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Eingänge von meteorologischen Journalen etc., September 1882.
zurück. „Charles Lüling“ kreuzte: 20° S-Br in 1,9° W-Lg am 2. Juli, 10° S-Br
in 12,7° W-Lg am 9. Juli und den Aequator in 22,2° W-Lg am 15. Juli. Die
Zurücklegung der zwischen 30° S-Br und Linie liegenden Strecke hatte 20 Tage
erfordert. In nördlicher Breite, wo der SE-Passat direkt in den südwestlichen
Monsun überging, fand „Charles Lüling“ zwischen 11,2° N-Br in 24,8° W-Lg
und 14° N-Br in 26,2° W-Lg vier Tage lang anhaltende leichte Mallung. Am
25. Juli setzte in der Nähe des letzteren Punktes der NE-Passat ein, dessen
in rascher Fahrt durchsegeltes Gebiet sich bis nach 28° N-Br in 39,4° W-Lg
ausdehnte. Windstille, dio zwei Tage lang anhielt, begrenzte dasselbe, und
auf diese folgte später wieder ein längere Zeit dauernder leichter SE- und
NE-Wind. Aus Windstille, die am 12. und 13. August in der Nähe von 39,5°
N-Br beobachtet worden war, entwickelte sich schliefslich Westwind, bei dem
der letzte Theil der Beisc zurückgelegt werden konnte. Am 25. August erreichte
„Charles Lüling“ die Mündung des Kanals. Die Keise war in 135 Tagen voll
endet worden. Im Nordatlantischen Ocean hatte man 41 Tage zugebracht und
dort: 10° N-Br in 24,5° W-Lg am 20. Juli, 20° N-Br in 32° W-Lg am 28. Juli,
30° N-Br in 39,2° W-Lg am 4. August und • 40° N-Br in 36,4° W-Lg am
14. August geschnitten. Der Mitsegler „Deike Richners“ war nach Lizard am
15. August gelangt.
5. Reise der eisernen Hamburger Bark „Indra“, Ivapt. P. C. Wilder.
Am 25. November 1881, nicht weniger als 22 Tage nach dem Antritt
einer Reise von Hamburg nach Valparaiso, befand die Bark „Indra“ sich in
50° N-Br und 10,3° W-Lg. Stürmische Gegenwinde, die in der nächsten Zeit
angetroffen wurden, verursachten, dafs auch der fernere Verlauf der Reise nur
ein langsamer war, und konnte mau erst, nachdem am 8. Dezember unweit
44° N-Br in 15,6° W-Lg der Wind nach NNE umgesprungen war, einen
rascheren Fortgang nach Süden erzielen. Die polare Passatgrenze schieu am
11. Dezember in der Nähe von 33,5° N-Br in 19,5° W-Lg zu liegen. Man
beobachtete dort einen höchsten Barometerstand von 770,0mm. Im Passat
gebiete selbst, welches sich bis nach 6° N-Br in 24,5° W-Lg ausdehute, wurde
man von sehr kräftigem beständigen Winde begünstigt. Nachdem die Bark
dasselbe am 20. Dezember verlassen hatte, mufsten drei Tage im Stillengürtel
zugebracht werden, bevor in 3,8° N-Br und 25,1° W-Lg das Gebiet des SE-
Passats wieder erreicht werden konnte. Am 26. Dezember passirte „Indra“
den Aequator in 30,6° W-Lg. Um diesen Punkt von 50° N-Br ab zu erreichen,
waren 31 Tage erforderlich gewesen. 40° N-Br hatte man in 18° W-Lg am
9. Dezember, 30° N-Br in 21,1° W-Lg am 12. Dezember, 20° N-Br in
25,6° W-Lg am 16. Dezember und 10° N-Br in 25,7° W-Lg am 18. Dezember
überschritten. Am 24. Dezember hatte „Indra“ unweit 3,2° N-Br und
26,7° W-Lg Signale gewechselt mit dem eisernen Bremer Vollschiffe „Moltke
Dasselbe hatte, von Liverpool nach Rangoon bestimmt, den ersteren Hafen am
10. November verlassen und war am 7. Dezember nach 40° N-Br in 12,8° W-Lg,
am 15. Dezember nach 20° N-Br in 24.8° W-Lg gekommen. Am 26. Dezember
verliefs in 29,8° W-Lg auch dieses Schiff die nördliche Halbkugel. Ein anderer
Mitsegler, die Hamburger Bark „Papa“, welche, nach Talcalmano bestimmt, die
Elbe am 30. November und den Kanal am 6. Dezember verlassen hatte, kreuzte
10° N-Br in 25,7° W-Lg am 21. Dezember und den Aequator iu 28,7° W-Lg
am 25. Dezember. Am 24. Dezember Mittags, als die anderen beiden Mitsegler
in 3,2° N-Br und 26,7° W-Lg Flaggen wechselten, war „Rapa’s“ Schiffsort
2,9° N-Br iu 26,1° W-Lg gewesen. „Indra“ batte die zwischen 50° N-Br und
der Linie liegende Strecke in 31, „Moltke“ in 34 und „Papa“ in 19 Tagen
zurückgelegt.
In südlicher Breite wurde „Indra“ bis nach 17,5° S-Br in 36° W-Lg
vom SE-Passat begleitet. Unweit dieses Punktes lief am 5. Januar 1882 der
Wind nordöstlich, um sich uuregclmäfsig wehend lur längere Zeit in dieser
Richtung zu halten. Westwinde wurden angetroffen, nachdem man südlich von
28° S-Br gelangt war, doch folgte auch auf sie nach, einigen Tagon wieder
nordöstlicher Wind. Bei später beobachteten veränderlichen Winden nahm die
Reise nur einen ziemlich langsamen Verlauf, so dafs man nicht eher als am
1. Februar 50° S-Br in 66,9° W-Lg erreichen konnte. Es waren auf der