Hingänge von meleot('logischen Journalen eie., Februar 1883.
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durchkominendcr Ostwind führte das Schiff bis zum 19. Juli nach 8° N-Br in
95,7° W-Lg. Unweit dieses Punktes stellte sich leichte, später noch von
längerer Windstille unterbrochene Mallung ein, und schließlich wurde am
22. Juli in der Nahe von 6,7° N-Br und 94,9° W-Lg SSW-Wind angetroffen.
Derselbe, den Anfang des SE-Passats bezeichnend, wehte für längere Zeit
ziemlich beständig und ging später, indem er sich nach links veränderte,
direkt in den SE-Passat über. Bei diesem letzteren Winde ging „ Malin ehe“
am 30. Juli in 101° W-Lg von der nördlichen zur südlichen Breite über. Es
waren bis dahin 18 Tage nach dem Anfang der Reise verflossen. 10° N-Br
hatte man in 93,4° W-Lg am 17. Juli und 5° N-Br in 94,5° W-Lg am 26. Juli
überschritten. Am Aequator betrug jetzt die Mecrestempcvatur 19,3° C.,
während dieselbe unweit 6,5° N-Br als 26,7° C. und später in der Nähe von
10° S-Br als 23,6° C. betragend beobachtet wurde. Die zu Anfang der Reise
regelmäßig nach NW versetzende Strömung lief zwischen 8° und 4° N-Br mit
bedeutender, oft mehr als V/i Kn betragender Schnelligkeit nach Osten, -während
auf der zwischen 2,5° N-ßr und 0,5 °S-Br liegenden Strecke das Schiff sich in
48 Stunden wieder 110 Sm nach Westen versetzt fand.
Im südlichen Grofsen Oceau begleitete der Passat das Schiff bis nach
24,5° S-Br in 111,5° W-Lg. Unweit dieses Punktes, wo ein höchster Luftdruck
von 773mm beobachtet wurde, veränderte sich der frische Wind nach NE.
Bei nördlichem Winde gelangte „Malinche“ auch am 14. August in Sicht von
East er Island. Am 15. August entschlofs Kapt. Kling sich, da das Schiff
bedeutend leckte, Valparaiso als Nothbafen aufzusuchen. Man schlug infolge
dessen einen südöstlichen Kurs ein und erreichte, nachdem die Fahrt später
durch anhaltende SE-Winde noch bedeutend verlängert worden war, am
10. September die Rhede von Valparaiso. Der 10. September war der 50. seit
der Abreise von Acajutla verflossene Tag. ln südlicher Breite hatte man
32 Tage zugebracht und dort: 10° S-Br in 108,5° W-Lg am 5. August,
20° S-Br in 111° W-Lg am 10. August und 30° S-Br in 106,7° W-Lg am
16. August gekreuzt.
Nachdem in Valparaiso die beabsichtigte Reparatur beendet worden
war, ging „Malinche“ am 17. November wieder in See, um die unterbrochene
Reise fortzusetzen. Auf den auf See zuerst augetroffenen frischen Nordwind
folgte am zweiten Tage der Reise ein beständiger Südwind. Bei diesem sich
allmählich nach links verändernden Winde mufste über St. B.-Bug gesegelt
werden. Unweit 35° S-Br in 87° W-Lg stellte sieb am 23. November Mallung
ein, und nachdem später noch wieder SE-Wind beobachtet worden war, erreichte
„Malinche“ endlich am 27. November, in der Nähe von 39° S-Br und 89° W-Lg,
die Region der durchstehenden Westwinde. Nachdem dieses geschehen, wurde
der Verlauf der Reise ein günstiger, uud konnte man, ohne dabei von Stürmen
beunruhigt zu werden, bis zum 6. Dezember die Strecke bis zum Moridian des
Kap Iiorn zurücklegcn. Der 6. Dezember war der 19. bis dahin auf See zu
gebrachte Tag. Während dieser Zeit hatte man: 40° S-Br in 89° W-Lg am
28. November uud 50° S-Br in 81,5° W-Lg am 2. Dezember gekreuzt.
Im Atlantischen Oceau wurde anfangs eine weniger günstige Gelegenheit
angetroffen, als wie diejenige gewesen war, welche man während der letzten
ira Grofsen Occan verbrachten Zeit beobachtet hatte. Es traten dort wieder
holt östliche Winde und Windstillen auf. Am 9. Dezember kam unweit
54,5° S-Br in 59° W-Lg Westwind durch, der für längere Zeit nachher anhielt,
und am 14. Dezember in der Nähe von 45° S-Br uud 40,5° W-Lg als heftiger
Sturm auftrat. Dieser Sturm folgte auf leichte, für kurze Zeit wehende, östliche
Briese, bei welcher der Luftdruck bis auf 738,0mm gesunken war. Bei diesem
niedrigsten Stande veränderte sich der Wind nach W, um aus dieser
Richtung, bei steigendem Barometer, nach und nach bis zum heftigen Sturme
zuzunehmen. Nachdem der Sturm sich gemäfsigt hatte, wehten noch für längere
Zeit frische Westwinde. Auf der zwischen 33° uud 22,5° S-Br liegenden Strecke
herrschten meistens leichte, aus hoch nördlicher Richtung wehende Winde, und
indem sich später der schwache Wind von NE nach E veränderte, entstand aus
ihm schliefslieh der Passat. Man erreichte dessen Gebiet am 3. Januar in
etwa 22,5° S-Br und 23,5° W-Lg. Der Luftdruck betrug dort 767,0mm.
Von dem allmählich stärker werdenden Passate wurde „Malinche“ bis zum