accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 11 (1883)

Reiseberichte S. M. S. „Carola“ mid S. M. Kbt. „Hyäne*. 
523 
etwas weiter nördlich eine breitere mit ca 2,5 m Wasser sein. Obige Insel hat 
seit einigen Jahrzehnten Einwohner und zwar zur Zeit 30, während Karto und 
Segelanweisung die Insel noch unbewohnt nennen. 
Es wechselt indessen die Einwohnerzahl, da bei dem Rcichtluim an 
Kokosuufspalmen zur Kopragewinnung öfter Arbeiter von Rarotonqa und anderen 
Inseln herüberkommen und eine Zeit lang wohnen bleiben. I^ie gewonnene 
Kopra wird dann und waun von kleinen Schonern abgeholt, die bei der Boots- 
passage ankern. Die Einwohner waren zum Theil schon auf dieser Insel 
geboren, bosafsen ein Walfischboot und zeigten beim Erscheinen S. M. S. 
„Carola“ am Lande die englische Kanffahrteiflagge. 
Da die nordöstlichsten Inseln theils niedriger und die kleineren gar nicht 
mit Gebüsch bedeckt sind, so ist diese Inselgruppe bei ihrer verhältnifsmäfsig 
grofsen Ausdehnung für die Schiffahrt gefährlich. 
8. Insel Rose. 
Quer durch die Passage zu der Lagune ziehen sieh gröfsere flache 
Korallenbänke, so dais selbst kleine Segel fahr zeuge nicht hineinkreuzen können. 
Die nördliche kleine Sandinsel ist ohne Vegetation, scheint aber nicht mehr 
vom Wasser überspült zu werden, da zahlreiche Scevögol dort brüteten. Die 
südliche kleine Insel ist etwas höher uud stark mit. Büschen und Bäumen be 
standen, unter denen aber nur wenige Kokosnnfspalmen sind. Auch sie war 
gerade Brutstätte für viele Tausende von Scevögeln. Auf beiden Inseln waren 
nur Spuren von vorübergehendem Aufenthalt Weifser zu bemerken.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.