-Br in 116,8° W-Lg und wendete, als dort der Wind eine hoch nörd 
liche Richtung angenommen hatte. Den letzten Theil der Reise legte die Bark 
zurück, indem sie gegen den mäfsigen N NE-Wind nach Osten und Norden kreuzte, 
bis scbliefslieh am 27. Januar, 38 Tage später als Valparaiso verlassen worden 
war, die Rhede von San Blas erreicht wurde. In nördlicher Breite, wo man 
10° N-Br in 109,8° W-Lg am 12. Januar und 20° N-Br in 111° W-Lg am 
22. Januar geschnitten, hatte die Bark 20 Tage zugebracht. Die Meeres 
temperatur, welche unweit 6° S-Br 24,1° C. betragen hatte, wurde in der Nähe 
der Linie mit 22° C. gemessen und stieg später bis zu einem in etwa 10° N-Br 
beobachteten, höchsten Betrage von 27,4° C. 
Von San Blas versegelte „ Teutonia“ wieder nach der nahe gelegenen 
Insel Maria Madre, und nachdem dort eine volle Ladung Cedernholz einge 
nommen worden war, trat sie am 3t. März die Heimreise an. Als der den 
Anfang derselben begünstigende NW-Wiud die Bark bis nach 18° N-Br in 
108,6° W-Lg geführt hatte, sank derselbe zum leisen Zuge herab, aus welchem 
sich zwei Tage später der allmählich auffrischende NE-Passat entwickelte. Die 
nördliche Grenze dieses letzteren Windes schien am 5. April in der Nähe von 
17° N-Br uud 109,3° W-Lg zu liegen. Sein Gebiet dehnte sich südwärts aus 
bis nach 7,5° N-Br in 110° W-Lg. In geringer Entfernung von diesem Punkte 
gerieth „ Teutonia" am 9. April in ein Gebiet leichter, aus östlicher und west 
licher Richtung kommender Mallung, welches zu überschreiten, eine Woche 
erforderte. Am 16. April wurde unweit 1,4° N-Br in 108,7° W-Lg der sich 
aus ganz leisem Zuge entwickelnde SE-Passat wieder angetroffen, der die Bark 
bis zum nächsten Tage zu der in 108,9° W-Lg überschrittenen Linie führte. 
Während der 17 bis dahin nach dem Antritt der Reise verflossenen Tage war: 
20° N-Br in 107,4* W-Lg am 1. April und 10° N-Br in 110,1° W-Lg am 
8. April gekreuzt worden. In südlicher Breite dehnte sich das Gebiet des nur 
in geringer Stärke wehenden Passats aus bis nach 22,5° S-Br in 116° W-Lg. 
Unweit dieses Punktes nahm der Wind am 1. Mai, bei auf 765,8 mm gestiegenem 
Barometerstände, bis zum leisen Zuge ab und veränderte sich dann langsam 
durch N nach NW. Als die Bork später südlich von 32° S-Br gekommen war, 
hielt sieh der Wind wieder für längere Zeit im östlichen Halbkreise, von daher 
in solcher Stärke wehend, dafs bei ihm nur ein sehr langsamer Fortschritt 
erzielt werden konnte. Diesen Ostwind begleitete ein stetig zunehmender Luft 
druck, der am 15. Mai in der Nähe von 41.5° S-Br und 114,4° W-Lg einen 
höchsten Stand von 779,0 mm erreichte. Als dieser letztere eintrat, hatte auch 
der Ostwind bis zum leisen Zuge abgenommen, und indem das Barometer dann
	        
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