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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 10 (1882)

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Eisverliiiltnisse. Eröifmmg und Sthlufs der Schiffahrt ; Auslegen und Entziehen 
des Feuerschiffes in Sewchwnng 1870—1880. 
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März Novbr 
1870 
19. März 
5. April 
19. 
Okt. 
7. 
Nov. 
20. März 1 ) 24. März 2 ) 
26. 
März 
4. April 
18 
18 
27 
1871 
10. , 
28. März 
28. 
» 
15. 
» 
22. 
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5. April 
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16 
17 
(23. Aprili) 
3 
1872 
10. , 
29. , 
19. 
» 
24. 
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18 
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1873 
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1. April 
21. 
» 
24. 
» 
21. 
» 30. März 
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» 
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26 
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1874 
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1875 
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1876 
20. , 
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Okt. 
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. 1877 
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Nov. 
27. 
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1878 
10. » 
21. * 
23. 
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2 
» 
— 
— 
— 
22 
18 
23 
1879 
16. „ 
1. April 
4. 
Dez. 
27. 
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20 
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i 1880 
14. , 
19. März 
22. 
Nov. 
— 
— 
» 
— 
17 
29 
1881 
— 
— 
24. 
» 
28. » 
28. 
» 
— 
— 
26 
*) War März 16 bereits */* 8m. unterhalb Hunter Heini, trieb am 23. im Eis (Löscharbeiten begannen am 
29., mufsten bis 31. wieder ausgesetzt werden), verlor am 30. einen Anker durch Eis, ein anderer Dampfer verlor beide 
Anker und setzte sich aufs Ufer. 
2) Trieb März 25 durch Eis aufs Ufer. 
3) Trieb März 25 iffl Kis und verlor einen Anker. 
4} Als Ersatz für das eigentliche Feuerschiff. 
5) Trieb März 26 Im Eis und verlor einen Anker. 
®) Mufste nach Landung der Tost nach l.)n/) Huk zurück, kam Marz 22 nach der Stadt. 
1) 1879 war ein Verlassen des Hafens noch am 4. Dezember möglich. 
Das Feuerschiff verläfst etwa am 24. November seine Station, geht zur 
Uebcrwiuterung nach Tscfd/u und nimmt seine Station etwa am 20.—24. März 
wieder ein. 1 ) 
Die Barre des Ltau-Flusses verursacht nur in seltenen Fällen und nur 
sehr tief geladenen Schiffen einen nennenawerthen Aufenthalt. Bei Springfluth 
ist gewöhnlich 5,2m (17 Fufs engl.) Wasser auf der Barre, oft aber auch 
6,1—6,7m (20—22 Fufs); die höchste beobachtete Tiefe betrug 7,9m (26 Fufs). 
Bei Nippfluth und nach anhaltendem Nordwind sind jedoch nur 3,7—4,0m 
(12 bis 13 Fufs) Wasser auf der Barre. Das Wasser steigt gewöhnlich schon 
etwas vor Einsetzen der Fluth, diese sowohl als die Ebbe sind in Bezug auf 
ihre Stärke und Dauer sehr unregelmäfsig und von den jeweiligen Winden 
abhängig. Das Kanonenboot fand bei verschiedenen nicht sehr starken Winden 
und bei Vollmond eine Dauer von 10 Stunden und einen oft anhaltenden Strom 
bis zu 4 1 /* Sm vor; letzterer soll bisweilen 7 Sm laufen. 
Ein Lotsenschoner kreuzt stets beim Feuerschiff; in der lebhafteren 
Schiffahrtszeit befindet sich jedoch häufig kein Lotse an Bord, und führt das 
Lotsenfahrzeug in solchen Fällen die Lotsenflagge (horizontal gestreift, obere 
Hälfte gelb, untere grün) nicht. Nach den betreffenden Vorschriften sollen 
diese Fahrzeuge am Heck und oben im Großsegel die deutliche Bezeichnung: 
„Licensed Pilot Boat“ führen. 
Es sind 12 Lotsen vorhanden: sie stehen unter dem Hafenmeister und 
erhalten ein von „Commissioner of Customs“ im Aufträge der chinesischen 
Regierung ausgestelltes Patent, welches sie nebst der „Lotsenordnung“ auf 
Verlangen vorzuzeigen verpflichtet sind. Ein Lotsenzwang herrscht nicht, es 
ist jedoch bei einer Strafe von 100 Taels (ca 600 Mark) verboten, einen nicht 
patentirten Lotsen zu nehmen. 
Das Lotsengeld beträgt per Fnfs engl. 
für Dampfer und 0 
Segelschiffe im Schlepp ur Segelschiffe 
einwärts südlich von der Aufsentonne 3,0 Taels 4,0 Taels 
einwärts innerhalb der Aufsentonne . 2,5 „ 3,0 „ 
auswärts 3,0 „ 4,0 „ . 
*) In der oben erwähnten Br. Adm.-Ji. No. 2894 ist noch nach den früheren Angaben dieser 
Karte vermerkt, dafs der /.«w-Fluf» durch Eis gewöhnlich von der ersten Woche des Dezember bis zum 
20. März geschlossen ist und dafs das Feuerschiff am 1. November seine Station verläfst. A. d. R. 
A*a ä IlyJr, etc., tSSä, Heft H, 4
	        
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