Kiugäuge von meteorologische» Journalen etc, September 1882.
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W-Lg zu liegen. Das Barometer zeigte dort auf 770,3 mm. Der iu mäfsiger
Stärke auftretende Passat führte den „C. R. Bishop“ bis zum 22. Juni zu dem
in 34,1° W-Lg überschrittenen Aequator. Die Bark hatte die zwischen Kap
Horn und dem letzteren Punkte liegende Strecke in 27 Tagen durchsegelt; und
auf derselben: 50° S-Br in 55° W-Lg am 30. Mai, 40° S-Br in 41,8° W-Lg am
4. Juni, 30° S-Br in 29,5° W-Lg am 10. Juni, 20° S-Br in 30° W-Lg am
14. Juni and 10° S-Br in 31,9° W-Lg am 18. Juni geschnitten. Am 28. Juni
ging in 28,5° W-Lg die mitsegelnde eiserno Bark „Triton“ von der südlichen
zur nördlichen Halbkugel über. Sie hatte am 20. Mai die Länge des Kap
Horn überschritten und befand sich am 29. Mai Mittags in 53,8° S-Br und
54.3° W-Lg, während gleichzeitig ,,C’. R. Bishop'«“ Standpunkt in 53,9°
S-Br und 59° W-Lg war. Der Oststurm, welchen diese letztere Bark am
6. Juni unweit 36,5° S-Br in 37° W-Lg erlebte, trat bei „Triton“ am 7. Juni
in der Nähe von 41° und 42° S-Br auf; doch folgte auf ihn hier anhaltender SW-
Wind, während bei „C. R. Bishop“ nach dem Sturme für mehrere Tage ein
stürmischer Nordwind wehte. Die unweit 20,2° S-Br und 26,2° W-Lg liegende
polare Passatgrenze erreichte „Triton“ erst am 19. Juni.
Den Stillengürtel durchsegelte „C. R. Bishop“ auf einem von 4,4° N-Br
iu 36,9° W-Lg nach 7,9° N-Br in 36° W-Lg gerichteten Kurse. Man traf in
demselben neben Stille leichte, veränderliche, südliche und südwestliche Briese,
bei welcher man ihn in vier Tagen überschreiten konnte. Am 28. Juni wurde
das Gebiet des NE-Passats erreicht. Man durchsegelte dasselbe bei dem darin
herrschenden, mäfsig starken Winde und gelangte am 11. Juli in 28,8° N-Br
und 65,2° W-Lg zur polaren Passatgrenze. Das Barometer erreichte in de^en
Nähe einen höchsten Stand von 770,0 mm. Der Passat endete, indem der
schwach gewordene Wind südöstlich lief; und bei aus dem östlichen Halbkreise
kommenden Winden legte „C. R. Bishop“ auch den ganzen letzten Theil der
Reise zurück. Am 18. Juni, nach llOtägiger Beise, wurde im Hafen von New-
York geankert. Im Nordatlantischen Ocean waren 26 Tage zugebracht worden;
und man hatte dort: 10° N-Br in 39,5° W-Lg am 29. Juni, 20° N-Br in 53,8°
W-Lg am 5. Juli und 30° N-Br in 65,6° W-Lg am 12. Juli geschnitten.
Am 18. August ging der „C. R. Bishop“ auch von New- Yo-rk aus wieder
in See, um nach Bremen zurückzukehren. Derselbe segelte bei dem auf See
zunächst an getroffenen NNE-Winde bis zum 23. August nach 37,5° S-Br in
61° W-Lg, und überstand in der Nähe dieses Punktes einen kurzen, heftigen
Sturm. Derselbe begann aus NE und veränderte sich, nachdem der Luftdruck
bis auf 753,4 mm gesunken war, durch Nord nach NW. Ala der Wind diese
letztere Richtung angenommen hatte, wurde er rasch schwächer und hielt sich
später, wenn auch nicht ununterbrochen, im westlichen Halbkreise. Die Reise
nahm dann einen günstigeren Verlauf. Nachdem man jedoch 16° W-Lg über
schritten hatte, nahm der dort ganz flaue Wind wieder nordöstliche Richtung
an, und behielt dieselbe für vier Tage. Westwind, der am 10. September durch
gekommen war, führte den „C. R. Bishop“ schliefslich am 11. September zur
Mündung des Kanals. Die Fahrt über den Ocean war in 24 Tagen vollendet
worden. Während derselben hatte man: 70° W-Lg in 39,4° N-Br am 19. August,
60° W-Lg in 38,0° N-Br am 24. August, 50° W-Lg in 42,3° N-Br am 27. August
und 30° W-Lg in 46,9° N-Br am 1. September überschritten.