202
Physische Oceanographic etc. zwischen 30°—50° S-Br und 10°-—40° O-Lg.
bewcgung der Aus- und Heinweglor in östlicher resp, westlicher Richtung,
zum Theil von dem weiteren Vordringen des 8E-Passats nach Norden in dem
betreffenden Gebiete und dessen Zusammentreffen mit den hier herrschenden
Westwinden her.
3) Sowohl für die Ans- als für die Heimsegler beginnen in fast allen
Fällen die SW-Stürme erst nach dem Vorübergange des barometrischen Minimums;
die Schriftführer werden also vor dem Eintreffen der gröfsteu Stärke des SW-
Sturnies gewarnt, sobald das Baromotor zu stoigen beginnt. Da das Gebiet
der SW-Windo im allgemeinen an der Nordwest- oder Westseite eines Gebietes
mit niedrigem Luftdrucke liegt, und solche Gebiete sich meist ostwärts fort-
bowegen, so ist man zu der Voraussetzung berechtigt, dafs ein SW-Wind mit
steigendem Barometer ciutreten wird.
4) Der mittlere niedrigste Luftdruck bei SW-Stürmen im Januar ist 746,8
(zwischen 742,4 und 752,8) mm für die Ausreise und 754,9 (zwischen 749,8 und
761,2) mm für die Heimreise, also eine Differenz von 8 mm.
5) Die gröfste Stärke der SW-Stürme tritt für die Ausseglor bei einer
mehr westlichen Richtung auf, als für die Heiiusegler.
6) Die südwestlichen Stürme sind für die Ausseglor fast gleiehmäfsig
über die von ihnen befahrenen Routen vertheilt; die Heimsegler worden von
ihnen am meisten in der Nähe der Südostküsto von Afrika betroffen, wo der
Afful/ias-Strom die Entwicklung von Stürmen begünstigt.
Dio für die nordöstlichen und südöstlichen Stürme und für die
Stürme aus verschiedenen Richtungen im Monat Januar sich ergebenden Daten
werden weiter nuten behandelt werden (s. pag. 204); die Anzahl der Stürme
dieser drei Gruppen beträgt nur 37 % aller Stimme.
B. Stürme im Juli.
—-
Mittlere Dauer in Stunden
Mittel d. von den
- "" • • - ,j
;
I Streifen
An/,, d.
voran-' | iwh- i ganzes
geh. St firme folg. Wind-
Schiffen währ,
der Stürme
Streifen
Anz. d.
Stürme
Mittlere
Rieh-
Nach
SW
Mittlerer Beirag der !
zwischen
Stürm«
Winde: Winde system
ziirückgelegten
zwischen
Stürme
ausNW
dreh.
Drehung
!
! O-Lg
oder der Periode
A—B i B—E 1 E—F ; A—F
Distanzen in Sm
B—E
0-I.g
tUIlg
Stürm«
Tal). 8 (— Tab. 10 des Origin.)
Nordwestliche Stürme,
n) Beobachtet von Amseglern.
10°—20°j
10
u
vö
öS
107
= 8,2 p. 1». II 10°—20®
10
2
NWzW
8
NWzW—SWzW
20°—30°!
10
38
24
25
Sä
193
-8)0. , || 20°—30°
10
5
NWzW
5
WNW—SWzW
30®—40°|
10
2d
27
40
ill
217
= 8,7 , » || 30°—40°
10
6
NW
4
NWzW—SWzW
Mittel |
—
S2 i
2B
35
! 91
202
= 8,3 , » ]| Summe
30
13
—
17
—
Tab. 10 (= Tab. 12 ties Origin.)
h) Beobachtet von lleimscgtern.
Tab. 11 (=* Tab. 13 des Origin.)
: io°—20®
17
39
27
19
85
34 = 1,3 p. h.
10°—20°
17
(i
NW | 11
NW—SWzW
20° -30®
27
21
43
19
80
48 = 1,1 , ,
20®—30°
27
5
WNW 22
NWzW—SWzW
30°-40®
4
23
22 |
15
(30
«3 — 8,9 » ,
30®—40®
4
i
NWzN | 3
NWzN—SzW
| Mittel
—
30
35
19
84
44 = 1,3 , „
Summe
48
12
— | 3«
- i
II. Südwestliche Stü nae.
1
a) Beobachtet
von Amsegi
Streifen
Zwischen
O-Lg
ern.
Anz. d.
Stürme
Ohne
Acnderimg
g Mittl.
-< \ Rieht.
Rechtsdrehende
Winde
8 1 Mittlerer Betrag
Linksdrehende
Winde
d Mittlerer
< | Betrag
10®—20®
20®—30°
■ 30®—40®
7
8
4
Tah. 12 (= Tab. 16 des Origin
46 18 | 17 81
45 21 20 , 86
41 26 11 81
■)
181 =» 10,1 p. h.
175= 8,3, „
198— 7,4 „ ,
10®—20®
20®—30®
300—40°
Tal
7
8
4
). 13 (= '1
0 —
4 WzS
7: SW
ab
5
4
2
. 17 des Origin.)
WzS—SWzS
WzS—SW
SWzW—SzW
2 SW—WSW;
0 —
0 —
Mittel
—
45
21 l 17 | 83 |
181 =» 37 , „
Summe
19
5| -
11
—
2, -
/>) Beobachtet von Ikameukrn.
Tab. 14 (= Tab. 18 des Origin.)
Tab. 15 (■=■ Tab. 19 des Origin.)
10®—20°
*2
70
10 | 19 I 99
20 = 2,0 p. h, 1
10®—20®
2
— :
2
WSW—SSW
20°—30®
19
38
23 1 17 > 78
45 — 2,0 » ,
20®—30°
19
3 t WzS
14
WzS—SSW
*
30°—40°
13
46
24 1 15 | ab
34 = 1,4 , .
30°—40°
13
3[ SWzS
7
SWzW—SSW
3 ssw—sw
Mittel
—
48__
22 17 82
39 = 1,7, ,
| Summe
34
61 -
23
—
3 -