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Volltext : Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 11 (1883)

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Die  Urei  norwegischen  Nonimeer-Expeditionen  IS7K—78.

Maximum:  l h  6“  p.  m.;  Abweichung  vom  Mittel  -{-0,49°.
Minimum:  4 h  2“  a.  tu.;  *  „  „  —0,37°.
Amplitude:  0,86°.
Die  mittlere  Tagestemperatur  trat  ein  um  8 h  36“  a.  m.  und  7 h  39“  p.  m.
Die  beobachteten  Werthe  ergeben  ein  Minimum  gegen  2 h  a.  m.  (mit
einem  langsamen  Steigen  bis  6* 1  a.  m.)  und  ein  Maximum  um  2 h  p.  m.
b)  1877.  Die  erste  Gruppe  der  Beobachtungstage,  20  an  Zahl,  vertheilt ­
  sieh  auf  den  Zeitraum  vom  16.  Juui  bis  26.  Juli  und  auf  die  in  dem
warmen  oeeanischen  Strom  von  der  „  Vöringen“  durchfahrenen  Meeresstriche
bei  der  Küste  von  Helgeland,  den  Lofoten,  Tromtö  bis  Jan  Magen,  d.  h,
zwischen  66°  bis  71°  N-Br.
Die  aus  den  Beobachtungen  hergeleitete  Temperaturkurv©  weicht  sehr
bedeutend  von  der  nach  der  Bessel’schen  Formel  erhaltenen  ab;  diese  letztere
ist  aber  nach  Mohn  vorzuziehen;  nach  der  Formel  tritt  ein  für  diese  Periode
und  Meeresstrecke:
das  Maximum  um  2 h  1“  p.  m.,  Abweichung  vom  Mittel  +  0,37°.
„  Minimum  „  2 h 29 m  a.  m.,  „  „  „  —0,54°.
Amplitude:  0,91°.
Die  mittlere  Tagestemperatur  um  7 b  49 m  a.  m.  und  9 h  7™  p.  m.
Die  zweite  Gruppe  umfafst  die  Beobachtungen  innerhalb  der  Grenzen
des  Grönländischen  Polarstromes,  in  welchem  die  Temperatur  von  nicht  mehr
als  40  m  Tiefe  unter  0°  ist,  aber  im  eisfreien  Wasser,  mehr  oder  weniger  nahe
der  Küste  von  Jan  Mayen,  in  dem  Zeitraum  vom  28.  Juli  bis  5.  August.
Beide  Kurven,  die  aus  den  Beobachtungen  und  die  aus  der  Bessel’schen
Formel  hergeleitete,  stimmen  gut  mit  einander  überein.  Nach  der  Formel
tritt  ein:
das  Maximum  um  2 ! >  42“  p.  m.;  Abweichung  vom  Tagesmittel  -f-  0,93°.
„  Minimum  „  2 h  53“  a.  m.;  „  „  „  —0,81°.
Amplitude:  1,74°.
Die  mittlere  Tagestemperatur  um  7 h  45“  a.  m.  und  7 11  22 ,n  p.  in.
Anm.  Die  grofse  Amplitude  von  1,74°  ist  wahrscheinlich  eine  Folge  der
späten  Zeit  im  Sommer,  in  welche  die  Beobachtungen  fielen.
e)  18  78.  Die  erste  Gruppe  der  Beobachtungen  umfafst  21  Beobachtungstage ­
  vom  28.  Juni  bis  7  Juli  in  dem  Bamits-Meer  und  vom  14.  bis  24.  Juli
auf  der  Kreuzfahrt  westlich  von  Hammerfest  bis  zur  BeVen-Insel.
Die  nach  der  Bessel’sehen  Formel  berechnete  Kurve  giebt  für  den
Zeitpunkt
des  Maximum  l h  47“  p.  tu.;  Abweichung  vom  Tagesmittel  -f-  0,514°,
„  Minimum  IO 11  59“  p.  m.;  „  „  „  —0,335°,
Amplitude  0,85°,
des  Tagesmittels  8 h  28“  a.  m.  und  6 h  38“  p.  m.
Die  nach  den  Beobachtungen  entworfene  Kurve  giebt  für  die  Zeit  des
Maximum  3 h  p.  m.  und  des  Minimum  12 !l  p.  m.
Die  zwischen  der  -Barnt-Insel  und  Spitzbergen  und  dem  Eise  bei  Grönland ­
  (Ende  Juli  und  Anfang  August  1878)  gemachten  Beobachtungen  ergeben
in  ihrer  Gesammtheit,  abweichend  von  der  gewöhnlichen  täglichen  Periode,  eino
solche  mit  eiuem  Maximum  um  Mittag  und  einem  Minimum  um  6 h  p.  m.,  einem
schwächeren  Maximum  um  Mitternacht  und  einem  ebenfalls  schwächeren  Minimum
um  5 h  a.  m.  Die  dieser  Periode  zu  Grunde  liegenden  Beobachtungen  sind  aber
nicht  geeignet,  eine  solche  festzustellen,  weil  sie  abwechselnd  in  der  warmen
und  in  der  kalten  Strömung  gemacht  worden  sind.
Vom  19.  bis  22.  August  befand  sich  die  Expedition  im  Eis-Sund  bei  Spitzbergen ­
  in  der  j\dvent$-W\)d\t.  Für  diese  vier  Tage  ergab  sich  nach  der  Formel:
Zeit  des  Maximum  ll u  28“  a.  m.;  Abweichung  vom  Tagesmittel  -¡~  0,61
„  „  Minimum  1»  55”  a.  m.;  „  „  „  —  0,64°,
Amplitude  1,25°,
Zeit  des  Tagesmittels  6 h  4P“  a.  m.  und  6 h  56“  p.  m.
            
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