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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 10 (1882)

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auch den verhältnifsmäfsig genau bekannten Bahnen; meistens kennt mau nur 
ein kleines Mittelstück, Anfang und Ende fehlen immer. 
E. No 34—36. April 27, 28. Bahnpunkt: 3G 82 . 
Resultante: N4E 32 Sm p. Ii. 
F. No. 37-41. Mai 31., Juni 1. 
No. 38 und 40 geben 28 Sm p. h. 
* 38 „ 37 (Min.) 24 » „ 
* 38 „ 39 „ 31 „ n 
„ 38 „ 41 ,, 22 „ „ 
Mittel: 26 Sm; Bahupunkt: 38 26 . 
Resultante: N7E 26 Sm p. Ii. 
G. No. 42—46. Juni 6, 7. 
42 und 46 geben 29 Sm, also Mittel N 6 E 29 Sm. 
H. No. 50—64. August 2-5. 
Sämmtliche Normalörter liegen hier ungünstig, d. h. zu weit von einander 
entfernt, man mufs hier die Schnittpunkte der besten Normalen benutzen. 51 
und 52 ergeben 52 29 als Bahnpunkt für August 3, 6 h 7“ p. m. Nimmt man ferner 
das Mittel aus den Schnittpunkten 58 und 59, 61 und 62, ebenso das vom 
vorhergehenden nur wenig abweichende Mittel 58 und 61, 59 und 62, (Differenz 
beider Mittel nur 35 Sm.) so erhält man als Mittel aller Kombinationen für 
August 5, 9 h 30'“ a. m. einen zweiten Bahnpunkt; die Richtung der Bahn ist 
dann bestimmt durch 52 29 , 59 2 ‘; Geschwindigkeit 6,1 Sm p. h. Rechnet man 
hiermit rückwärts bis August 2, 5 h 30“ a. m, so erhält man für diese Epoche 
noch einen dritten ßahnpuukt, der von 50 nahezu getroffen wird. 
Resultante: N3W, 6 Sm p. h. 
Die „Malacca“ hat für August 1, 3 h a. tu. in 33° 22' N-Br, 135° 46' O-Eg 
die Bemerkung furchtbare Dünung von SSE, so das es wohl schon am 30. Juli 
in 24° N-Br, 150° O-Lg gestürmt haben mag. 
Bei den Normalörtern 52, 58, 59, 62, 64 ist zu bemerken, dafs sie 
sämmtlich zu kurz sind; in allen Fällen liegt die Bahn weit aufserhalb des 
der wirklichen Geschwindigkeit entsprechenden Normalortes. So geht sie z. B. 
nicht durch 52 6 , sondern durch 52 29 u. s. w. Sind die Beobachtungen genau, 
in See und in kurzen Zwischenzeiten, etwa 
jede ganze oder halbe Stunde gemacht, 
so ergiebt sich die Bedeutung zu kurzer 
Normalörter leicht aus nobenstehenderFigur. 
Sei S der Ort des Schiffes, von dem wir der 
Einfachheit wegen annehmen, dafs es seinen 
Ort in der Zwischenzeit nicht ändert, B 
der berechnete Normalort für 6 Sm, W der 
wirkliche Ort des Centrums, welches mit 
6Sm Fahrt voranschreitet, CBW die Normale, DE = AC = 60Sm; dann sind 
SA, SC die bei Bestimmung des Normalortes B angenommenen, SD, SE dagegen 
die genaueren Richtungslinien für Anfang und Ende des Zeitraumes von 
10 Stunden, und die beobachtete Windänderuug (4. ASC) ist gröfser, als sie 
bei gleichem Richtungswinkel hätte sein sollen (4. DSE). Daraus folgt, dafs 
der Richtungswinkel während der Passage veränderlich war, und dafs er, wenn 
die Differenz ASD = CSE = a gesetzt wird, annähernd 
10 Strich — « vor der Passage betrug, 
10 Strich -f- « nach derselben. 
Aus deu Normalörtern läsft sich a durch eine einfache Konstruktion in der 
Karte leicht bestimmen. S wäre für 52 6 (angenommener Zeitraum 10 Stunden) 
4 ASC = 7 Str., für 52 29 4- DSE = 1 Str., daraus 2a = 6 Str., « = 3 Str. und die 
Richtungswinkel 
vor der Passage annähernd 10 — 3 = 7 Str. 
nach derselben „ 10 —{- 3 = 13 Str. 
(Vgl. auch oben Bemerkungen zu N0. 50 und 51, wo die angeführten 
Distanzen viel zu kurz sind.) 
I. N0. 66—105. August 22—27. 
Bahn: 66 8 % 67%, G9 5 , 70% 84% 92 9 , 96% 100% und Mittel von 104%, 
105%; oder
	        
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