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Eingänge von inetwivlegisghen Journalen et«., September 1SS2,
und 24,4° W-Lg, während gleichzeitig „Dorothea“ sich in 8,7 C N-Br und
26,4° W-Lg befand. In südlicher Breite fand das letztere Schiff dann später
meistens dieselben Verhältnisse, wie solche in „ Wilhelmine’s“ Reiscauszug schon
erwähnt worden sind. Man kreuzte: 10° S-Br in 31,4° W-Lg am 15. Oktober,
20° S-Br in 34,8° W-Lg am 18. Oktober und 30° S-Br in 28,5° W-Lg am
22. Oktober. Am 23. und 24. Oktober überstand „Dorothea“ unweit 31° S-Br
in 2ö° W-Lg jenen, schon bei so vielen Schiffen erwähnten, heftigen Südsturn],
und am 3. November gelangte das Schiff in 41,6° S-Br zum ersten Meridian.
Dasselbe hatte bis dahin 23 Tage in südlicher Breite zugebracht. „ Wilhelmine“
hatte den Meridian von Greenwich in 40,4° S-Br am 2. November überschritten.
An diesem letzteren Tage hatte „Dorothea“, in 41,5° S-Br und 5° W-Lg,
Signale mit dem eisernen Bremer Schiffe „Hermann“ gewechselt, welches, auf
einer Reise nach Rangoon begriffen, den Kanal am 1. September und die Linie
in 24,8° W-Lg am 7. Oktober verlassen hatte.
Beim Ablaufen der Länge hielt sich „Dorothea“ für längere Zeit zwischen
42" und 43° S-Br. Die dort vorherrschenden Winde waren westliche, bei denen
die Reise einen befriedigenden Verlauf nahm. Man überstand nur einen
heftigen Sturm, Derselbe wehte am 16. November in der Nahe von 42° S-Br
und 60° W-Lg, begann aus der NNE-Richtung und veränderte sich, nachdem
der Luftdruck bis auf 740 mm gefallen war, nach SW. Durch die Stärke dieses
Sturmes wurden mehrere der Hauptsegel des Schiffes zerrissen. Am 20. No
vember, dem 17. bis dahin in östlicher Länge erlebten Tage, kreuzte „Dorothea“
in 38,2° S-ßr den Meridian von 80° Ost. „ Wilhelmine“ überschritt 80° O-Lg
in 37° S-Br am 21. November und „Hermann“ dieselbe Länge in 38,2° S-Br an
demselben Tage.
Beim Verfolgen eines nördlichen Kurses wurde „Dorothea“ von den
Winden auch besonders begünstigt. Dieselben veränderten sich, zuerst aus
NW wehend, ganz allmählich nach links, und indem der kräftige Wind am
28. November, in der Nähe von 30° S-Br und 106° O-Lg, durch Süd nach SSE
drehte, entstand aus ihm unmittelbar der Passat. Ein höchster Luftdruck von
767,0 mm wurde in der Nähe von dessen polarer Grenze beobachtet. Nördlich
von der letzteren wurde „Dorothea“ nicht sehr lange mehr vom frischen Winde
begleitet. Als 24,5° S-Br überschritten worden war, wurde der Passat flau, und
am 30. November drehte unweit 23° S-Br in 109,3° O-Lg der schwache Wind
durch Süd nach SSW zurück, um aus letzterer Richtung dann wieder aufzu-
frischeu. Nördlich von 17,5° S-Br sank auch der SSW-Wind wieder zum leisen
Zuge herab, und mulste man bei solchem, von 12° S-Br ab bei südöstlichem
Zuge, die noch vorliegende Strecke bis zu den Sw«d«-lDseln zurück legen. Am
12. Dezember befand sich „Dorothea“ in Sicht der S«n<fri6wc/t-Insel. Bevor
man die Molukken See erreichen konnte, verflossen nun noch 13 Tage, und
während dieser Zeit wurde der, schon nicht mehr reine, Schiffsboden noch
unreiner, und dadurch die Segelfälligkeit dos Schiffes nocli mehr verringert. Am
20. Dezember wechselte „Dorothea“ unweit 8,7° S-Br und 124,3° O-Lg Signale
mit der Hamburger Bark „ Adolph*, welche, ebenfalls nach Hongkong bestimmt,
den Kanal am 8. September und 80° O-Lg in 39/5° S-ßr am 24. November
verlassen hatte. Dieses hölzerne Schiff war jetzt dem eisernen an Schnelligkeit
überlegen. „Dorothea“ gelangte am 30. Dezember in die Nähe der Insel Bum
und am 3. Januar 1882 zum Aequator in 129,2° O-Lg. In nördlicher Breite
wurde zunächst an mehreren Tagen Stille und leise Mallung, später, als man
nördlich von 2° N-Br gekommen war, ein unbeständiger Westwind angetroffen,
der das Schiff bis über 10° N-Br hinaus begleitete. Als diesex 1 , bei verhältnifs-
rnäfsig niedrigem Luftdrücke wehende, Wind nach einiger Zeit auffrischte, ver
änderte er seine Richtung nach links, und schliefslich entstand aus ihm, nachdem
er durch Süd nach NE gelaufen war, der NE-Monsun. Bei diesem letzteren,
zeitweise stürmisch auftretendcu, Winde konnte der letzte Theil der Reise in
rascher Fahrt zurückgelegt werden. „Dorothea“ passirte am 18. Januar den
Balingtan-Kanal und ankerte am 21. Januar auf der Rhede von Hongkong. Die
Reisedauer betrug 135 Tage. Oestlich von 80° O-Lg im Indischen Ocean war
30° S-Br in 105,5° O-Lg am 27. November, 20° S-Br in 111,5° O-Lg am
j. Dezember und 10° S-Br in 122° O-Lg am 16. Dezember; in nördlicher Breite
endlich 5° N-Br in 137,1° O-Lg am 10. Januar, 10° N-Br in 135,7° O-Lg am