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Full text : Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 11 (1883)

Reiseberichte  S.  M.  S.  „Carola“  mid  S.  M.  Kbt.  „Hyäne*.

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etwas  weiter  nördlich  eine  breitere  mit  ca  2,5  m  Wasser  sein.  Obige  Insel  hat
seit  einigen  Jahrzehnten  Einwohner  und  zwar  zur  Zeit  30,  während  Karto  und
Segelanweisung  die  Insel  noch  unbewohnt  nennen.
Es  wechselt  indessen  die  Einwohnerzahl,  da  bei  dem  Rcichtluim  an
Kokosuufspalmen  zur  Kopragewinnung  öfter  Arbeiter  von  Rarotonqa  und  anderen
Inseln  herüberkommen  und  eine  Zeit  lang  wohnen  bleiben.  I^ie  gewonnene
Kopra  wird  dann  und  waun  von  kleinen  Schonern  abgeholt,  die  bei  der  Bootspassage
  ankern.  Die  Einwohner  waren  zum  Theil  schon  auf  dieser  Insel
geboren,  bosafsen  ein  Walfischboot  und  zeigten  beim  Erscheinen  S.  M.  S.
„Carola“  am  Lande  die  englische  Kanffahrteiflagge.
Da  die  nordöstlichsten  Inseln  theils  niedriger  und  die  kleineren  gar  nicht
mit  Gebüsch  bedeckt  sind,  so  ist  diese  Inselgruppe  bei  ihrer  verhältnifsmäfsig
grofsen  Ausdehnung  für  die  Schiffahrt  gefährlich.
8.  Insel  Rose.
Quer  durch  die  Passage  zu  der  Lagune  ziehen  sieh  gröfsere  flache
Korallenbänke,  so  dais  selbst  kleine  Segel  fahr  zeuge  nicht  hineinkreuzen  können.
Die  nördliche  kleine  Sandinsel  ist  ohne  Vegetation,  scheint  aber  nicht  mehr
vom  Wasser  überspült  zu  werden,  da  zahlreiche  Scevögol  dort  brüteten.  Die
südliche  kleine  Insel  ist  etwas  höher  uud  stark  mit.  Büschen  und  Bäumen  bestanden, ­
  unter  denen  aber  nur  wenige  Kokosnnfspalmen  sind.  Auch  sie  war
gerade  Brutstätte  für  viele  Tausende  von  Scevögeln.  Auf  beiden  Inseln  waren
nur  Spuren  von  vorübergehendem  Aufenthalt  Weifser  zu  bemerken.
            
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