Eingänge vftu meteortiiogSsclwn Journalen ete., Juni 18S3.
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frischte und für längere Zeit webte, stieg das Barometer bis zu einem unweit
35® S-Br beobachteten Maximum von 770,0 шш. In der Nähe der polaren
Passat grenze war ein Stand von mir 703,0 mm beobachtet worden. Nachdem
der Wind zum zweiten Male eine Drehung nach links aitegefiüirt hatte, und
der auf diese folgende südliche Wind mehrere Tage geweht hatte, endete
derselbe am 11. Februar in geringer Entfernung von 41° S-Br und 121° W-Lg
in Stille, Auf diese folgte scldielslich am nächsten Tage ein durehslehendcr
Westwind, der die Bark in ununterbrochener Fahrt bis zu dem am 26. Februar
erblickten Kap Horn führte. „Josefa“ hatte die zwischen dem Aequator und
diesem Vorgebirge Hegende Strecke in 43 Tagen vollendet und auf derselben:
10° S-Br in 123° W-Lg am 21. Januar, 20° S-Br in 123,7° W-Lg am 20. Januar,
30° S-Br in 127,1° W-Lg am 31, Januar, 40° S-Br in 120.5 W-Lg am 9. Februar
und 50° S Br in 92,5° W-Lg am 20. Februar gekreuzt.
Der von orkanartigen Hagel- und Scbccböcn begleitete Weststurm., bei
welchem „Josefa“ am 26. Februar in Sicht vom Кар Йот gelangte, war der
erste bis dahin während der Reise beobachtete Sturm. Derselbe hielt auch
noch am nächsten Tage an, und erreichte das Barometer dann erst mit 723,9 mm
seinen niedrigsten Stand, Als die fortwährend aus westlicher Richtung wehenden
Winde die Bark bis zum 5. März nach 44° S-Br in 43° W-Lg geführt hatten,
endeten sie in Stille, und nach dieser folgten Winde, die sieh meist im nord
westlichen Quadranten hielten und welche geringere Stärke bcsafsen als die
vorher beobachteten Westwinde. Der Fortgang der Reise war indessen auch
bei jenen ein befriedigender. Die zwischen 32° uud 28° S-Br liegende Strecke
legte „Josefa“ bei kräftigem, sich allmählich von SW nach SE veränderndem
Winde zurück; und nachdem später wieder für mehrere Tage ein leichter NB-
Wind geweht hatte, entstand aus diesem schliefslich, indem derselbe zurüek-
lief nach E und SB, der Passat. Man überschritt dessen unweit 22° S-Br in
29° W-Lg gelegene polare Grenze am 20. Marz. Der Luftdruck erreichte
dort einen höchsten Stand von 760,0 mra. Der bis nach 9° S-Br kräftig anf-
tretende Passat wurde nördlich von diesem Parallel schwach und unbeständig.
Bei leichtem Ostwinde ging „Josefa“ am 31. März in 29,3° W-Lg von der
südlichen zur nördlichen Halbkugel über. Die Bark hatte die zwischen Kap
Нот ond Linie liegende Strecke in 33 Tagen durchsegelt und auf derselben:
SO“ S-Br in 49® W-Lg am 2. März, 40° S-Br iu 39,5° W-Lg am 8. März,
30° S-Br in 26,5° W-Lg am 15, März, 20° S-Br in 29° W-Lg am 20. März
und 10° S-Br in 29,5° W-Lg am 25. März gekreuzt. Am 29. März hatte in
28,9° W-Lg die auf einer Reise von Apia nach FaJmonth begriffene Hamburger
Bark „Anna“ den Aequator überschritten. Dieselbe war am 14. Februar in
der Näh© des Kap Horn gewesen und auf der zwischen 2 Ö S-Br und Linie
liegenden Strecke durch Stille und Mallung nahezu f> Tage lang fcstgehalten worden.
Den Stillengürtel deutete bei „Josefa“ in nördlicher Breite allein der
unweit 3° N-Br für einen halben Tag zur ganz flauen Briese herabgesunkene
Ostwind au. Indem derselbe wieder auffrischte, wurde er zum Passat, und
konnte die Bark dann die zwischen 4° und 16° N-Br liegende Strecke bei
irischem Winde durchsegeln. Nördlich vom letzteren Parallel wurde der Passat
ganz schwach, und nachdempO® N-Br überschritten worden war, gerieth „Josefa“,
ebenso wie cs hei „Anna“ der Fall gewesen war, in längere Zeit anhaltende
östliche Mallung. Es waren dieselben Verhältnisse wie sie im Reisebericht der
„Anna“ schon erwähnt worden sind. Den ganzen noch vorliegenden Theil
der Reise legten später beide Schiffe bei ungefähr gleichen Winden zurück.
Am 14. Mai, 2 Tage später als „Anna“ den Kanal erreicht hatte, gelangte
„Josefa“ in die Nähe von Tuskar. Es waren damals 140 Tage nach der Ab
reise von Magdalena Bai verflossen. Im Nord atlantischen Occau hatte man
44 Tage zugebraeht und dort: 10° N-Br in 37° W-Lg am 7. April, 20° N-Br
iu 42,6° W-Lg am 13. April, 30° N-Br in 39,6° W-Lg am ‘21. April und
40° N-Br in 31° W-Lg am 1. Mai gekreuzt.
18. Reise der Geesteiuöndener Bark „Alice Rickmers“, Kapt. W. Reents.
Die auf einer Reise von Cardiff nach Singapere begriffene Bark „Alice
Rickmen“ überschritt am 19, August 1882 den Parallel von 50° N. Dieselbe
wurde auf ihrem Wege nach Süden zunächst von kräftigen, ans raumer Richtung